Der ultimative Antisemitismusbegriff: rien ne va plus, game over!


Bildmontage: HF

08.12.13
AntifaschismusAntifaschismus, Internationales, Kultur, TopNews 

 

von Gerd Weghorn

Wie Sie dem Dokument DER ULTIMATIVE ANTISEMITISMUSBEGRIFF  wp.me/pxqev-U1 entnehmen werden, so habe ich meine Antisemitismus-Theorie inzwischen auch mit BLUEPRINTtheorie auf den Begriff gebracht und würde mich nun über eine kritische Würdigung von Ihnen – sowohl meines Denkansatzes wie auch seiner Ableitung / Begründung - sehr freuen.
Die antideutsche Antisemitismustheorie von Stephan Grigat steht im Zentrum meiner Kritik.

Lieber Wolfgang Blaschka,

ich danke Dir für Dein Geschenk, von dem Du schreibst: „Ich wollte Dir tatsächlich meine Kritik schenken in der Hoffnung, dass Du ihr Einleuchtendes entnehmen kannst. Dazu musste ich Dir auch etwas einschenken. Ich wünschte, dass es nicht zu bitter geschmeckt hat.“ [1]

Endlich traut sich mal jemand, mich zu kritisieren – und die gleiche Gewissheit, Wolfgang, dass auch Du meine Kritik als Geschenk aufnehmen wirst, verbinde ich mit Dir, wobei ich Dich und meine anderen Kritiker bitte, diese Thesen hier auf dem Hintergrund jener verlinkten Artikel zu studieren, in denen ich ihre Ableitung bereits vollzogen hatte; hier gibt es “nur” die Pointen: die Quintessenz meiner politisch-strategischen Beziehungs-, Gesprächsführungs-und Kampfkompetenz!

Deine Hauptempfehlung an mich lautet: „Hüten wir uns vor falschen und hinkenden Vergleichen“, und dann wirst Du nicht müde, mit einer Unzahl von – partiell und temporär auch hinkenden – Vergleichen meine These anzugreifen, die da lautet:

Wer heute noch vom „Antisemitismus“ spricht,

der muss auch

heute vom “Semitismus” sprechen,

ist doch der Semitismus in Gestalt des Zionismus = blueprint =

die Blaupause des nationalsozialistischen Antisemitismus gewesen!

Die ANTITHESE zu dieser meiner BLUEPRINT-Theorie – sinnlich erlebbar als der zionistische Common Sense / Mainstream in den Verlautbarungen der politischen Elite (H. H. v. Arnim) – SIE propagiert und befeuert beispielsweise Stephan Grigat mit Nachdruck und Erfolg : “Der Antisemitismus, der auch schon bei den Nazis antizionistisch war, hat zur Shoah geführt" [17]. Und jeder, der "wirklich" denken kann, wird spätestens am Ende dieser 34 Seiten wissen, wer denn nun erkenntnis-bzw. wer denn nur geschäftsinteressiert voluntaristisch denken und kommunizieren KANN -bzw. MUSS!?

1 „work in progress“: dieser Artikel wird kontinuierlich überarbeitet! Gültig ist einzig die von mir autorisierte Fassung auf wp.me/pxqev-U1 ; dort sind auch alle Links zugänglich.

Und diese DEINE Arbeit am Begriff „Antisemitismus“: sie lohnt sich für Dich wirklich!

Man sieht /merkt / fühlt es schon beim Lesen / Wahrnehmen dieser These förmlich / sinnlich an sich selbst: das Schaudern vor der Macht des Common Sense, die Angst vor der Ächtung durch die Plappernde Kaste -trägt doch mit dieser meiner Behauptung weltweit kein anderer Härteres an politischem Tabubruch vor als ich, weshalb ich denn auch meine, dass -im Vergleich mit Jakob Augstein und Ahmadinedschad -eigentlich Gerd Weghorn schon längst den ersten Platz auf Rabbi Coopers Antisemitenliste hätte einnehmen müssen….?!

Doch vielleicht schaffe ich das ja in 2014 – es wäre für mich DER Erfolg! Leider weiß dies jedoch nicht nur die Plappernde Kaste in Deutschland, sondern eben auch der Herr Vicepresident des JWC in Los Angeles.

Scherz beiseite: was Du über Erfolgskriterien schreibst (Resonanz, Anerkennung, Rückmeldung usw.) ist zwar schön und gut und wird auch von mir als Erfolgskriterium anerkannt, doch es ist für mich akzidentiell. Im Unterschied zu den von mir erwähnten Erfolgsmenschen bin ich eine „innengeleitete“ Persönlichkeit (D. Riesmann), die ein DIALOGBUCH zum Thema „Professionalisierung meiner Beziehungs-, Führungs-und Kampfkompetenz” veröffentlicht hat, das auf dem www.wirklich-denken-koennen.de beruht, ist Denken doch nichts anderes, als systematisch kommunizieren zu können, am Besten im (Selbst)Gespräch namens Dialog /Diskurs / Diskussion.

Ich leide nicht an einem “inneren Bestätigungsmangel”, kann mich selbst wirklich verstehen, kritisieren, widerlegen und bestätigen, verkörpere also – sozusagen-den WIDERSPRUCH zu einer narzisstisch gekränkten bzw. kränkbaren Persönlichkeit, wie sie Hans-Joachim Maaz beschreibt:

„Wir leiden unter einem inneren Bestätigungsmangel, das ist das Problem der Narzissten. Und Narzissten sind süchtig nach äußerer Bestätigung. Was das hervorbringt nenne ich Gier.“ Ich hingegen nenne deren Ursache Geltungssucht, ist doch Gier zwar eine Umgangsform bei Bedürfnis-Defiziten (wie Atemlosigkeit, Hunger oder Durst), jedoch ist sie auch als "neugierige" Verhaltensweise nicht in jedem Falle ein Krankheitssymptom, sondern in vielen Fällen auch quasi natürlich.

Meine durch Beziehungs-, Führungs-und Kampfkompetenz fundierte Selbst-Bestätigung kommt bei den Geltungs-Süchtigen – ihrem Krankheitsbild entsprechend – überhaupt nicht gut an und wird von diesen durchgängig als arrogant denunziert – und soll durch Nicht-Beachtung als nicht-diskussionswürdig erledigt sein: Eigenlob stinkt, mach´s Fenster auf, lernte ich zwar von meiner (Groß)Mutter, habe mich aber auch an diese ihre Empfehlung nicht gehalten, weil keine von ihnen selbst wirklich loben konnte.

Wie heißt es doch so zutreffend: lobe Deinen Nächsten wie Dich selbst!

Dass von denjenigen, die ich "unwiderleglich" als Bellizisten bzw. als Rassisten geoutet habe, mir bisher kein einziger widersprochen hat -auch kein Linker wie Moshe Zuckermann nicht -das ist also nicht darauf zurückzuführen, dass ich unverständlich oder arrogant dahergeplappert hätte, sondern im Gegenteil: es ist das Resultat meiner Fähigkeit des wirklichkommunizieren-Könnens, denn was ich sage, das ist -bis zum Beweis seines Gegenteils wahr! Meine Theorie ist also nicht nur richtig, sondern darüber hinaus auch noch sehr gut verständlich dargestellt.

Hier ein weiterer Leistungsnachweis meiner Gesprächsführungs-und publizistischen Kampfkompetenz:

Wolfgang: Du sprichst neun Seiten lang über “Antisemitismus”, ohne Deinen Begriff von “Antisemitismus” zu definieren: das zumindest ist typisch für all jene, denen prinzipiell an der gibkost – nach Lenin: der „universellen Wendigkeit“ – bzw. Rabulistik im Gebrauch dieses Begriffs gelegen ist. Das habe ich in allen meinen Beiträgen natürlich als unwissenschaftlich und gleichzeitig symptomatisch kritisieren müssen. Und das bedeutet für mich normaler Weise schon das Ende der Debatte.

Du kritisierst an meinem Antizionismus meine angeblich „vorsätzliche Vermengung von Israel und seinen jüdischen Bewohnern, der absichtsvollen und unzulässigen Gleichsetzung von Zionismus und Judentum.“

Wie kommst du auf ersteres, erwähne ich doch in allen meinen Essays nur eine Bewohnerin Israels?! Der Grund: jener von den Zionisten so nachhaltig bemühte “Jude”, der sein „Jüdischsein wie eine Fahne vor sich hertragen“ muss (Henryk M. Broder), ist mir so was von egal, wie er / sie auch Dir in dieser gesellschaftswissenschaftlichen Debatte egal sein dürfte/müsste!? Nicht hingegen den Zionisten und Antideutschen, die den Antisemitismus-Vorwurf deshalb psychologistisch missbrauchen, weil sie ihn einzig zur Entwertung von Individuen verwenden wollen; Ahmadinedschad ist so ein Mensch oder Jakob Augstein oder Günter Grass.

Die Zionisten fahren die OPFERMENTALITÄTER-Masche – bekannt aus Biedermann und die Brandstifter, die da lautet: der Täter maskiere sich als Opfer und schreie: “Haltet den Dieb!”

Beispiel von Henryk M. Broder: “Die “SZ” setzt da an, wo der “Stürmer” aufhören musste”.

Und dies selbst im Gewand des “Stürmer”, doch hier (http://www.youtube.com/watch?v=CMJ4TYXDKLc) [4] mit 3,4 Mio. Zugriffen auf ein audio-visuelles Medium, gegen das die Bleiwüsten der nazistischen Agitation wie die Semesterarbeit von Studienanfängern der Henri-Nannen-Schule wirken, die hierzulande in den Redaktionen von Zeit-online, der Freitag und SPON-Forum für die antideutsche Ruhe und Ordnung sorgen dürfen.

Meine absichtsvolle Gleichsetzung – besser: Definition von “Zionismus” als der säkularisierten Variante des 2500 Jahre alten Judentums und als DER Staatsdoktrin Israels sowie meine Definition von seiner Kopie namens “Antisemitismus” als DER Staatsdoktrin der Nationalsozialisten -und dies zum Zwecke des völkischen und imperialistischen nation building, genauer gesagt: der Schaffung eines “neuen”, eines “nationalsozialistischen” Deutschtums, und dies wiederum zum Zwecke der Eroberung und der anschließenden Beherrschung (!) eines Groß-Deutschlands und eines deutsch dominierten Europas von Nordafrika bis zum Polarkreis und vom Atlantik bis zum Ural – diese Definitionen also sind sehr gut zu verstehen, und ich würde mich sehr freuen, wenn Du – oder ein Dritter – endlich das machtest, wovor sich alle anderen Kritisierten bisher gedrückt haben: diese meine AS-Theorie zu widerlegen!

Daran knabbert auch Esra Yildiz:

“Ihre Thesen seien dahingestellt”:

Drückeberger! Blender!

Auch Frau Yildiz geht es nicht um Meinungen, sondern um Interessen,

genauer gesagt: um ihre kruden Geschäfts-Interessen. Ein anderes Beispiel davon, wie man mit der zionistischen Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs auch heutzutage noch sein Geschäft machen kann, vermittelt der anliegende Brief einer Berlinerin an Frau Hecht-Galinski. [11]

Was den Wissenschafter von den egoistischen Geschäftsinteressen des Blenders oder der Geschäftsfrau unterscheidet, das ist sein Erkenntnisinteresse und die damit verbundene Objektivität seiner Aussage, die man auch an ihrer prognostischen Potenz erkennen kann. Und natürlich an der Fähigkeit zur Argumentation, also dazu, eine Behauptung auch begründen zu können.

Beispiel: der daraus ein Geschäft machen konnte, der sprach vom Sonnenaufgang und vom Sonnenuntergang, doch Fakt ist: es ist die Erde, die sich um sich selbst und um die Sonne dreht – und dies auch morgen früh und morgen Abend noch! Unwiderleglich!

Die Tatsache, dass es Tatsachen gibt, sie kann einen Gernegroß / Alleswisser / Alleskönner bzw. einen Betrüger schon sehr ärgern!

Meine Prognose: auch Du, lieber Wolfgang Blaschka, wirst das nicht schaffen, mich zu widerlegen, weil auch Du ganz offensichtlich jene psychologistische „AS-Theorie“ der Antideutschen (S. 26ff.) und der Linksjugend[solid] verwendest, die ich längst als zionistisch – sprich: rassistisch und bellizistisch kontaminiert – publizistisch zerschlagen habe.

Nachhaltig! Aber eben wirkungslos, da von der veröffentlichten Meinung konsequent tabuisiert / totgeschwiegen. Noch! Aber nicht mehr lange.

Oder was wolltest Du uns mit diesem Satz anderes kommunizieren: „Der einzelne als solcher definierte und identifizierte Jude dient lediglich als verzerrbares Abziehbild oder bösartig illustrierende Karikatur des großen Feindbildes, das alle

Charaktereigenschaften zugeschrieben bekommt, die dem NS-Tugendideal diametral entgegenstehen.“

Natürlich sind Charaktereigenschaften kein Resultat von Rasse, sondern von Enkulturation – genauer: von systematischer Gehirnwäsche per (religiös

verbrämter), heute schichtspezifisch massenmedial vollzogener “kultureller” Sozialisation – doch mag gerade und ausschließlich das Judentum -wie man es exemplarisch auch in der Schrift des israelischen Oberrabbiners Israel M. Lau studieren kann – (immer noch) nicht auf das biologistische Ticket verzichten. Du fragst: WARUM denn nicht, und der Oberrabbiner und Chairman of the Yad Vashem Council [13] Lau sagt: DARUM nicht; lies selbst: Israel M. Lau: Wie Juden leben.

Absonderung” (Lau) heißt auf niederländisch Apartheid [2] – und “Gott” hat hier gar nichts “verboten”! Das nur nebenbei, denn diese “Hörigkeitsgesetze”, die haben sich die Erfinder des “Judentums“ in der “Babylonischen Gefangenschaft” höchstselbst ausgedacht und anschließend dafür gesorgt, dass sie danach – in Jahrtausende währender unbeirrbarer Gehirnwäsche -als ihres nationalen, also Haus-Gottes “Gesetz” zumindest bei den Hörigen durchgesetzt wurden!

Die Blut-und-Boden-Propaganda der Zionisten ist dafür ein grausiger Beleg: “Erez Israel”, “jüdischer Staat Israel”, Heiratsgesetze, Konversionsgesetze, ”Judäa und Samaria” etc. pp. :

……to enter from Judea and Samaria into other regions of Israel….

