LINKE gedenken Opfer der Reichpogromnacht

05.11.17
AntifaschismusAntifaschismus, Ruhrgebiet, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. Duisburg

Traditionelle Gedenkveranstaltung an Stolpersteinen in Homberg und Hochheide

„Die Geschichte mahnt uns, uns früh genug gegen Faschismus und Rassismus zu wenden“, erklärt Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Homberg/Ruhrort/Baerl.

Traditionell gedenkt der Ortsverband am 9.11., dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 an zwei Stellen der Opfer des Faschismus.

„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Wieder brennen Häuser in denen Menschen untergebracht werden sollen, die von Patrioten als nicht der Volksgemeinschaft zugehörig diskriminiert werden. Mit der AfD ist erstmals seit 1961 wieder eine Partei in den Bundestag eingezogen, die Wert und Rechte eines Menschen von seiner Herkunft abhängig macht. Ein Denken, dass die geistige Grundlage für die Reichspogromnacht gelegt hat. Es gilt das Andenken an die Opfer des deutschen Faschismus aufrecht zu erhalten. Tradition ist aber nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern Weitergabe des Feuers. Die heute durch die Stolpersteine zum Teil wieder sichtbaren Untaten der Nazis in Homberg und deren Opfer müssen uns Mahnung sein, nie wieder zuzulassen, dass Menschen aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Sexualität oder Religion diskriminiert werden.“

DIE LINKE. trifft sich zum Gedenken der Opfer der Reichpogromnacht und des Hitlerfaschismus am 9.11.2017 um 18 Uhr auf der Höhe der Poststr.75 in 47198 Duisburg Hochheide. Interessierte sind herzlich eingeladen.







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