Trier: Kundgebung 80 Jahre Antikriegstag


Bildmontage: HF

22.08.19
AntifaschismusAntifaschismus, Rheinland-Pfalz, TopNews 

 

„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!“

Von AG Frieden und DGB Region Trier

Der Deutsche Gewerkschafts­bund Region Trier und die Arbeitsgemeinschaft Frieden rufen gemeinsam zum Antikriegstag am Sonntag 1.9. zur Kundgebung um 13 Uhr auf dem Kornmarkt in Trier auf.  Mit der Friedenskundgebung wird gegen Krieg und Faschismus und für Abrüstung  demonstriert: „Das für Aufrüstung geplante Geld fehlt für öffentliche Investitionen in eine sozial-ökologische Transformation, für Klimaschutz, die Bekämpfung von Armut und Fluchtursachen sowie Rüstungskonversion und zivile Konflikt­bearbeitung!“. Die Kundgebung gedenkt dem 80 Jahrestag des Beginns des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis, dem 1.9.1939

„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“, das ist die Antwort der Friedensbewegung und Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat.“ so James Marsh vom DGB Region Trier.

„Wir sind gefordert im Kampf gegen Faschismus, gegen nationalistische Kriegstreiberei und besinnungsloses Wettrüsten. Mehr Militär und mehr Waffen sind garantiert die falsche Antwort auf die bedrohliche Weltlage!“ ergänzt Markus Pflüger von der AG Frieden Trier.

Die Redebeiträge kommen von Klaus Jensen, Oberbürgermeister a.D. und Klaus Jensen Stiftung, Otto König von der IG Metall und dem DGB sowie Leonard Rettig von friday for future Trier. Markus Pflüger und James Marsh werden durch das Pro­gramm führen, dazu gehören Musikbeiträge von Andreas Sittman sowie Mohamed Kushari ein Flüchtling aus Syrien, der u.a. vor dem Kriegsdienst nach Deutschland geflohen. Zudem ist eine Anti­kriegs­performance geplant, es gibt Kaffee und Kuchen, Informationen und die Unter­schriften­aktion „abruesten.jetzt“.

Am 1.9.1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen und entfachte den Zweiten Weltkrieg. Seit 1957 ist der Antikriegstag ein Tag des Erinnerns und des Mahnens. Die Friedensbewegung und der DGB samt Mitglieds­gewerk­schaften setzen sich für Abrüstung statt der geplanten Aufrüstung ein.
„Krieg beginnt hier in Reinland-Pfalz dem größten “US-Flugzeugträger” außerhalb der USA: über Ramstein werden Drohnentötungen abgewickelt, Baumholder und Spangdahlem sind Startbahnen aktueller Kriege, Kollateralschäden hier sind Lärm, Abgase und Wasserverseuchung. Die Wehr-technische Dienst stelle der Bundeswehr in Trier optimiert Kriegs­gerät auch für die Rüstungsindustrie. In Büchel übt die Bundeswehr den Atomwaffen-Einsatz. Wir fordern: Keine Bundes­wehrwerbung und Armutsrekrutierung, keine Auslandseinsätze, keine Erhöhung des Militärhaushalts!“ heißt es im Aufruf.
Die AGF beteiligt sich mit der Aktion an der Kampagne „Krieg beginnt hier“, damit engagieren sich regionale Friedens­gruppen wie Friedensinitiative Westpfalz, Friedensnetz Saar und Deutsche Friedens­gesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Trier und Mainz gegen "Startplätze des Krieges vor der eigenen Haustür" und setzen sich für eine friedliche Welt ohne Drohnen und Atomwaffen ein.

Informationen/Aufruf: www.agf-trier.de und www.trier.dgb.de                 







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