Kommt Dir das nicht bekannt vor, lieber Wolfgang? Auch die Chuzpe nicht, mit der landwirtschaftliche Produkte aus den besetzten Gebieten – sehr wohl vergleichbar mit den deutschen Besatzungsgebieten von 1939 bis 1945 namens Protektorat Böhmen und Mähren, Westpreußen und Generalgouvernement – unter dem Label “Made in Israel” zollfrei in die EU importiert werden (können)!? Offensichtlich nicht, denn Du meinst: „Schon daran siehst Du, dass die beiden Phänomene nicht miteinander vergleichbar” seien, doch ich vergleiche keine Phänomene, sondern ich vergleiche – zionistisch verbotener Weise! – Strukturen und Funktionen von zwei explizit völkisch-chauvinistischen Herrschaftssystemen, genauer gesagt: von genialen Geschäftsideen, “genial” auf jeden Fall für ihre Geschäftsbegründer und Geschäftsführer; man studiere hier nur die Firma AIPAC.

Wessen Du Dich hingegen bedienst, das ist genau jene idealistische Phänomenologie des Geistes, an der sich auch und gerade die zionistischen Antideutschen zuvörderst mit der verzweifelten Umklammerung von Horkheimer / Adornos Dialektik der Aufklärung (1944) über Wasser zu halten versuchen – ich habe ihnen in der Universität Bonn letzte Woche noch widersprechen wollen, wurde daran aber von ihnen gehindert – will sagen: wessen Du Dich bedienst, das ist der psychologistische Antisemitismus-„Begriff“, der ausnahmslos jeden seiner Benutzer in die Antisemitismus-Falle der Zionisten tappen lässt.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Du Dir Deinen Antisemitismus-und Deinen Zionismusbegriff, die ich ja nur zwischen den Zeilen herauslesen kann, unbedingt erhalten willst, wenn Du schreibst: „Ein zweiter gewichtiger Unterschied der beiden “Geschäftsmodelle” liegt darin, dass Antisemitismus gar keiner Nazis bedurfte. Den gab es auch im Mittelalter schon.“

Das ist richtig und falsch zugleich: richtig wäre diese Aussage, wenn Du – wie ich – den “religiös” verbrämten Judenhass als Ventil für die Kollateralschäden verstehen könntest, die aus den Strukturen und Funktionen entstanden sind, die der Jude Lion Feuchtwanger in „Jud Süß“ brillant beschrieben hat, wenn Du also die „Identität“ der Juden – im selbst verstandenen (!) Sinne eines von seiner Umgebung radikal abgesonderten Völkchens ([9], lies Martin Buber) – nicht religiös, sondern politisch-ökonomisch, also als Geschäftsidee definiertest, als quasi „internationales“ Netzwerk von politisch-ökonomischen Verbindungen, die nicht nur sprachlich, sondern die darüber hinaus „völkisch“ fundiert waren [5], vergleichbar mit Strukturen, wie sie die´Ndrangheta, die Cosa Nostra, die Camorra, die Mafia kopiert haben, und dies einhundert Jahre vor den Nazis – und 1.500 Jahre nach der Katholischen Kirche mit ihrem zwar jüdisch-hierokratisch angestrichenen, aber eben internationalistischen – also genau nicht biologistisch, sondern vereinsrechtlich definierten – “Kirchenvolk”!

Die Zünfte und Ritterorden werden von mir als weitere männerbündische Organisationsformen mit "familiärem" Charakter verstanden -und es ist Esras Erfindung des "Juden" gewesen: jedes Kind einer "jüdischen" Mutter ist Jude, wie wir es heute noch als katholisches Organisationsprinzip auch mit “Mutter Kirche” und ihren „Kindern“ kennen. Alles im Übrigen auch nachzulesen bei dem auf dem Index der Zionisten und Katholiken stehenden Houston Stewart Chamberlain, der den national-völkischen Semitismus nicht nur nicht abgelehnt, sondern ihn den Deutschen seiner Zeit (1906) geradezu als vorbildlich und nachahmenswert anempfohlen hatte.

Und dass ein Herr Hitler das zionistische Konzept von Theodor Herzl – Der Judenstaat = Rassismus als Staatsdoktrin -aufgegriffen und umgesetzt hat, dafür kann Chamberlain gestorben 1927 -nichts, war doch für Chamberlain selbstverständlich ein staatlich organisierter Holocaust -also der Antisemitismus (B) als Staatsdoktrin (S. 18) -so undenkbar gewesen, wie für ausnahmslos jeden seiner Zeitgenossen.

Den Adolf Hitler im Übrigen eingeschlossen (lies: Mein Kampf)!

Hier ist also gar nichts "klar" gewesen, Herr Berben, denn es war, wie ich es unwiderleglich nachgewiesen habe, auf Seiten seiner Erfinder und Organisatoren nicht Hass der Motor des Holocaust-Projekts gewesen, sondern ein cooles politischpädagogisches Konzept: (s. S. 10:

strategische Zielsetzung No. 2).

Falsch wäre also dementsprechend Deine Aussage (S. 5), wenn Du nicht den qualitativen Unterschied [9] zwischen dem echauffierten “Antisemitismus” seines Wort-Erfinders Wilhelm Marr (1879) oder des Richard Wagners, des Verlegers Leopold Ullstein oder der Pringsheims bzw. dem eiskalten „Antisemitismus“ des Heinrich Himmlers erkenntest, auf den die Zionisten rekurrieren (müssen): die assimilierten deutschen und österreichischen Juden haben die Ostjuden genau so verachtet und abgelehnt, wie es die Deutschen

"Auf nach Palästina!": Karnevalsumzug in und Österreicher in dieser Zeit getan einer deutschen Großstadt 1938 hatten!

Die Zionisten hinwiederum hatten kein Problem mit den Nürnberger Rassegesetzen der Nazis gehabt, sind diese schließlich doch nur ein Plagiat ihrer eigenen jahrtausendealten Rassegesetze (Esra 10 V. 3) gewesen – und im Übrigen zum Motor für die von den Zionisten bis 1933 – und offensichtlich auch in 2013 noch immer – vergeblich propagierte Auswanderung aller Juden nach Palästina geworden.

Wenn Du nun anmerkst, dass ein Vergleich zwischen beiden ….ismen schon deshalb nicht zulässig sei, „wollte doch der Zionismus Ausweg und Rettung vor dem Antisemitismus weisen, lange vor der Nazizeit“, so ist das keine Widerlegung meiner Behauptung von der strukturellfunktionalen Gleichheit beider Ideologien, was auch daraus ersichtlicht wird, dass der Semitismus gerade im Kernbereich “Rassereinheit” (Esra 9 V. 10 -14 und 44) von den Nazis als Vorbild und als Grundlage übernommen worden war: als Basis auch und gerade (!) von arischem Nation-Building des arischen Staats Groß-Deutschland.

Plakat des Deutschvölkischen Schutz-und Trutz-Bundes aus dem Jahre 1921

Der Bund wurde 1922 verboten und ging in der NSDAP auf. Das „9. Gebot“ der Deutschvölkischen auf diesem Plakat lautete:

“ Die Bestrebungen des ZIONISMUS sind nach Kräften zu fördern

Wie, bitte schön, erklärt mir nun der Zionist -oder sein antideutscher Informeller Mitarbeiter (IM) vor Ort -diese Privilegierung der deutschen Zionisten, sowie deren Kollaboration mit den Deutschvölkischen in 1921?! Und mit den Nazis in 1941?! Ich höre!

Darüber hinaus ist Deine Feststellung – die Zionisten suchten einen “Ausweg” – auch eine Erklärung dafür, dass die zionistischen Organisationen aus den Zeiten der Weimarer Republik nach 1933 als einzige (!) Organisationen „der Systemzeit“ nicht nur nicht verboten, sondern bis 1943 fest in die Vertreibungs-Politik der ns. Verwaltung integriert gewesen sind:

Zitat: Die N.M.O., der die wohlwollende Einstellung der deutschen Reichsregierung und ihrer Beboerden zu der zionistischen Taetigkeit innerhalb Deutschlands und zu den zionistischen Emigrationsplaenen gut bekannt ist, ist der Ansicht, dass ...

Es stimmt also nicht, wenn Du schreibst:

„Bei den Nazis ging es aber nicht in erster Linie um Vertreibung (in irgendein Exil), sondern um Internierung, Deportation und letztlich um Ermordung. Ich habe diesen sehr gravierenden Unterschied versucht in meinem Artikel Zionismus ist nicht völkisch rassistisch, sondern kolonialistisch rassistisch herauszuarbeiten.“

Richtig ist vielmehr: den Nazis ging es bis 1940 / 41 um die Verwirklichung ihrer Konzeption einer “Lösung der Judenfrage”, also um die Variante A des Antisemitismus (S. 18), und erst ab 1942 um deren “Endlösung“, von mir definiert als Variante B des Antisemitismus

(S. 18)! Und genau um die Variante A des Zionismus ging es auch den Zionisten 1917 ff. und 1945ff.: um eine “Lösung der Araber-bzw. Palästinenserfrage” (S. 19) nämlich, und zwar in genau jenem Landstrich, den sie sich als Erez Israel "erfunden" hatten!

Was die zionistischen „Kolonisatoren“ von den antisemitischen Erfindern und Organisatoren des Holocaust unterscheidet, dass ist ihre Ächtung einer Variante B des Zionismus (S. 18),) also der „Endlösung“ der Araberfrage.

Dem Protokoll der Wannsee-Konferenz ist zu entnehmen, dass bis zum „31. 10. 1941“ sich immerhin "rd." 537.000 der ca. 680.000 Juden des „Großdeutschen Reiches“ durch erzwungene "Auswanderung" in Sicherheit hatten bringen können -wobei die geflüchteten ehemaligen deutschen Staatsbürger in dieser "Erfolgsmeldung" wohl nicht enthalten gewesen sein dürften:

Protokoll der „Wannsee-Konferenz“ vom 20. Januar 1942

Auch hier irrst Du also fundamental-voluntaristisch, scheiterte doch die von dem elitären Zirkel bürgerlicher Hitleristen organisierte “Lösung der deutschen Judenfrage” am Kriegsbeginn (doch auch schon die Jahre zuvor) an den immer restriktiveren „Einwanderungsbeschränkungen“ der meisten Ländern der westlichen Wertegemeinschaft, war doch der Antisemitismus der Variante A (S. 18) -genauer gesagt: das als Antisemitismus kaschierte Amalgam von Klassen-und Fremdenhass -nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern, von einigen islamischen Ländern abgesehen (s. S. 19: Persien), allüberall state of the art, also mehr als "normal" gewesen! [9]

Ein Beispiel von vielen ist die Balfour-Deklaration.

Man frage sich also einmal nicht nur nach dem WOZU, sondern auch nach dem WARUM! Warum gab es diesen „Judenhass“ weltweit? Und wie könnten die Juden ihr Image ändern?

EXKURS zum Thema “(End)Lösung der europäischen Judenfrage”

1. Ein zionistisches Kooperations-Angebot zwecks radikaler Lösung der Judenfrage durch Evakuierung („Judenreines Europa“)

Die von mir wahrheitsgemäß herausgestellte Affinität von Zionismus und dem Antisemitismus der Variante A muss im Übrigen auch als die Erklärung dafür akzeptiert werden, dass es Zionisten gewesen sind, die den Nazis noch 1941 ein kundenorientiertes Kooperations-Angebot unterbreitet haben, waren doch auch sie an der Neuordnung Europas per radikaler Lösung der Judenfrage durch Evakuierung („Judenreines Europa“) geradezu existentiell interessiert gewesen. (Dabei wird von mir natürlich nicht übersehen, dass Palästina 1941 britisches Protektorat gewesen ist….!) [14]

In diesem Manifest einer zionistischen Splittergruppe -einer Abspaltung der von Menachem Begin geführten Splittergruppe namens Ezel -kommt nicht nur das handfeste Interesse an einem Geschäft zwischen den Elite-Projekten eines arischen Deutschtums bzw. eines zionistischen Judentums, sondern auch – und darum geht es in dieser meiner Abhandlung

zum Thema wissenschaftliche Delegitimation des zionistischen Antisemitismus-Vorwurfs! die gleiche Denkweise von Zionisten und (bürgerlichen) Antisemiten unmissverständlich und unwiderleglich zum Ausdruck:

Irgun Tzwa’i Le’umi [Stern Gang] [14]

Grundzüge des Vorschlages der Nationalen Militärischen Organisation in Palästina (Irgun Zewai Leumi) betreffend der Lösung der jüdischen Frage Europas und der aktiven Teilnahme der N.M.O. am Kriege an der Seite Deutschlands (1941)

Aus David Yisraeli, The Palestine Problem in German Politics, 1889-1945, (Phd.), Bar Ilan University, Ramat Gan, Israel, 1974.

Es ist des Oefteren von den leitenden Staatsmaennern des nationalsozialistischen Deutschlands ist ihren Aeusserungen und Reden hervorgehoben worden, dass eine Neuordnung Europas eine radikale Loesung der Judenfrage durch Evakuation vorausgesetzt („Judenreines Europa“).

Die Evakuierung der juedischen Massen aus Europa ist eine Vorbedingung zur Loesung der juedischen Frage, die aber nur einzig moeglich und endgueltig durch die Uebersiedlung dieser Massen in die Heimat des juedischen Volkes, nach Palaestina. und durch die Errichtung des Judenstaates in seinen historischen Grenzen, sein kann.

Das juedische Problems auf diese Weise zu loesen und damit das juedische Volk endgueltig und fuer immer zu befreien ist das Ziel der politischen Taetigkeit und des jahrelangen Kampfes der Israelitischen Freiheitsbewegung, der Nationalen Militaerischen Organisation in Palaestina (Irgun Zewai Leumi).

Die N.M.O., der die wohlwollende Einstellung der deutschen Reichsregierung und ihrer Beboerden zu der zionistischen Taetigkeit innerhalb Deutschlands und zu den zionistischen Emigrationsplaenen gut bekannt ist, ist der Ansicht, dass

1. eine Interessengemeinschaft zwischen des Belangen einer Neuordnung Europas nach deutscher Konzeption und den wahren nationalen Aspirationen des juedischen Volkes, die von der N.M.O. vekoerpert werden, bestehen koennen,

2. eine Kooperation zwischen dem Neuen Deutschland und einem erneuerten, voelkischnationalen Hebraertum moeglich waere und

3. die Errichtung des historischen Judenstaates auf nationaler und totalitaerer Grundlage, der in einem Vertragsverhaeltnis mit dem Deutschen Reiche stuende, im Interesse der Wahrung und Staerkung der zukuenftigen deutschen Machtpositionen im Nahen Orient sei.

 

Ausgehend (….)

Das Ziel der N.M.O. ist die Errichtung der Judenstaates in seinem historischen Grenzen.

Im Gegensatz zu saemtlichen zionistischen Stroemungen, lehnt die N.M.O. die kolonisatorische Infiltration als das einzige Mittel zur Erschliessung und allmaehlichen Besitzergreifung des Vaterlandes ab und erhebt zu ihrer Devise den Kampf und das Opfer als die einzig wahren Mittel zur Eroberung und Befreiung Palaestinas. (…)

mehr: www.nrhz.de/flyer/beitrag.php [14]

2. Die Antwort der SS-Führung hieß Endlösung der europäischen Judenfrage

Die “Endlösung der Judenfrage” (“Holocaust”) ist ebenfalls das Elite-Projekt eines überschaubaren Kreises -hier: von Nazis,-genauer gesagt: das Projekt jener Akademiker, also “Bürgerlicher" gewesen, die sich angeblich die “Endlösung der Judenfrage“ zum Lebenswerk erkoren und auch zu diesem Zweck einen Weltanschauungskrieg entfesselt hätten, hätte doch einzig diesem Zirkel mit seinem lauthals propagierten Anspruch auf Weltherrschaft das “Judentum“ als Konkurrent entgegengestanden!? Will man Hermann Rauschning Glauben schenken, dann sei dieser Gedanke sogar von Hitler ihm gegenüber höchstselbst geäußert worden (Gespräche mit Hitler):

Vielleicht aber hat Rauschning auch einfach nur Felix Goldschmidt plagiiert, der 1913 geschrieben hatte: Wer sich auf dem Standpunkt stellt, daß die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht – der muß auch den Bruder in jüdischem Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß wie jene.

Ich jedenfalls halte diese Theorie vom ruinösen Konkurrenzkampf zwischen Kain und Abel für falsch, hieß doch das Zentral-Thema von Hitler und dieser politischen Elite bekanntlich Nation-Building: wie und womit kann man aus dem vorfindlichen Konglomerat von germanischen Stämmen (die 16 Bundesländer sind noch ein Relikt dieses Zerrbildes von “Nation”, das Deutschland im Jahre 1919 abgegeben hatte – jedenfalls im Vergleich mit Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion oder den USA) wie also kann man aus diesem “Völkerchaos” (Chamberlain) namens Deutschland eine Nation, ein Volk, ein schlagkräftiges Deutsches Reich formen -so in etwa muss ihre Haupt-Fragestellung gelautet haben?!

Die Antwort darauf hatte bereits 1906 Houston St. Chamberlain gegeben, indem er den Deutschen die Juden – genauer gesagt: die Zionisten – als Vorbild hinstellte: Von den Juden lernen heißt siegen lernen, das war seine frohe Botschaft (Evangelium) gewesen, eine Botschaft, die einzig Adolf Hitler verstanden und auch “konsequent” umgesetzt hat. Für die Deutschen stellten sich nämlich – jedenfalls nach Auffassung Chamberlains und Hitlers – die gleichen Fragen wie für die Juden, die ja – und dies nicht nur in den Augen der Zionisten – schon seit 2000 Jahren ein Volk ohne Raum gewesen sind, doch die Juden hatten – nach Auffassung Chamberlains sogar im Unterschied zu den Deutschen im Kaiserreich – das Rezept / Zeug dazu, dieses Ziel auch erreichen zu KÖNNEN, verfügten sie doch seit 2500 Jahren über eine national-religiöse Weltanschauung, deren Kern (auch heute noch) das rassistisch definierte Reinheitsgebot (S. 4) ist. (Chamberlain hat im Übrigen auch Recht behalten, zumindest was seine Theorie über die Juden anbelangte!)

So also – über die Adaption des zionistischen Weges von Nation-Building – ist für Chamberlain und die Hitlerbande Rasse –“reine” Rasse – zum Markenkern von “Nation” geworden.

Und zur Realisierung dieser Offenbarung des Houston Stewart Chamberlain hatte sich dieser prophetische Zirkel deshalb zwei strategische Ziele gesetzt:

Die strategische Zielsetzung No. 1: Eroberung von Lebensraum

Eroberung von Lebensraum für das deutsche Volk ohne Raum, und dies in zwei Schritten:

Phase I: in Friedenszeiten den eigenen Einflussbereich – insbesondere Arbeitsplätze von Akademikern -völkisch säubern, und dies durch die mediale Strategie der Vergrämung per Entrechtung, Ausbürgerung, Ausgrenzung, Gettoisierung, Vertreibung, Eindeutschung, und auch – als Druckmittel – per exemplarischer Ermordung von verfemten Einwohnern.

Beispiele: Nürnberger Gesetze, Novemberpogrom

Phase II: Mit Kriegsbeginn, also 1939ff., wandte sich die nationalsozialistische Raum-Raub-Politik dann vor allem gegen die 3, 5 Mio.

Juden in Polen [9] sowie 1941ff. gegen die 3,4 Mio. Juden in der Sowjetunion, aber auch gegen mehr als 100 Mio. “Slawen” in den besetzten Ost-Gebieten. Diese Strategie der Kolonisierung ist – weil seit Jahrtausenden weltweit praktiziert (wo sind die 10 Stämme Israels geblieben?) – auch weltweit bekannt als Strategie der “ethnischen Säuberung” eines Herrschaftsgebietes von “störenden” Minderheiten oder Mehrheiten – hießen / heißen Sie nun Barbaren, Kelten, Indianer, Christen, Indios, Neger, Armenier, Hottentotten, Katholiken, Protestanten, Juden, Hindus, Moslems, Armenier, Palästinenser oder Tutsis. [12]

Marcel Reich-Ranicki meinte in seiner Bundestagsrede vom 27. 1. 2012:

Die in den Vormittagsstunden des 22.Juli 1942 begonnene Deportation der Juden aus Warschau nach Treblinka dauerte bis Mitte September. Was die „Umsiedlung“ der Juden genannt wurde, war bloß eine Aussiedlung – die Aussiedlung aus Warschau. Sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: den Tod.

Die strategische Zielsetzung No. 2: Sozialisierung des Herrenmenschen

Diese Aussage ist zutreffend aus der Sicht der Warschauer Juden, jedoch nicht aus der Sicht der Täter, denn die strategische Zielsetzung No. 2 hieß in Wirklichkeit:

Sozialisierung des Herrenmenschen – rekrutiert aus den Reihen der Polizei, der Feldgendarmerie, der Gestapo, des SD, der SS, der Waffen-SS und der Wehrmacht – die der wahnsinnigen, der mörderischen Aufgabe gewachsen sein mussten – als Wehrbauern (Deutschland) oder Siedler (Israel) [14] beispielsweise – die besetzten Gebiete über mehrere Generationen hinweg gegen – dann ja – innere („Partisanen“, „Freiheitskämpfer“, „Rebellen“, „Terroristen“) und äußere Feinde zu verteidigen – und dieser Zielsetzung No. 2 diente im SS-Staat (Eugen Kogon) die Endlösung als die systematische, generalstabsmäßig organisierte und brutalstmöglich umgesetzte Transformation des Strategems “ethnische Säuberung” in Gestalt der sofortigen Liquidierung jener Juden, Zigeuner und Slawen, deren Arbeitskraft man nicht verwerten konnte (Auschwitz war auch ein riesiges Arbeitslager gewesen).

Reinhard Heydrich (SS-Obergruppenführer):

„Der Ural wird unsere Ostgrenze. Dort werden unsere Rekruten künftig ihr Jahr abdienen und als Grenzwächter im Kleinkampf geschult.“ (November 1941)

Bestandteile dieses Sozialisations-Projekts waren im Übrigen auch Massaker, also die Hinrichtung von Geiseln (Oradour-sur-Glane, Lidice, Marzabotto u. ä. m.)!

Studiere hierzu Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten (2009) und Harald Welzer u. a.: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. (2005).

Auch Welzer verbindet den psychologistischen Antisemitismusbegriff der Variante A (persönlicher Fremdenhass -hier: auf "den Juden") mit dem eliminatorischen Antisemitismus der Variante B (Staatsdoktrin), wobei er dennoch nicht begreift, dass der Zweck der Qualifizierung zum „Massenmörder“ nicht die Ausrottung der Verfemten, sondern die Sozialisierung zu diktatorischer Herrschaftsausübung gewesen ist!

Der Holocaust ist also -und dies ist meine Antithese zum zionistischen AntisemitismusVorwurf-Programm -keine Endzweck, sondern Mittel zu einem ganz bestimmten Zweck gewesen:

Auschwitz, Treblinka, Lidice (Metaphern!) sind als Kaderschmieden für den "Aufbau", für die Sozialisation, für die Heranbildung einer Führungsschicht zu verstehen, die gelernt hat, über Leichen zu gehen -und dabei zugleich anständig (Himmler) zu bleiben, eine Elite mit einem mörderischen Korpsgeist (Modell Mafia) also, die auch deshalb zukünftig wirklich herrschen KANN, weil es für ihre "kriminalisierten" Mitglieder kein Zurück in eine "bürgerliche Existenz" mehr gibt. Was den Korpsgeist anbelangt erinnere man sich nur der Omertá in den Netzwerken und Seilschaften dieser "Führungsschicht", deren Eleven nach 45 ohne Karriereknick in die Macht-und Herrschaftsstrukturen der "jungen" Bundesrepublik Deutschland eingebaut wurden und dort mit ihrer Selbstbereicherung weitermachen konnte! [16]

Wieder und wieder hatte Hitler -der Headhunter des akademischen Bürgertums -die strategische Zielsetzung No. 2 verkündet, hier beispielsweise weltöffenlich in seiner Reichstags-rede vom 30. Januar 1939:

Meine Abgeordneten, wir stehen hier noch vor ungeheuren, gewaltigen Aufgaben:

Eine neue Führungsschicht unseres Volkes muss aufgebaut werden. Ihre Zusammensetzung ist rassisch bedingt. Es ist aber ebenso notwendig, durch das System und die Art unserer Erziehung vor allem Tapferkeit und Verantwortungsfreudigkeit als selbstverständliche Voraussetzung für die Übernahme jedes öffentlichen Amtes zu verlangen und sicherzustellen.

Gerade die „Staatsführung der Nazis“ als hysterisch zu beurteilen, wie dies Dirk Kurbjuweit hier in seinem – ansonsten bemerkenswert denkwürdigen – Essay in DER SPIEGEL 45 / 2013 getan hat, exemplifiziert die phänomenologische, die oberflächliche Betrachtungsweise der Zeitgeschichtler weltweit, hat doch anscheinend keiner von ihnen begriffen, worin die historische Funktion sowohl der Variante A, vor allem aber der Variante B des Fremdenhasses bestand und besteht: in der Schaffung eines skrupellosen Staatsapparates zum Zwecke des völkischen Nation Building sowie der Erschaffung eines willfährigen, eines aufopferungsbereiten Staatsvolkes: Ein Volk, ein Reich, ein Führer! [16]

Ein aktueller Beleg für den Gütegrad meiner Antisemitismus-Theorie ist das Verhalten der Zionisten in punkto völkerrechtswidrige Besiedlung und Expropriation der Westbank

[10] , oder der US-Administration in punkto Krieg dem Terrorismus, zweier "Demokratien" also, die Kurbjuweit ebenfalls als "paranoid" klassifiziert -was hinwiederum auf die Führungskräfte von Israel und den USA genau so wenig zutrifft, wie sein oben zitiertes Urteil auf Adolf Hitler. Wir haben es auch bei diesen Herrschenden mit absolut intelligenten eiskalten Strategiedenkern (NWO) und skrupellos Handelnden zu tun, von denen alleine schon deshalb niemand Hass gegenüber Fremden hegt, weil das viel zu anstrengend und dysfunktional wäre.

Wenn es denn zutrifft, was ich hier aufgedeckt und erstmalig ausgesprochen habe, dass nämlich der Fremdenhass namens Zionismus die Blaupause des Fremdenhasses namens Antisemitismus gewesen ist – und selbstredend stimmt diese Erkenntnis! – dann ist diese Erkenntnis auch den Zionisten so bewusst, wie sie mir bewusst geworden ist, ist doch der Jude schon wesentlich länger so klug, wie ich es inzwischen – meinem DIALOGBUCH sei Dank – auf autodidaktischem Wege geworden bin!

Dazu also diente der Holocaust: als eine ganz bestimmte „Art der Erziehung“ / Sozialisation zum Aufbau einer neuen "Führungsschicht"!

Die Zielsetzung No. 2 stellte sich dem Zirkel also schon lange vor 1939, gewonnen aus der völlig richtigen Erkenntnis, dass kein einziger “Deutscher” – soviel zu den “Antideutschen” und ihrer vorgeblichen Traumatisierung als “Deutsche” [18] – von sich aus (!) auch nur auf die Idee gekommen wäre, einen Zivilisten zu vertreiben oder gar ihn persönlich umzubringen – von den 25 Neurotikern einmal abgesehen, die ich auch heutzutage in Deutsch

land dingfest machen könnte und von denen es auch in den Staaten – Mississippi burning – mehr als genug gegeben hat. Auch heute noch. Präsident Obama: Der hätte ich sein können.

Die wirklich rassistischen Staaten heißen denn auch heute noch USA und Israel.

Emily Hauser beispielsweise erzählt von äthiopischen Jüdinnen, die “genötigt worden sein sollen, sich vor ihrer Immigration von Äthiopien nach Israel vor acht Jahren ein langfristig wirksames Verhütungsmittel injizieren zu

lassen“:

 

staats hat erst jüngst wieder bekräftig, dass

die Bürger des Heiligen Landes sich nicht mit der Nationalität "Israeli" beim Einwohnermeldeamt registrieren lassen dürfen. Stattdessen müssen sie sich als Juden, Araber oder Drusen anmelden.

Und im arischen Deutschenstaat des "Dritten Reiches" registrierte man seine jüdischen Staatsbürger mit einem großen, fetten, schönen "J" im Pass, denn sie galten -passend zum weltweiten Fremdenhass called antisemitism – auch in Deutschland offiziell als "Fremde".

Mein Schlusswort zum Thema “Antwort der SS-Führung”

In Wirklichkeit also war die Bezeichnung dieses Elite-Projekt mit Endlösung der Juden-frage nichts weiter als eine Projektbezeichnung, konnte doch auch das nazistische “Projekt Weltherrschaft” heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt -nicht das Hauptmotiv für die Shoah gewesen sein, wusste doch auch das Dreckige Dutzend dieser Initiatoren des Projekts immer schon -das sei an die Adresse von Stephan Grigat gewendet-dass es noch nicht einmal eine “Endlösung der europäischen Judenfrage” geben könne, von der “Endlösung der jüdischen Frage” überhaupt nicht zu reden, sind doch über 550.000 deutsche Juden am Leben gelassen worden und waren doch allein Russland, Großbritannien und die USA – und damit das Judentum im Christentum gesetzmäßig unbesiegbar; wie hatte diese peinliche Gesetzmäßigkeit doch der “junge” Marx schon 1843 zutreffend und unwiderleglich erkannt und beschrieben: „Der Jude, der als ein besonderes Glied in der bürgerlichen Gesellschaft steht, ist nur die besondere Erscheinung von dem Judentum der bürgerlichen Gesellschaft.“

Judentum ist also eine bestimmte geistige Einstellung und Haltung zu Gott, zu seinesgleichen ("Nächsten"), zu Geld und die übrige Welt, weshalb die materielle Umsetzung des Themas Antisemitismus – per Ermordung, per “Vernichtung durch Arbeit”, per entschädigungsloser Enteignung, per kostenpflichtiger Ausweisung etc. – niemals zur Ausrottung des Judentums (und der Juden) hätte führen können (und sollen), wie sie -als völkische Strategie für die Juden der ersten Stunde gegenüber den Vorbesitzern von Erez Israel noch gang und gäbe gewesen ist. (5. Mose 6: 10 -12). Zum Thema "Judentum" als Haltung hierzu auch Martin Buber: Zitat auf S. 14)

Marthe Robert geht in ihrem Buch Sigmund

Freud – zwischen Moses und Ödipus -das auf Deutsch 1975 bei List (München) mit dem Anspruch veröffentlicht worden ist, die jüdischen Wurzeln der Psychoanalyse erklären zu können – im Unterschied zu Martin Buber davon aus, dass Freuds „Kreativität“ aus seiner politisch-ökonomischen, also gesellschaftlichen Stellung als “Fremder” im Wien der Jahrhundertwende zu erklären sei, lautet doch ihr für unsere Thematik – “was ist eigentlich Judentum?” – entscheidender Satz, Freud befasse sich – im krassen Gegensatz zu Martin Buber und Israel M. Lau (wie wir es gerade gesehen haben) -“nicht eigentlich mit dem Judentum an sich, seiner historischen Bedeutung oder seiner geistigen Botschaft“: Wenn, wie sie schreibt: Freud relativ frei im Vergleich mit den intellektuellen Zwängen, in denen die Anderen gefangen bleiben gewesen sein soll, dann gehören aber zu den Anderen nicht nur die Christen, sondern auch “die Juden”, jedenfalls die Juden, die sich zum Judentum bekannt haben. Wenn sie also verallgemeinernd schreibt, dass der Jude für den gesunden (sic) Gebrauch seines Denkens den Anderen zwei Vorteile voraus” habe: “sein Kopf ist nicht vernebelt vom Moderstaub des Glaubens, den Restbeständen von Dogmen und abergläubischen (sic) Vorstellungen, die noch den fortschrittlichsten Christen selbst dort lähmen, wo er sich von den hartnäckigen Vorurteilen (sic) seiner Zivilisation freigemacht zu haben glaubt so irrt sich die: Das Judentum – dessen ein Jude sich selbst nicht entsagen könne / dürfe -ist genau so intolerant und dogmatisch wie das konfessionell geronnene Christentum – auch und gerade in seiner Variante A (S. 18): dem Zionismus.

Diese Abstraktion des “Juden” Freud von dem eigenen (!) geistigen Erbe, das nicht notwendig (!) seine Urteilskraft trübt, zeichnet in der Gestalt von Freud also in Wirklichkeit nicht einen “Juden”, sondern einen Rebellen gegen das Judentum aus, ein Verhalten, das zwar – von außen betrachtet -in erster Linie als oppositionelle Beziehung zur christlichen Gesellschaft erscheint, in welcher aber – und das versteht Marthe Robert nicht -der Jude, der als ein besonderes Glied in der bürgerlichen (sprich: christlichen – GW) Gesellschaft steht, nur die besondere Erscheinung von dem Judentum der bürgerlichen (sprich: christlichen – GW) Gesellschaft ist. (Karl Marx 1843) (Diese Dialektik hat beispielsweise Friederike Lepper, die Kritikerin von W. Sombarts Buch Die Juden und das Wirtschaftsleben (1911), ebenfalls nicht verstanden.)

Fazit: Antisemitismus ist also in Wirklichkeit nicht Ausdruck von (Juden)Hass auf ein materialisiertes, greifbares Phänomen namens Blut oder Rasse, weshalb diese biologistische Version des Fremdenhasses als Grundlage einer Staatsdoktrin und damit als Grundlage auch des Antisemitismus der Variante B (S. 18) -um den es der Fight-For-IsraelKarrieristen-Kameradschaft (FFIKK) mit ihrem Antisemitismus-Vorwurf ja ausschließlich geht – historisch überholt ist.

Diese Auffassung vertritt W. Sombart schon im Jahre 1903, wenn er auf S. 124 seines Buches Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert schreibt:

Das als Antisemitismus der einfachen Leute bezeichneten Ressentiments gegenüber den steinreichen Wucherern bzw. den sozial-schmarotzenden Fremden (Ostjuden ) ist also in Wirklichkeit der von

interessierter Seite medial umgeleitete und dadurch neutralisierte klassenkämpferische Hass auf die zerstörerische Kraft des kapitalistischen Geldkreditsystems, genauer gesagt: auf das raffende Kapital gewesen, gewesen, das immer noch mit dem „praktisch-jüdischen Geist“ (Marx) assoziiert wurde, obwohl es -wie Marx es nachgewiesen hatte -in zunehmendem Maße die Gesamtheit der Profiteure des leistungslosen Einkommens charakterisierte, gleichgültig, ob diese sich persönlich als Christen, Muslim, Juden oder Atheisten verstanden -und verstehen: sie alle huldigen dem als Profitprinzip gefeierten Gott Mammon, den schon der Rebell Jesus von Nazareth aus dem Tempel in Jerusalem meinte vertreiben zu müssen:

Alan Greenspan, Chef der US-Notenbank, vor dem Kongressausschuss der Vereinigten Staaten für Kredit und Banken am 7. Juni 1996 [Proceedings US-Congress Vol. 555 p. 732 f., Books-helf Library of Congress, Capitol, Washington DC]

Mit seiner “Globalisierung” im 20. Jahrhundert – die Marx / Engels schon 1848 vorausgesagt und exakt beschrieben hatten – hatte das spekulative Geldkreditkapital – und damit das geistige “Judentum” – auf der ganzen Linie gesiegt, und das schaffende Kapital hat heute – im Gegensatz zu 1933 ff. – kein Interesse mehr daran (bzw. keine Kraft mehr dazu), das „raffende Kapital“ – zu dem größtenteils auch die Großkonzerne des schaffenden Kapitals mutiert sind (Beispiel: die Siemens AG München) – als feindliche Macht zu bekämpfen. Es hat sich im Gegenteil der FED -jener “unabhängigen” Notenbank in “privater” Hand -bedingungslos unterwerfen müssen, will es in den Staaten noch investieren und verkaufen.

Zur zionistischen Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs

Der psychologistisch gemeinte Antisemitismus-Vorwurf hingegen – „Antisemitismus“ also, der in Wirklichkeit persönlicher Fremdenhass ist -er hat nach wie vor noch in der Wirklichkeit seine „greifbare Form“ (W. Sombart) namens “Fremder”, steht doch Fremdenhass – nenne er sich Juden-, Deutschen-, Türken-oder Araberhass – in Wirklichkeit für den persönlichen Selbsthass des Fremdenhassers, also des Subjekts des Antisemitismus-Vorwurfs! Das Objekt ist nur eine beliebig austauschbare Folie für die Selbsthass-Projektionen des selbstgekürten Antisemiten-Hassers! Wie es z. B. Stephan Grigat einer ist:

Grigat sieht den aktuellen Islamismus in einem islamischen Antisemitismus begründet. Die größte Bedrohung stellt aus seiner Sicht derzeit das iranische Regime dar, für dessen Boykott er sich nachdrücklich einsetzt.

Studiere seinen Vortrag “Islamischer Antisemitismus und der Hass auf Israel”

Oder seinen Artikel: Das freundliche Gesicht des Terrors.

Unwiderleglich gilt, dass Hass nicht nur ein Symptom der zentralen Suchtkrankheit namens Geltungssucht -einer psychischen Krankheit (Neurose, Psychose) also -sondern eben überhaupt „menschlich“ und seine Existenz – dieser unwiderleglichen Erkenntnis entsprechend – ein Menschenrecht ist! Auch der Selbsthass des Stephan Grigat!

Oder will / soll man etwa jeden Kränkbaren wegsperren, gar töten?! Mithin auch sich selbst?! Statt sich / ihn zu erziehen, zu coachen, zu „heilen“, sich / ihm kundenorientierte Umgangsformen (S. 2) beizubringen?! Ergo ist die von den Zionisten betriebene Politisierung des psychologistischen Antisemitismusbegriffs nichts anderes als eine zu bekämpfende Variante von Demagogie und Denunziation, als Antisemitismuslüge also der Holocaustleugnung gleich zu setzen!

Götz Aly ist so einer dieser geschäftstüchtigen Propagandisten des psychologistischen Antisemitismusbegriffs, dem es mit flotter Feder gelingt, die psychologistische Kategorie “Neid” als Haupt-Ursache des “mörderischen Antisemitismus´” literarisch aufzubauschen:

Noch einmal: die Mitglieder der klitzekleine Gruppe der Erfinder und Betreiber des Ausrottungsantisemitismus hatte keinen Judenhass, sie brauchten ihn auch nicht als Motiv – und diejenigen, die ihn hatten, hätten bzw. haben – und darum geht es! von sich aus keinen einzigen Juden umgebracht.

Dass die Erfinder und Betreiber der Endlösung keinen Hass gebraucht haben, das konzedieren ihnen auch Horkheimer und Adorno, doch von der Kollektivschuldthese wollten sie zumindest 1944 die Deutschen noch nicht entlastet sehen, weshalb sie hier eine Kostprobe ihrer

psychologistischen Antisemitismustheorie

zum Besten geben

dürfen: Zitat. Immerhin bemerkenswert ist, dass Horkheimer / Adorno zwangsläufig auch den Juden den „organisierten Raubmord“ zutrauen (müssen), den die Deutschen seit 1939 praktizieren, weil eben in der “Kritischen Theorie” – entgegen ihren / ihrer Beteuerungen – sehr wohl der psychologistische Ansatz, hier: das sexualistisch grundierte Geschwätz von der “menschlichen Triebstruktur”, dominiert, welches – logisch: psychoanalytisch abgeleitet – als “zentraler Beweggrund” für den mörderischen Antisemitismus ausgegeben wird:

Diese Behauptung bildet -nebenbei gesagt -auch das dürftige Fundament, auf dem die gesamte zionistische Propaganda der Antideutschen -die den gerade zitierten antijüdischen Schuss selbstredend überhört haben -gegen den deutschen und den "islamischen Antisemitismus" (Grigat) beruht -, ein "theoretisches“ Axiom, das hiermit von mir dann ebenfalls zerschlagen worden wäre....!

Noch einmal zum Mitschreiben: Wofür das Elite-Projekt "Endlösung der jüdischen Frage" (die "Variante B" des Antisemitismus als Staatsdoktrin: S. 18) eigentlich, also in Wirklichkeit, stand – Himmlers Posener Rede vom Oktober 1943 liefert hierzu den Schlüssel -das habe ich auf S. 12f. definiert: der Holocaust diente der Erschaffung einer "Führungsschicht" neuer Art, der des HERRENMENSCHEN von der Art der blonden Bestie, also solcher Kämpfer, die gelernt haben, über Leichen zu gehen und dabei anständig zu bleiben (Himmler)!

Exkursende. Lieber Wolfgang:

Du schreibst des Weiteren: „Deine gewählten Begriffspaare hinken so hilflos wie “Zionismus” und “Kritik am Zionismus” oder “Kommunismus” und “Antikommunismus”.

Ich denke, hier spielst Du auf meine Volksweisheit an, dass es “eigentlich” – also in Wirklichkeit – keinen Anti-Kapitalismus ohne Kapitalismus, keinen Anti-Feminismus ohne Feminismus und deshalb auch keinen Anti-Semitismus ohne Semitismus und keinen Anti-Zionismus ohne Zionismus geben könne?!

Je nun: auch diese meine These also gelte es zu falsifizieren! Warum nicht auch von Dir: also ran ans Werk!? Ich warte – doch auch bei Dir mit Sicherheit vergeblich!

Denn Du widerlegst Dich ja schon selbst im nächsten Satz, wenn Du fortfährst: “In Jedem gibt es Elemente, die im Gegenpart auch gefunden werden könnten, und dennoch macht es wenig Sinn, sie wie Zwillinge vorzustellen, auch wenn es das jeweils Zweite ohne das Erstere gar nicht gäbe. Damit tust Du weder der Kritik am Antisemitismus noch der Kritik am Vorwurf des Antisemitismus etwas Sinnvolles an.“

Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, dass auch Du mir zustimmen wirst, wenn ich sage, dass diese Deine Phänomenologie des Geistes noch einer Interpretation durch Dich bedarf: was genau willst Du uns mit “Sinnvolles” sagen?

Ich für meinen Teil vermute, dass Du damit meine bisher unwiderlegte Definition widerlegt haben willst, die – selbstredend nur bis zum Beweis des Gegenteils – fungieren wird als

Der ultimative Antisemitismus-Begriff

Wer heute noch vom „Antisemitismus“ spricht, der darf den „Semitismus“ nicht länger mehr tabuisieren, ist doch der Semitismus in Gestalt des Zionismus die Blaupause des völkischen Anti-Semitismus bis 1941 gewesen:

Variante A des ultimativen Antisemitismus-Begriffs:

Zionismus / Antisemitismus als Projekte der “LÖSUNG” einer “Frage” (Judenfrage, Palästinenserfrage) per ethnischer Säuberung durch Ausgrenzung, Erniedrigung, Benachteiligung, Vergrämung und Vertreibung, das völkische Ressentiment namens Fremdenhass mit der Zielsetzung instrumentalisierend: nation building in Richtung Groß-Deutschland [12] bzw. Groß-Israel [14]

Daraus folgt:

EINZIG

-konkretisiert im Elite-Projekt “ENDlösung der jüdischen Frage” und von mir definiert als:

Variante B des ultimativen Antisemitismus-Begriffs,

konkret:

Antisemitismus als Projekt der “ENDLÖSUNG der Judenfrage” durch Verfolgung und Vernichtung der biologistisch etikettierten Zielgruppe, mit der Zielsetzung Sozialisierung des HERRENMENSCHEN (10ff.)

EINZIG

diese Variante B aus 1941ff. eignet sich heutzutage noch für den homo zionisticus – sein Prototyp: Der ANTIDEUTSCHE [3]als Waffe der publizistischen Bekämpfung seines von ihm selbst gekürten “Antisemiten / Antizionisten”!

Pointiert formuliert:

ohne die Auschwitz-Konnotation der Variante B (“Völkermord”)

wäre der persönliche Antisemitismus-Vorwurf für den Zionisten Makulatur/Schrott,

sprich: absolut uninteressant, weil

untauglich als psychologistisch gehandhabte Waffe

der Zersetzung, der Dämonisierung, der Delegitimierung

von “Israelkritik”, genauer gesagt: von

“Israelkritikern” als ideelle bzw. potentielle Völkermörder

in der Nachfolge von Auschwitz-Kommandant R. F. Höß, quasi gewissermaßen…..!

Fazit

Weil der Antisemitismusbegriff zionistisch als Waffe missbraucht wird, ist auch der psychologistische Antisemitismusbegriff

– präzise gesagt: die Variante A des Antisemitismus-Begriffs (S. 16) sprich: Antisemitismus als eine Variante des persönlichen Fremden-gleich Selbsthasses – politisch verbrannt,

weshalb im tagespolitischen Diskurs der Antisemitismusbegriff per se wie eine Giftgaswaffe geächtet werden muss!

Wer also dennoch gegenüber einer Persönlichkeit den psychologistischen Antisemitismus-Vorwurf benutzt, der macht sich ab jetzt zugleich lächerlich und kritikwürdig:

Ein Beispiel von vielen

Und diese unwiderlegte Erkenntnis vom Antisemitismus-Vorwurf als Waffe legitimiert ihren Benutzer, ausnahmslos jeden Benutzer des psychologistischen, also persönlich gemeinten Antisemitismus-Vorwurfs als Verleumder zu bezeichnen und ihn mit einem Holocaust-Leugner auf die gleiche sanktionswürdige Stufe zu stellen.

Und wie sehen Juden den behaupteten Antisemitismus der Iraner, also die vorgeblich existentielle Bedrohung der Juden durch den iranischen Faschismus? Lies Schalom aus Teheran, die Aussage eines Insiders, eines Juden aus dem Iran, der es wissen muss.

Evelyn Hecht-Galinski zerpflückt mit „Schein Blüten“ die Perfidie eben dieses psychologistischen AS-”Begriffs”!

Warum aber sollte ich mit meiner von den Zionisten tabuisierten, also mit Erwähnungsverbot belegten Erkenntnis ihrer Instrumentalisierung eines bewusst psychologistisch gehaltenen Antisemitismus-Vorwurfs für die “Legitimierung” der – von Dir zutreffend beschriebenen

• völkerrechts-und grundgesetzwidrigen israelischen Drohung mit einem Angriffskrieg,

• der ethnischen Säuberung des Westjordanlands und Ost-Jerusalem durch vergrämen, benachteiligen, schikanieren, vertreiben,

• der Etablierung eines biologistisch definierten (Abstammungsprinzip) “weißen” „jüdischen“ Staats, was auch verbunden ist mit der rassistischen Diskriminierung nicht-ashkenasischer und palästinenscher Israelis

 

warum also sollte ich – genau wie Avram Burg mit seiner Kritik der ideologischen Fundierung dieser Verbrechen – mit dieser ultimativen Antisemitismustheorie “nichts Sinnvolles“ tun können? Was ist denn für Dich „sinnvoll“ gegenüber der israelischen Regierung sowie gegenüber ihren – sich selbst wohl nicht zufällig so etikettierenden – “antideutschen” Informellen Mitarbeitern?!

Meine Vision von einem demokratischen Staat Israel

Noch im Jahre 1927 wurde auf dem 14. Zionistischen Kongress in der Araberfrage (Jüdisches Lexikon A – C, Spalte 415) von “Palästina als Zweinationalitätenstaat”, also von einer “binationalen” Einstaatenlösung, gesprochen, eine Konzeption, die endlich eingelöst gehörte. [14]

Fazit: Der Ausgangspunkt meines Vergleichs zwischen Semitismus/ Zionismus und Antisemitismus ist die Erkenntnis gewesen: „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das (der Antisemitismus bzw. der Antiarabismus– GW) kroch!“ Und der Kernpunkt meines Vergleichs ist eine Antisemitismustheorie gewesen, die als einzige nach 1945 für sich die Erklärung der heutigen Wirklichkeit beanspruchen darf.

Meine Kritik an der zionistischen Konzeption eines jüdischen Staates Israel lässt sich dahingehend fokussieren, dass ich den Rassismus -und die damit verbundene Apartheid / Ausgrenzung -als Grundlage von Nation-Building gerade im Falle Israels -nach eigenem Verständnis Staat der Holocaustüberlebenden -als eine Katastrophe erachte, und dies auch dann, wenn ich -nicht zuletzt aus der Geschichte des Dritten Reichs -um die Massenmobilisierungs-und Integrationskräfte weiß, die der religiös angestrichene nationale Rassismus im Selbstverständnis vom auserwähltem Volk in einem fragilen Gebilde, wie es auch der Judenstaat nun einmal (gewesen) ist, freizusetzen vermöchte: Hochmut, das zeigt die Geschichte, kommt vor dem Fall.

Der ultimative Antisemitismusbegriff

Antisemitismus und Zionismus sind biologistisch fundierte Weltanschauungen,

die nur (!) dann zu einer Bedrohung der Menschheit (oder eines “Volkes”) werden können (Variante B), wenn sie in einem biologistisch-rassistisch verfassten Staat zur STAATSDOKTRIN ausgeformt werden KÖNNTEN, einem Staatswesen, das darüber hinaus

• die politisch-ideologischen,

• die politisch-ökonomischen und

• die politisch-militärischen

 

„FÄHIGKEITEN“ besitzen müsste, einen Genozid [7] mit atomaren Verbrennungsöfen á la Hiroshima und Nagasaki durchzuziehen, also einen Dritten Weltkrieg zu entfesseln und siegreich durchzustehen.

Das aber ist absolut unmöglich woraus durch strategisch-denken-KOENNEN.de folgt:

Es gibt keinen „Antisemitismus“ mehr,

weil es STRUKTURELL-FUNKTIONAL keinen „Antisemitismus“ (Variante B) mehr geben kann!

Veranschaulichung: Kein Regime der Welt würde aus Gründen von “Fremdenhass” den eigenen Untergang herbeiführen – auch und gerade das iranische nicht, ist doch die biologistische Denkweise des Juden-und des Deutschtums dem Islam völlig fremd.

Rohani bezeichnet Nazi-Verbrechen als "verdammenswert"

Rohani sagte am Dienstag am Rande der UN-Vollversammlung dem US-Sender: "Ich habe bereits zuvor gesagt, dass ich kein Historiker bin und dass, wenn es auf die Dimensionen des Holocausts zu sprechen kommt, es die Historiker sind, die darüber reflektieren sollten. Aber allgemein kann ich Ihnen sagen, dass jedes Verbrechen, dass in der Geschichte gegen die Menschlichkeit geschieht, einschließlich des Verbrechens der Nazis an den Juden, ebenso wie an Nicht-Juden, aus unserer Sicht verwerflich und verdammenswert ist."

Mit Rohanis Einsicht und Erkenntnis hat – von einigen völlig macht-und harmlosen Idioten abgesehen -niemand auf der Welt ein Problem, aber mit genau dieser – projektiven?! -Unterstellung -derzufolge „Israelkritiker“ und Antizionisten (bewusst oder unbewusst) der Variante B des Antisemitismus Vorschub leisten würden -“arbeiten” die Zionisten in ihrer publizistischen Kriegsführung: IRAN vs. ISRAEL: no fear, d. h. der Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs auf Iran zwecks Absicherung der Vorherrschaft des Pentagon über die arabischen Erdölvorkommen!

Was es – wie gesagt und wie schon seit 20.000 Jahren, so auch in den nächsten 50 Jahren – weiterhin geben dürfte, das ist die – psychologisch erklärbare – persönliche Judenfeindschaft, Deutschenfeindschaft, Türkenfeindschaft, Katzenfeindschaft und wer weiß was sonst noch was von irgendwelchen durchgeknallten Typen oder objektiv Ohnmächtigen, weil der psychotische Zwang namens hasse Deinen Nächsten wie Dich selbst auch dem Kapitalismus als Gesellschaftsformation nicht nur systemimmanent, sondern sogar “systemkonform” ist!

Weshalb wir also mit der ihn – den “psychotischen Zwang” – bedingenden Geltungssucht (LP S. 3) auch noch eine geraume Weile werden leben müssen – und damit also auch mit dem Judenhass “der Deutschen” und dem Araberhass und Deutschenhass “der Juden” und Antideutschen, einem persönlichen Hass von Geltungssüchtigen, der auch in Deutschland die stabile Grundlage einer Geschäftsidee für NPD, Antideutsche und andere Rassisten (“Fremdenhasser”) ist; sie zu zivilisieren ist Aufgabe aller Staatsorgane, in erster Linie des Erziehungs-und Bildungssystems (darunter auch der Universität Bonn)!

Apropos persönlicher Hass auf Juden: Christine Käppeler spricht ganz selbstverständlich davon, dass “Maxim-Biller-Hasser auch Billers Hass-Dramentext Kanalratten unerträglich finden” würden, was ja anerkennt, dass es sich sowohl beim „Hass“ des Juden Biller auf „die Deutschen“ als auch vice versa kultürlich um ein Menschenrecht handeln muss, eine ausgiebig genutzte – und für zu viele Menschen unverzichtbare – Geschäftsidee noch dazu, mit der professionell umgehen zu können man als vom Hass (vom Selbsthass und dem vom Hass Dritter) Betroffener eben erlernen muss!

Zur Beseitigung/Domestizierung des “Fremdenhasses” in uns (= Selbsthass) brauchen wir deshalb auch keine Antideutschen -eh nur eine männerbündische Clique von karrieristisch excludierten / zukurzgekommenen Akademikern – sondern professionelle Eltern, Kindergärten, Schulen, Massenmedien Hochschulen und Psychotherapeuten, die den WIDERSPRUCH lieben, statt ihn zu ignorieren und zu unterdrücken und die professionelle Umgangsformen (S. 2) im Umgang mit schwierigen Kunden professionell erworben haben.

Dies ist – nebenbei angemerkt – selbstredend auch der Theorie-und Erkenntnisstand der Zionisten im Pentagon und in Tel Aviv selbdritt, die ihn allerdings selbstredend nicht auf sich, sondern nur projektiv auf den Iran angewendet sehen wollen, dabei – weil mindestens so klug wie ich – die Tatsache unterschlagend, dass der Islam – im Gegensatz zum Judentum – nicht rassistisch fundiert ist; man befrage hierzu vielleicht auch mal spaßeshalber die iranischen Juden in Teheran (S. 18), und auch sie werden dir nichts anderes erzählen wollen/können als das, dass sie nicht als “Volk” diskriminiert werden!

Psychologisch formuliert: was ich über Netanjahu, den “Rassisten”, sage, sagen auch Netanjahu und seine Informellen Mitarbeiter über Ahmadinedschad oder über mich: “Rassist”, in diesem Falle der Retourkutsche jedoch – und ihrem Lügen-Strategem entsprechend – in der Absicht von: irgendwas Negatives von meiner Lüge wird schon an ihm haften bleiben!

Kultürlich ist diese meine Etikettierung als “Rassist” eine Verleumdung, kritisieren doch weder die iranische Obrigkeit noch der Weghorn Israel von einem rassistischen Standpunkt aus, sondern wir kritisieren den chauvinistischen (!) Zionismus von einem politischökonomischen Standpunkt aus – was hinwiederum auch Herr Netanjahu und die Antideutschen wissen, weshalb sie mit ihrer Behauptung eines iranischen “Umma-Faschismus” als legitimem “Präventiv”-Kriegsgrund in Wirklichkeit genau so lügen, wie man schon den korrumpierten Powell gezwungen hatte, den “Präventiv-Kriegsgrund” gegen den ehemaligen Verbündeten Irak herbeizulügen.

Zitat: Der „War on Terror“ ist ein Krieg gegen den islamischen Faschismus: Kritisiert wird er von Antideutschen dann, wenn er nicht als solcher geführt und benannt wird.“ Der Antideutsche Stephan Grigat. NOCH FRAGEN?!

Selbstredend war die Kriegsgrundlüge für den Zweiten Irakkrieg schon für die gesamte Plappernde Kaste klar als Lüge erkennbar gewesen, so klar erkennbar, wie heute: im Falle der zionistischen Drohung mit dem ANGRIFFSKRIEG GEGEN IRAN!

Norman Birnbaum über “Israels nützliche Feindschaft zur Iran”: Auf jeden Fall und ohne Übertreibung können wir sagen, dass die Vereinigten Staaten einen Kurs steuern, den man nach geltendem Völkerrecht als Aggression gegen Iran bezeichnen darf.

Ich darf Birnbaum pointieren: “Vereinigte Staaten” meint die “Zionisten” daselbst!

Meine pazifistische Zielsetzung ist es dagegen, auch im Nahen Osten endlich -und für alle Zeiten -Krieg als Mittel der Politik zu ächten und stattdessen zu Verhandlungen mit den Nachbarn einzusteigen, die das Gütekriterium “Verhandlung” verdienen und die dann mit Sicherheit zu genau den gleichen Ergebnissen führen würden, wie die Ost-Politik von Egon Bahr und Willy Brandt. [14]

Die Umfunktionierung Israel zu einem „jüdischen“ Staat hingegen ist mehr als antidemokratisch, führt sie doch zwangsläufig zu Krieg, und zwar im Innen-wie im Außenverhältnis [8] : im Inneren vertieft sie die Apartheid [2] (so, wie die White Arian Power-Bewegungen zu dem geführt haben, was in Deutschland im Gefolge der Nürnberger Gesetze praktiziert worden ist), weshalb auch der Zionismus – der die “Rassentrennung” (zionistische Denke: “Absonderung”!) zwischen arabischen und jüdischen Israelis im eigenen Territorium sowie erst recht in den besetzten Gebieten (Ziel: Groß-Israel in 2040 durch die ethnische Säuberung des Westjordanlands) erzwingen will – vor der Geschichte hinweggefegt werden wird, “will be wiped from the map“![10]

Die arbeitenden Israelis müssen also – so, wie wir es in Deutschland vorgemacht haben– dem Biologismus als Staatsdoktrin abschwören und sich zur Einstaaten-Lösung durchringen; und welchem Israeli dieses Leben nicht gefallen sollte, der wäre von mir in Deutschland gerne gesehen, auch als Rassist, denn warum ist Israel als Folge des Holocaust in Palästina gegründet worden – und nicht in Deutschland?!

Unser Auftrag als Intellektuelle in Deutschland ist es, dass wir den schon einmal erlebten Untergang eines rassistischen Regimes – das seinen Chauvinismus ebenfalls von den Wahnideen „Volk ohne Raum“, “Rassereinheit”, „Blut und Boden“ etc. ableitete – dieses Mal endgültig verhindern , indem wir allen publizistischen Kriegstreibern in die Zügel ihrer Hetz-und Kriegspropaganda fallen.

Einer von ihnen ist Stefan Gärtner der sich – wie der Antideutsche gemeinhin – eklektisch an Äußerungen von Adorno klammert, die der zionistischen “Antisemitismuskritik” als ultimative Erkenntnis zugrunde gelegt werden: „Daß die Juden uns den Mund verbieten, ist das Gerücht über die Juden, das nach Adorno der Antisemitismus ist. Wer glaubt, daß es wahr sei, ist ein Antisemit. Augstein ist einer.“

Das also ist sie: die Quintessenz der antideutschen AS-”Theorie”

Natürlich wissen die Zionisten das, was der Weghorn weiß -und was die Antideutschen aus ihrem Geschäftsinteresse heraus nicht wissen und nicht wahrhaben wollen: dass der Semitismus in Gestalt des Zionismus die Blaupause des nationalsozialistischen Antisemitismus der Variante A gewesen ist.

Für die Antideutschen hingegen ist der Antisemitismus "der Deutschen" kein Plagiat des Zionismus, sondern -frei nach Adorno -nur ein "Gerücht über die Juden", genauer: eine Projektion von Wahnsinnigen auf etwas gewesen, was es für die Betroffenen selbst gar nicht gegeben hätte: "Jude" zu sein nämlich, ein Mensch also, der -im krassen Gegensatz zu jüdischen Selbstbild (lies auch Israel M. Lau: Wie Juden leben, Gütersloh 1987) -von den Antideutschen fabuliert wird als Teil einer Kohorte von Menschen

•            ohne jegliche "nationale", zionistische, "völkische" "Identität", von Menschen also,

• die keine ehernen Gesetze der Absonderung und Rassereinheit aneinander binden,

• deren "Einpferchung" in einem Ghetto/Stedtl nicht etwa von ihnen selbst "gewollt" (bzw. von der rabbinischen Hierokratie durchgesetzt[9]),

 

sondern von dem durch Orgasmusschwierigkeiten, durch einen analen / autoritären Charakter und Neid charakterisierten kaputten "Deutschen" -ihrem häuslichen Nachbarn sozusagen -erzwungen worden sei: psychologistischer Bullshit auf der ganzen Linie, die schiere, absolut empirie-und gedankenfreie "Rationalisierung" vom "wahren Wesen des Antisemitismus" für den Antideutschen jedoch gerade deshalb hervorragend geeignet, auch Herrn Augstein in die Pfanne zu hauen.

Ein Beleg für den psychologistischen Ansatz der antideutschen „Antisemitismustheorie“

„Gerade weil Auschwitz der kapitalistischen Gesellschaft nichts rein äußerliches war, sondern das Resultat einer Personifizierung nicht verstandener gesellschaftlicher Beziehungen unterm Kapital, ist die Frage der Auswirkungen der kapitalistischen Verhältnisse auf die Psyche der einzelnen Subjekte die wichtigste, die sich der Antisemitismustheorie stellt.“ (Paul Mentz in seinem Vortrag Antisemitismuskritik bei Adorno und Horkheimer, podcast min 4:40)

Nur mich halt nicht! Denn in Wirklichkeit waren Semitismus und Antisemitismus zwei Seiten einer Medaille namens Blut-und-Boden-Rassismus. Das ist “erstaunlich aus heutiger Sicht” nur der Plappernden Kaste, die dafür alimentiert wird, die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis zu nehmen, wie z. B. in Sachen “Reinheit des Blutes“: Quelle: SPIEGEL 22/2013

Mir könnte Gärtner das “Gerücht” nicht nachsagen, verbiete ich doch keinem Zionisten den Mund, sondern bekämpfe ihre Ideologie, indem ich ihren psychologistischen Ansatz als ihr „Gerücht“ über das Wesen des Antisemitismusbegriffs entlarve, das sie in die Welt setzen mussten, um den ab 1941 mit Auschwitz (Metapher!) konnotierten Begriff zur Abwehr von antizionistischer Israelkritik missbrauchen zu können.

Im GEGENSATZ zu den Antideutschen [3] freue ich mich über jede Kritik, die diesen Namen verdient, befördert sie doch die Sache des Weltfriedens, “ohne die alles nichts ist”.

Die Strategie und Taktik der Psychologisierung des Antisemitismus-Begriffs – die nicht nur das Kennzeichen der zionistischen Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs, sondern auch ihre erbärmliche Grundlage darstellt – wird markant praktiziert von Stephan Grigat, einem der sich selbst ernennenden Wortführer der sich selbst so etikettierenden „Antideutschen“.

Will man abschließend noch praktisch vorführen, was es heißt, wirklich denken zu können, dann kann man das sehr gut mit der Analyse dieser voluntaristischen Aussagen von Grigat zum Thema Grundlagen des Zionismus machen, ist doch – nach Auffassung von Stephan Grigat – „der kritische Pessimismus Adornos dem Zionismus in vieler Hinsicht verwandt.“

Und hier noch ein Beleg, aus dem Nähkästchen von Stephan Grigat:

Da Pessimismus eine psychologisierende Kategorie darstellt, wäre also schon mit diesem Satz meine Kritik am psychologistischen Antisemitismusverständnis der Antideutschen zumindest belegt, doch mir geht es um mehr, mir geht es um Verständnis, um das Verstehen dieser deutschen Zionisten, im Gros Männer, die sich ihren Lebensunterhalt

 

Dass der Zionismus exakt am Scheitern sowohl aller Assimilierungsversuche als auch der bürgerlichen und sozialistischen Gleichheitsversprechen (Grigat) genau so interessiert gewesen ist wie der nationalsozialistische Antisemitismus, das ist eine geschichtliche Tatsache und damit unwiderleglich!!

Grigats Berufung auf Horkheimer und Adorno – jüdische Flüchtlinge vor nazistischer Verfolgung und nach ´45 Lehrstuhlinhaber an

der Universität Frankfurt – genauer gesagt: die Berufung auf ausgewählte Schriften und Briefe der beiden, sie bildet das erbärmliche Grundgerüst einer Weltanschauung, die sich leider nicht im Elfenbeinturm der Plappernden Kaste rhetorisch erschöpft, sondern sich immer wieder zum grundgesetzwidrigen Aufruf zur Militarisierung der deutschen Außenpolitik aufrappelt. Zitat Grigat:

Der „War on Terror“ ist ein Krieg gegen den islamischen Faschismus. Kritisiert wird er von Antideutschen dann, wenn er nicht als solcher geführt und benannt wird.

Das Schlüsselwort der Antideutschen heißt “Faschismus“, natürlich ebenfalls undefiniert und damit rabulistisch verwertbar. Ihre Berufung auf Horkheimer und Adorno – genauer gesagt: deren karrieristisch begründete Instrumentalisierung post mortem – wird ihnen dadurch erleichtert, dass die beiden “antifaschistischen” Autoren einer nominalistischen „Theoriebildung“ verfallen gewesen sind, die – darin wahrhaftig „thora-jüdisch“ – der Rabulistik – sprich: der voluntaristischen Auslegung von Geschäftsinteressenten – Tor und Tür öffnet.

„Ein Beispiel?“ Nun: jeder Satz aus der Dialektik der Aufklärung oder aus den Auslegungen der Antideutschen ist ein „Beispiel“ für diese meine Kritik, ich kann mich also vor Beispielen gar nicht retten! So nimm doch nur den letzten, im zionistischen Thora-Schrein gehüteten Schatzsatz vom elften, dem zionistischen Gebot namens kategorischer Imperativ, wie Adorno ihn in seiner Negativen Dialektik formuliert hat: Im Stande der Unfreiheit „alles Handeln und Denken so einzurichten, dass Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts Ähnliches geschehe.“

… dass Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts Ähnliches geschehe: Amen! Plappernde Kaste, breit getretener Quark, Heilandgehabe, Predigtgewäsch, Lord blind me! “Ähnliches” geschieht Tag für Tag – und niemand stößt sich daran.

Fakt ist: Israel ist nicht bedroht, Israel ist vielmehr eine Gefahr für sich selbst, Israel braucht eigentlich keine antideutsche Kritik: Die antideutsche Kritik solidarisiert sich mit Israel aus der Erkenntnis, dass die Welt, so wie sie heute eingerichtet ist, den Antisemitismus immer aufs Neue hervorbringt, sondern Israel braucht kritische Menschen, die – wie Shlomo Sand, wie Avram Burg oder wie Gerd Weghorn – dafür Sorge zu tragen, dass der rassistische Zionismus als Waffe der Unterdrückung endlich und endgültig fallen gelassen wird. Und dazu muss man mit all den Israelis und Juden Tacheles reden, für die der Bruch des Völkerrechts nur dann ein Kriegsverbrechen ist, wenn sie ihn – den Bruch – ihren Feinden anhängen können.

Nein: die Antideutschen sind Informelle Mitarbeiter des zionistischen Regimes, sie profitieren davon, Israelkritiker und Antizionisten zu dämonisieren, zu delegitimieren, ihren Pazifismus zu zersetzen. Sie sind nicht Lösung, sondern sie sind Teil des Problems namens Bellizismus und Rassismus als prima Ratio von Außenpolitik.

Hier nur ein Beleg unter Hunderten:

Mit dem zionistischen Antisemitismusvorwurf im Rohr markieren sie markant den OPFERMENTALITÄTER, wenn Grigat schreibt:

Für Zionismus und Kritische Theorie hingegen markiert der Nationalsozialismus den welthistorischen Bruch. Der Zionismus zog die praktischen Konsequenzen aus dem Scheitern sowohl aller Assimilierungsversuche als auch der bürgerlichen und sozialistischen Gleichheitsversprechen, misstraut seitdem völlig zu Recht jedem Versöhnungsangebot und setzt auf militärische Selbstverteidigung.

“Selbstverteidigung”? Rabulistisch gesehen ist jeder Angriffskrieg, jede Unterdrückung „organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer“ (Art. 87a GG) auch als „Selbstverteidigung“ einer Besatzungsmacht auszulegen, doch völkerrechtlich verboten ist und bleibt weiterhin die Ursache für diese Partisanenaktivitäten, nämlich: die Besiedlung von Besatzungsgebiet – wobei (auch) hier diejenigen, die ihre Selbstverteidigungskräfte (IDS) dafür missbrauchen, das Völkerrecht zu brechen sich in nichts von denen unterscheiden, die das gleiche gemacht haben.

Hasse Deinen Nächsten wie Dich selbst:

die Antideutschen sind also in Wirklichkeit so deutsch wie diejenigen Deutschen, die sie zu hassen vorgeben.

Der Vorwurf des Scheiterns aller Assimilierungsversuche -die wirklichen Ursachen dafür habe ich hier unwiderleglich aufgedeckt – und der Vorwurf des Scheiterns der Gleichheitsversprechen rechtfertigt noch lange nicht die einseitige Schuldzuweisung sowie – das ist moralisch das entscheidende Argument – nicht die Nicht-Vergebung von Sünden. Die hier von Grigat gerechtfertigte Unversöhnlichkeit ist das Markenzeichen der zionistischen Geschäftsidee namens Antisemitismus-Lüge, erlaubt sie es doch ihren Geschäftsführern, unbegrenzt Kapital aus ihrem "Misstrauen" zu schlagen.

Das sind die härtesten Vorwürfe von mir, in Deutschland nicht nur nicht erlaubt, sondern tabuisiert und massenmedial unterdrückt – doch ich prognostiziere:

Es wird – aus gutem Grund ist Juno rund -Kritik nicht geben,

natürlich nicht von den Informellen Mitarbeitern Netanjahus, aber auch nicht vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, und dies eben deshalb nicht, weil – wie auch hier unwiderleglich entwickelt – mein AS-Begriff bereits der ultimative Antisemitismusbegriff ist, den zu akzeptieren in der Tat das vorzeitige Ende gerade jener Karrieren bedeuten würde, die sich mit der Propagierung der Antisemitismus-Lüge ein einträgliches Geschäft aufgebaut hatten und haben:

Zionistisches Geschäftsinteresse vs. wissenschaftliches Erkenntnisinteresse: das ist auch beim Antisemitismus-Begriff das “eigentliche” Thema.

ANMERKUNGEN

[1] Dies ist meine überarbeitete Replik auf Werner Blaschkas Kommentierung meines Essays „Der Erfolglose“, alle drei veröffentlicht auf dem BLOG Kritisches Netzwerk von Helmut Schnug. Erstveröffentlichung: www.kritisches-netzwerk.de/forum/dererfolglose

[2] “Wie einst in Südafrika: Israel plant ein Gesetz, das Menschenrechts-Gruppen die Arbeit erschwert – Parallelen zum Apartheidsstaat sind erschreckend . Von Alon Liel.

Aus: SZ vom 29. 11. 2011

(…) Mikhael Manekin von der Menschenrechts-Organisation Breaking the Silence hat das so ausgedrückt: “Sie müssen uns nicht lieben oder uns sagen, dass wir Patrioten sind. Sie richten viel mehr Schaden hier an als wir. Wegen ihnen leben Millionen von Palästinensern unter militärischer Besatzung. Wegen ihnen leben Palästinenser und Israelis nicht in Gleichheit in ihrem eigenen Land. Und wegen ihnen wird unsere Position in der Welt von Tag zu Tag schlechter.”

Dieses Gesetz wird scheitern, denn es hilft nichts, den Boten des Problems zu erschießen. Die Welt weiß von der Besatzung. Die Wellen der Empörung über dieses falsche Handeln werden alle Barrieren wegschwemmen, die wir aufstellen. Europa und die internationale Gemeinschaft müssen Israel klarmachen, dass die Welt sich nicht abhalten lässt, jene Israelis zu unterstützen, die für eine Lösung kämpfen, die auf Gerechtigkeit und den Menschenrechten aufbaut.

Alon Liel, 63, war zwischen 1992 und 1994 israelischer Botschafter in Südafrika und bis 2001 Generaldirektor des israelischen Außenministeriums. Foto: AFP

[3] “Darum ist nicht die Nähe zu politischer Macht, die Intellektuelle so gerne suchen, schlechthin das Problem, sondern der Ausfall der Reflexion darin; die Vorstellung etwa, es seien die antideutschen Kommunisten, die Israel und die USA zu schützen und bewahren hätten, und nicht etwa Israel und Amerika, die so etwas wie antideutsche Kommunisten überhaupt erst denkbar machen.”

Lars Quadfasel in jungle-world

[4] DiesesVideo ist die Illustration der zionistischen Lebenslüge und Arroganz, insbesondere der Satz auf 4:50 ff.: “Wir sind das Licht der Welt. Und wir haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht die Welt zu verteidigen.” Der Täter maskiert sich als Opfer: OPFERMENTALITÄTER

[5] Die “Familie” (der “Nächste” lt. Thora) ist keine Erfindung des Judentums, sondern ein archaisches Gesellungsprinzip, das von den Juden allerdings schon lange vor der Zerstreuung als “völkisch-familiäre ” Geschäftsidee ausgebaut und perfektioniert worden ist (so sind die meisten Juden nach der “Babylonischen Gefangenschaft” im Zweistromland und in Persien verblieben: siehe oben das Interview mit dem Sprecher der Teheraner Juden).

Als Plagiatoren der international / weltweit vernetzten Variante dieses jüdischen Geschäftsprinzips namens “Familie / Dynastie / Clan / Stamm” können nicht nur der europäische Adel, “die Armenier” oder die “Freimaurer”, sondern auch diese ehrenwerten Organisationen angesehen werden:

a) Die Mitglieder der ’Ndrangheta sind durchweg blutsverwandt.

b) Die Mafia sizilianischen Ursprungs besteht aus so genannten Familien – wobei es sich hier nicht um Familien im engeren Sinne einer reinen Blutsverwandtschaft handelt, sondern – wie das Judentum – um einen engen, streng hierarchisch gegliederten Gruppenverband aus Mitgliedern sizilianischer “Herkunft” – die einem Codex folgen. Dessen Regeln hat jedes “Familienmitglied” genau einzuhalten; Verstöße, insbesondere der Omertà, wurden in der Vergangenheit in der Regel mit brutalen Mitteln (bis hin zu Mord) geahndet. Wie das Judentum ist auch die Mafia vor allem auch eine patriarchale Organisation. Frauen haben auch hier keinen Zugang zur Hierarchie der Mafiafamilien, die Mitglieder sind ausschließlich Männer. Jede Mafiafamilie hat ein Oberhaupt, dem jedes Familienmitglied zu absolutem Gehorsam verpflichtet ist.

c) Als Camorra werden organisierte kriminelle Familienclans in Neapel und der Region Kampanien bezeichnet.

d) Die Basisorganisation der Cosa Nostra ist die so genannte Familie, die ein Territorium kontrolliert (eine Ortschaft, ein Gebiet von Ortschaften oder ein Stadtviertel). Die Größe der einzelnen Familien variiert stark.

[6] Zum Thema: wie kommen die Antideutschen eigentlich zu ihrem Firmennamen -ist vielleicht auch ein “deutscher Jude” ein Antideutscher? Oder Nichtdeutscher? Oder Deutscher?

sueddeutsche.de fragte Salomon Korn: “Sind Sie gerne Deutscher?!” Daraufhin

Samuel Korn: “Deutscher … das ist ein großes Wort, da steckt so viel drin. Als Deutschen würde ich mich noch nicht betrachten, aufgrund der leidvollen Geschichte meiner Familie halte ich das für schwierig. Ich liebe die deutsche Kultur, ich liebe dieses Land, ich liebe viele seiner historischen Städte, seine Architekturen und ich habe viele deutsche Freunde. Ich fühle mich mit Deutschland sehr verbunden – aber eben nicht identisch.”

[7] Auch das “Massaker von Srebrenica” war – genau so, wie My Lai oder Lidice oder Oradour – ein Kriegsverbrechen – und kein “Genozid” -was von Josef Fischer – dem skrupellosen Karrieristen und Erfinder der “humanitären Militärintervention” – im Jugoslawienkrieg “zwecks Verhinderung eines neuen Auschwitz” als Begründung für den Bruch von Art. 26 GG bemüht und von der Mehrheit seiner Partei auch als “Legitimation” für den Verrat am pazifistischen Erbe der Grundgesetzgeber geschluckt worden ist.

[8] Jewish Call for Peace and Morality:

“Wenn Ihr Euch Sorgen um Israel macht, dann solltet ihr nicht länger schweigen! Ein Aufruf an Juden in aller Welt aus Israel

zeit.de/archiv/artikel.2697.html

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Die 84 Essays dieses Blogs (s. u.) sind von mir im August 2013 als Buch (412 S.) veröffentlicht worden, das zum Preis von 35 Euro erworben werden kann; die PDF-Ausgabe dieses Buchs – sie kann beliebig oft kopiert und privat verschenkt werden –

Anfrage über weghorn@kampfkompetenz.de

Der Umschlag des Buches:

DER ERFOLGLOSE

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DER ULTIMATIVE ANTISEMITISMUSBEGRIFF

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ANTI-und SEMITISMUS: zwei Seiten einer Medaille

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ANTISEMITISMUS, DEUTSCHTUM, ZIONISMUS, JUDENTUM und Co.

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MISSBRAUCH DER PRESSEFREIHEIT

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KRITIK DER WAFFE „ANTISEMITISMUSKEULE“

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WER IST EIGENTLICH EIN JUDE? ODER EIN BAYER?!

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PROFITEURE DES NS-REGIMES: DAS BÜRGERTUM

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ANTISEMITISMUS-VORWURF, BUNDESREGIERUNG, EXPERTENKREIS

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ANTISEMITISMUS-LÜGE UND HOLOCAUST-LEUGNUNG

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ANTISEMITISMUS-KEULE UND IHRE INSTRUMENTALISIERUNG

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WIRKLICH denken können!

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ISRAELISCHER ANGRIFFSKRIEG AUF IRAN? DENN MAN TAU!

wp.me/pxqev-IV

MÜNCHNER DISSIDENTENJAGD: S Z vs. GÜNTER GRASS

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PAZIFISMUS IST ALTERNATIVLOS!

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R2P-MENSCHENRECHTSKEULE vs. VÖLKERRECHT

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GERHARD SCHRÖDER – ERKLÄRUNG SEINES SCHEITERNS

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DAS DIALOGBUCH (Bonn 2008, 472 S.) ist auch als PDF für 20 € erhältlich. Anfrage über weghorn@dialogbuch.de

4. Das BUCH (Prospekt): www.dialogbuch.de

5. Inhalt im Überblick:

 

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• Die Leseprobe: www.wirklich-denken-koennen.de/web/leseprobe.php

• Das Vorwort: www.wirklich-denken-koennen.de/web/files/16/de/das_vorwort.pdf

• Das erste Gespräch (27 Seiten):

 

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6. Das Inhaltsverzeichnis:

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7. Das Register der 700 Schlüsselbegriffe:

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8. Das „Lehrprogramm“ (die Quintessenzen des Dialogbuchs):

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[9] Juden in Polen und in Deutschland

“Es erscheint vor deutschen Zuhörern angebracht, das traditionell polnische Selbstverständnis der Juden klarzustellen, das sich von dem deutschen wesentlich unterschied. Es war seit der Zeit der Judenemanzipation, die die Epoche der Aufklärung Ende des 18 Jahrhunderts gebracht hatte, spätestens aber seit Mitte des 19. Jahrhunderts, für die Juden in Deutschland typisch, dass sie sich als Deutsche jüdischer Konfession betrachteten [6]. Die überwiegende Mehrheit der etwa 3,5 Millionen Juden innerhalb der polnischen Vorkriegsbevölkerung von 32 Millionen Menschen betrachtete sich dagegen als nicht der polnischen, sondern der jüdischen Nationalität zugehörig. Ihre Muttersprache war Jiddisch und selbst nach dem Krieg dominierte in Polen in jüdischen Schulen Jiddisch als Unterrichtssprache. Der Anteil der Juden an der Bevölkerung Polens betrug vor dem Krieg über 10 %. Doch in einigen Großstädten war dieser Anteil erheblich höher. Er betrug 1931 in Warschau 30%, in Lodz 33,5%, in Wilna 28%, in Krakau 26% und in Lemberg 32%. Zum Vergleich sei angemerkt, dass die Gesamtzahl der Juden in Deutschland etwa 600.000 und damit etwa 1% der Gesamtbevölkerung betrug, während allein in Warschau etwa 400.000 Juden lebten.

[10] Wolfgang Blaschka (S. 1) unterscheidet ebenfalls zwischen dem Antisemitismus der Variante A und B, wenn er – entgegen seinem hier von mir kritisierten Beitrag – den Zionisten die Variante A des Antisemitismus nachsagt: Die Affinität des “reinen Judenstaats” zu den segregierenden Apartheid-Praktiken ist augenfällig:

Auch Israel hat die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurückgegeben (wiewohl die Golan-Höhen an Syrien noch nicht). Das Ziel ist indes nicht in erster Linie die Ausbreitung auf Kosten der Nachbarstaaten, sondern die “Sicherung”, Durchdringung und Besiedelung des für sich reklamierten Raums. Das immer wieder proklamierte Erez-Israel umfasst allerdings ganz selbstverständlich alle Palästinensergebiete und darüber hinaus. Dennoch, die physische Vernichtung der Palästinenser steht nicht auf dem Programm. Sie sollen nur “weg” sein, wie auch immer. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ähnlich wie die Indianer Nordamerikas in den

Judenstaats” zu den segregierenden Apartheid-Praktiken ist augenfällig.

“Augenfällig” ist aber auch in diesem Artikel seine Inkonsequenz bezüglich der Bewertung der israelischen Politik, die er zwar mit dem – offiziell erledigten -Apartheidstaat Südafrika, nicht aber mit dem Antisemitismus-Staat Deutsches Reich assoziiert: auch er wird so objektiv zum Informellen Mitarbeiter des Zionismus.

[11] Und hier der Brief aus Berlin vom 9.9.2012

Liebe Frau Hecht – Galinski,

Gestern Abend haben mein Mann und ich Ihr Interview bei KenFM2008 im Internet gesehen.

(...) Mich hat sehr berührt, wie Sie in dem Interview am Ende etwas hoffnungslos meinen, das Sie so wenig Anlass für Veränderung in der Gesellschaft sehen, weder in der Deutschen noch in der Israelischen.

Ironischerweise habe ich hier in Berlin mit Hilfe unserer jüdischen Nachbarn, der Gemeinde „Chabat Lubawitsch“ viel falsche Zurückhaltung abbauen können.

Diese Gemeinde hat es innerhalb weniger Monate nach ihrem Herzug geschafft, durch lautstarkes Feiern, hemmungsloses Falschparken und verbale Entgleisungen gegenüber Nachbarn und Polizei, sich bei den Anwohnern vollkommen unbeliebt zu machen.

Wenn Polizisten z.B. einem jüdischen Synagogenbesucher, der falsch parkt, einen Strafzettel ausstellen, werden sie von den Fahrzeughaltern als Antisemiten bezeichnet. Die Nachbarn, die die Polizei rufen, weil sie stundenlang durch Synagogenbesucher zugeparkt werden, gelten als fremdenfeindlich und antisemitisch, hört man aus dem Umfeld der Synagoge.

Diese Leute glauben wirklich, sie dürfen alles, genau wie Sie in ihrem Buch schreiben.

Gute Nachbarschaft ist scheinbar ein Fremdwort. Man selbst würde doch im Traum nicht darauf kommen, in einem Land, in dem man zu Gast ist, sich dermaßen daneben zu benehmen. Die meisten Besucher der Gemeinde, und auch die Rabbis, kommen aus den USA und den Ostblockländern. Den deutschen Polizei-Wachleuten, die sich manchmal trauen, Falschparker ansprechen wurde schon gesagt:“ Ein Anruf bei Ihrem Vorgesetzten, und Sie sind Ihren Job los“.

Ich meinerseits habe mittlerweile meine deutschen Schuld-Hemmungen abgelegt, es hat gedauert, aber irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und wir haben uns bei der Synagoge beschwert. Das war interessanterweise eine echte Mutprobe für mich, innerlich stand mir ja das ganze Szenario vom bösen Deutschen vor Augen.

Und um Sie meinerseits zu ermutigen, möchte ich Ihnen mitteilen, das ich nicht nur diesen Termin mit dem Rabbi überlebt habe, es war eigentlich ein ganz nettes Gespräch, sondern dass wir auch unsere 9-und 10-jährigen Kinder mit in die Diskussionen einbeziehen. Z.B. bei Themen wie: warum traut sich die Polizei nicht, bei der jüdischen Gemeinde am Sonntagabend um 22 Uhr den Stecker aus der Anlage zu ziehen, um die laute Musik zu beenden. Dies hatte uns nämlich ein Polizist bestätigt, er würde großen Ärger mit seinen Vorgesetzten bekommen wenn er das täte.

Er sagte auch, die Gemeinde behaupte, sie hätten für diesen Abend eine Sondergenehmigung,

Frau Merkel persönlich wüsste Bescheid und es wären Holocaust-Überlebende anwesend.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass keiner der drei Punkte stimmte.

Diese Geschichte haben wir sehr ausführlich mit unseren Kindern diskutiert, um ihnen deutlich zu machen, wie hier versucht wurde, mit dem Holocaust als Druckmittel eine flotte Party zu feiern, ohne Rücksicht auf die Nachbarn nehmen zu müssen. Die Kinder machen sich hier schon sehr selbstständige Gedanken, was ich gut finde und unterstütze.

Natürlich nehmen wir die totale Blockadehaltung der deutschen Politik zu diesem Thema in Deutschland wahr, und es ist beängstigend wie schnell Menschen ihre Arbeit und ihren Ruf verlieren, wenn sie in die Zensurmühle geraten. Wir haben allerdings auch gute jüdische Freunde in Berlin, die all das bestätigen was Sie sagen. Sie meinen auch, dass die orthodoxen Juden richtig Probleme haben, wenn es um Integration geht. Man schottet sich eher ab, und tut so, als wären die anderen nicht da.

Ich finde, ein klares Wort ist wie ein Licht im Dunkel, deshalb bitte ich sie, sprechen Sie weiter und leuchten sie denen ein , die mehr über die Realität wissen wollen,

Herzliche Grüße und großen Dank für Ihren Mut,

Ihre R. R.

[12] Volker Ulrich: Als Hitler sich selbst erfand

Wohl konnte er, etwa in den Wahlkämpfen 1932, seine antisemitische Besessenheit2 aus taktischen Gründen zügeln, doch sein Lebensziel war und blieb, “die Juden” aus Deutschland zu “entfernen”, mit welchen Mitteln auch immer. Das Gleiche galt für sein zweites unbeirrbar

2 Auch hier wird fälschlicher Weise Hass als die Ursache des Holocaust benannt; Hass spielte auf Seiten des Zirkels (11) nicht die Bohne ein Klavier; der wahre Grund für den Holocaust steht auf S. 12

verfolgtes Projekt: die Eroberung von “Lebensraum im Osten”. Das hieß Annexion der östlichen Nachbarstaaten, Kolonisierung der Sowjetunion und Versklavung beziehungsweise Vernichtung der “slawischen Rasse”. (Hervhg. GW)

Aus: www.zeit.de/2013/40/adolf-hitler-selbstinszenierung/komplettansicht

[13] Rabbi Israel Meir Lau, Chairman of the Yad Vashem Council, drawing on biblical sources, delivers an inspirational drasha (homily) on the importance of commemorating the Jews who were murdered during the Shoah. Rav Lau, himself a child survivor of Buchenwald, powerfully calls upon Jews across the world, to join Yad Vashem’s efforts to recover the names of each individual Shoah victim by filling out Pages of Testimony in their memory and submitting them to Yad Vashem.

www.yadvashem.org/yv/en/remembrance/index.asp

[14] DER SPIEGEL 07.12.1955

Damals standen Weizmann und Ben-Gurion in einem bitteren Kampf um die Führung der zionistischen Sache. Bis 1933 hatte sie eindeutig bei dem Präsidenten Weizmann gelegen. Nachdem Ben-Gurion zwölf Jahre lang Generalsekretär der Histadrut gewesen war, trat er in den Palästina-Exekutivausschuß ein, der bis dahin eine bedeutungslose Rolle gespielt hatte. Innerhalb von zwei Jahren machte Ben-Gurion aus dem Ausschuß die Regierung des Judentums in Palästina. Im Jahre 1935 wurde er Präsident des Ausschusses und damit Chef der jüdischen Selbstverwaltung unter der mißtrauischen Obhut der britischen Mandatsregierung.

Die ersten Jahre im Exekutivausschuß ließen den diplomatischen Fähigkeiten Sharetts wenig Raum. Die britische Mandatsregierung – von den Arabern unter Druck gesetzt – dämmte die jüdische Immigration aus Europa ein und öffnete erst 1938, nachdem in Deutschland die Judenverfolgungen mit offener Brutalität eingesetzt hatten, die Grenzen des Landes. Angesichts der britischen Verzögerungstaktik griff unter den kampfgewohnten jüdischen Bauern Palästinas eine tiefe Verbitterung um sich; es entstanden halblegale und illegale Widerstandsorganisationen und Terrorbanden; es entwickelte sich der Geist des nationalistischen Radikalismus.3

Ben-Gurion hatte an dem Entstehen dieses Radikalismus zwar keinen direkten Anteil, er benutzte aber dessen Existenz, um den Briten Zugeständnisse abzunötigen. In diesen rein taktischen Beziehungen zum Terror zeichneten sich die ersten Gegensätze zwischen Ben-Gurion und Sharett ab. Aus jener Zeit stammt der Vorwurf gegen Sharett, ihm mangele es an der nötigen Dynamik.

Im Widerspruch zu den Gedankengängen der Radikalen forderte Sharett, man müsse den Arabern zwar mit der Waffe in der Hand, aber auch mit Verständigungsbereitschaft gegenübertreten. “Es gibt”, sagte er 1945 vor einer anglo-amerikanischen Untersuchungskommission, “keinen grundsätzlichen Gegensatz zwischen den Interessen der Juden in Palästina und denen der Araber im Nahen Osten; im Gegenteil, sie ergänzen einander.”

Sharetts schöne Hoffnung auf eine Verständigung zwischen Juden und Arabern wurde nach dem zweiten Weltkrieg hinweggespült. Es entstand auf beiden Seiten eine Springflut des Hasses, in der schließlich jede Vernunft unterging. Verzweifelt stemmte Sharett sich ihr noch im Mai 1948 entgegen. Er warnte Ben-Gurion davor, unmittelbar nach der Räumung Palästinas durch die Briten den neuen Judenstaat zu gründen. Er hoffte damals, die Grenzen des künftigen Israel in Verhandlungen mit den Arabern festlegen zu können und damit dem neuen Staat eine friedliche Existenz unter seinen Nachbarn zu sichern. Ben-Gurion aber hörte nicht

3 Aus eben diesem Grunde entstanden nach 1948 die Al Fatah, die Hamas, die Hisbollah etc.

auf den Warner. Am 14. Mai 1948 verkündete er im Museum der Künste am Rothschild Boulevard von Tel Aviv die Geburt des “jüdischen Staates in Palästina, genannt Israel”.

www.spiegel.de/spiegel/print/d-31971654.html

[15] Israels falsche Freunde

Von Störungsmelder 18. Dezember 2010 um 14:29 Uhr

"Die europäischen Rechten haben in Israel ihre Fans: unter Siedlern, religiösen Extremisten, Rechtsparteien – kurz: unter den Ideologen der Ausgrenzung und Vertreibung. Während Wilders zu einer kleinen rechten Partei sprach, haben viele Israelis in Tel-Aviv laut protestiert. Ihnen ist unheimlich zumute angesichts dieser neuen Freunde ihres Landes. Sehr zu Recht.

Schon aus diesem Satz erschließt man, dass der Autor nichts verstanden hat: die Ideologen der Ausgrenzung sind nicht allein irgendwelche Siedler, sondern es sind vor allen die Zionisten in der Staatsregierung, die es den Siedlern erlauben und ermöglichen, das Besatzungsgebiet Westjordanland völkerrechtswidrig zu okkupieren.

Störungsmelder: Die Gefahr für Israel auf der internationalen Bühne – daran hat Präsident Perez jüngst noch einmal erinnert – ist eine zunehmende Isolierung und Delegitimierung. Sie ist eine Folge der jüngsten Kriege gegen Libanon 2006 und im Gaza-Streifen 2009 sowie der Blockade gegen Gaza. Ministerpräsident Netanjahus Torpedierung der Friedensgespräche mit den Palästinensern trägt dazu bei. Delegitimierung wird aber vor allem auch als Kampfstrategie gegen Israel eingesetzt: von afrikanischen und arabischen Staaten, von Iran, auch von einigen internationalen Nichtregierungsorganisationen.

Die Besuche der Rechtspopulisten sind die neueste und vielleicht hinterlistigste Attacke auf Israels Ansehen in jüngster Zeit. Rechte europäische Politiker, die von israelischem Boden zum Kampf gegen den Islam aufrufen: Nichts delegitimiert mehr als diese falschen Freunde. Der jüdisch-amerikanische Linksintellektuelle Noam Chomsky wurde im Mai dieses Jahres von israelischen Grenzposten an der Allenby-Brücke zu Jordanien zurückgewiesen. Es schadet Israel, wenn dieser Mann draußen bleibt, während Wilders & Co. solche Reden halten."

Im Unterschied zu Störungsmelder verwundert mich das allerdings nicht, ist doch der Zionismus die Blaupause des modernen, des rassistischen Fremdenhasses, der sich mal als Judenhass -named antisemitism -oder aber -wie auch für die Zionisten typisch -als Araber-oder Islamhass einkleiden kann. Geert Wilders und der Jude Henryk M. Broder sind also keine falschen Freunde, sondern sie sind Kompagnons der Fight For Israel Karrieristen Kameradschaft (FFIKK), ist doch auch der Zionismus ein Geschäftsidee -und was für eine!

[16] Hitlers Rache an München

Von CLAUS HEINRICH MEYER

(…) Das Ur-Strickmuster der BRD hinsichtlich Nazigeschichte ging so:

Verschweigen. Nichtbenennen. Verwischen. Ausweichen der persönlichen wie kollektiven Schuld. Diese so genannte "Verdrängung' ist angeführt worden von schlechten Beispielen der politischen Klasse. Adenauer allen voran, der aus berechnendem Zynismus ein Corps von tiefbraunen Hilfswilligen um sich versammelte. Gefüllt hatten sie ihre persönliche Leerstelle "Hitler" durch den "Alten" aus Rhöndorf, einen strengen, autoritären Ersatz-Meister, welcher, wie sie wussten, sie jederzeit fallen lassen würde. Das moralische Desaster ihres bisherigen Lebens machte sie zu subordinat gefügigen Dienern des neuen Systems. Reflexartig erscheint an dieser Stelle der Name Globke, des Kanzlers Staatssekretär. Globke freilich war nicht allein. In den Nachkriegs-Exekutiven hatte sich ausgebreitet ein Gespinst aus "unersetzlichen" ehem. Parteigenossen, Nutznießern, Propagandisten des Nazistaates. Unter sich ein Volk von Feiglingen, welches geeint war in der Verabredung, deutsche Verbrechen nicht beim Namen zu nennen. Meisterwerke an Euphemismen sind so entstanden.

Besonders frech das Jahrbuch der Bundesregierung 1959:

"Im chaotischen Zusammenbruch des Frühjahrs 1945 ging jener deutsche Staat von Gestern (sic! Verf.) unter, der für viele seiner Nachbarn und zeitweilig für die ganze Welt ein Alpdruck (sic! Verf.) gewesen war."

Eine Gedenktafel an Stelle der Berliner Synagoge Levetzowstraße (1960) postuliert das unausweichlich Schicksalhafte der Judenvernichtung so: ". . .Von hier aus mussten in den Jahren des Nationalsozialismus viele unserer jüdischen Mitbürger ihren letzten Weg antreten. Ihr Andenken ist unvergessen."(...)

Ein Grund des großen Verschweigens und Sublimierens in den ersten BRD-Jahrzehnten, dito des Desinteresses an Filbinger & Genossen lag beschlossen im Schoß der öffentlichen, veröffentlichten Meinung, worüber man bis heute zu wenig liest.

In der politischen Publizistik, auch in der Bundespressekonferenz, Bonn, waren dominant ehemalige Diener des "Dritten Reiches".

Man lese nur die Biographien der (beflissenen) Teilnehmer an Adenauers "Teegesprächen". Als der Verf. seinerzeit volontierte bei den Ruhr Nachrichten, Dortmund, traf er dort einen freundlichen jovialen Musikkritiker. Es war der üble "Schreibtischtäter" Herbert Gerigk, einst Leiter der Hauptstelle Musik beim Amt Rosenberg, treibende Kraft und Herausgeber der Ausmerzungs-Anweisung "Lexikon der Juden in der Musik". In Dortmund schrieb Gerigk geschützt, in einem Kokon ehemals Gleichgesinnter. Kleinere "Gerigks" gab’s in allen Redaktionen.

Süddeutsche Zeitung Nr.105, 08. Mai 2007 , Seite 14 (Hervorhbg. GW)

[17] Stephan Grigat und sein Zwang zur voluntaristischen Auslegung von Zeitgeschichte aufgrund seiner geschäftsinteressiert verschwurbelten instrumentellen Vernunft, mittels derer er uns seinen ganz persönlichen Zionismus zugleich als Ausfluss von “Kritischer Theorie” wie als “antideutsche” Programmatik verkaufen will /muss:

“Zudem weiß Kritische Theorie, daß es etwas Schlimmeres gibt als den Kapitalismus und die bürgerliche Gesellschaft: ihre barbarische Aufhebung.

Für diese negative Aufhebung der bürgerlichen Gesellschaft steht Deutschland [G1], dafür stehen Nationalsozialismus und Faschismus, dafür stehen auch panarabisch-nationalistische und islamistische Ideen. [G2]

Diese Ideologien stehen für einen ressentimentgeladenen Antikapitalismus, der das vom Kapital verursachte Elend nicht abschaffen, sondern nur anders, nämlich volksgemeinschaftlich oder ummasozialistisch, organisieren möchte und die zynische [G3], den Tod zahlreicher Menschen achselzuckend in Kauf nehmende instrumentelle Vernunft der bürgerlichen Gesellschaft noch durch die wahnhafte [G4] Vernichtung von Menschen um der Vernichtung willen [G5] ergänzt.

Vor diesem Hintergrund [G6] ist die Parteinahme für Israel, für die man sich keine Sekunde lang darüber hinwegzutäuschen braucht, daß staatliche Verteidigungsmaßnahmen immer auch zu grauenerregenden Übergriffen führen, eine zwingende Konsequenz aus der kommunistischen Kritik. Hinsichtlich Israels könnte für an Emanzipation [G7] interessierte Menschen alles ganz einfach sein: Der Antisemitismus, der auch schon bei den Nazis antizionistisch war [G8] hat zur Shoah geführt. Deutsche, Österreicher und ihre Hilfsvölker haben die Vernichtung organisiert und durchgeführt. (…). Dementsprechend ist der Zionismus für die kommunistische Kritik zwar nicht die richtige Antwort auf den Antisemitismus (das wäre nach wie vor die Errichtung der klassen-und staatenlosen Weltgesellschaft, die freie Assoziation freier Individuen, die befreite Gesellschaft, die es den Menschen ermöglicht, ohne Angst und Zwang verschieden zu sein), aber er ist die vorläufig einzig mögliche.[G9]

Aus: Stephan Grigat: Befreite Gesellschaft und Israel. Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Zionismus

[G1] Gemeint sind die Bundesrepubliken Deutschland und Österreich, weshalb sich die Antideutschen auch in Österreich als "antideutsch" verstehen [G2] mit diesem ideologischen Eintopf hat der Antideutsche sein klares Feindbild namens „Antisemitismus“ [G3] Typisch ist seine Subjektivierung von Begriffen: “Vernunft” ist – sieht man von Hegel ab – nicht als Subjekt der Geschichte zu begreifen, und sie kann (deshalb) auch noch nicht einmal (richtig) mit den Achseln zucken. [G4] diese Formulierung ist prototypisch für die psychologistische Antisemitismusvorstellung. Das gilt auch und ganz besonders für [G5] ist doch typisch für den Voluntaristen, dass er bewusstlos von sich auf andere schließt: ich vernchte um der Vernichtung “willen”...!?! [G6] Wenn aber dieser “Hintergrund” ein Hirngespinst ist, was wäre dann “zwingend” geboten?! [G7] Auch ich bin “an Emanzipation interessiert”, doch nicht an Phraseologie. [G8] wenn dieses “Argument” zerschlagen wird, dann ist der rassistische Zionismus historisch verbrannt und kann endlich wieder zu seiner sozialistischen Version (Kibbuzim) zurückfinden. [G9]Den Zionisten ist es doch schnurzpiepegal, dass die Antideutschen – die für sie eben solche Spinner sind wie die christlichen Zionisten oder die anderen Evangelikalen in den USA – bei ihrer “Israelsolidarität” ideologische Bauchschmerzen verspüren, zählt doch für sie hier und heute jeder dieser nützlichen Idioten – moderner: Informellen Mitarbeiter – in seinem spezifischen Beritt.

[18] Ein prototypisches Statement der Antideutschen: „Neben der offensichtlichen Verharmlosung der antisemitischen Verbrechen der deutschen Volksgemeinschaft (sic) ist er ebenfalls eine gängige Form der deutschen Schuldabwehr.“

Gerd Weghorn: Essays zum Thema Antisemitismus-Theorie

DER ULTIMATIVE ANTISEMITISMUSBEGRIFF wp.me/pxqev-U1 ANTI-und SEMITISMUS: zwei Seiten einer Medaille wp.me/pxqev-Qv ANTISEMITISMUS, DEUTSCHTUM, ZIONISMUS wp.me/pxqev-Lw MISSBRAUCH DER PRESSEFREIHEIT wp.me/pxqev-L6 KRITIK DER WAFFE „ANTISEMITISMUSKEULE“ wp.me/pxqev-xt WER IST EIGENTLICH EIN JUDE? ODER EIN BAYER?! wp.me/pxqev-cr PROFITEURE DES NS-REGIMES: DAS BÜRGERTUM wp.me/sxqev-160 ANTISEMITISMUS-VORWURF, BUNDESREGIERUNG, wp.me/pxqev-DB ANTISEMITISMUS-LÜGE UND HOLOCAUST-LEUGNUNG wp.me/pxqev-F3 INSTRUMENTALISIERUNG der ANTISEMITISMUS-KEULE wp.me/pxqev-5k

 


VON: GERD WEGHORN






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