No Border Camp in Köln vom 13. bis zum 22.Juli 2012

08.06.12
AntifaschismusAntifaschismus, Köln, Düsseldorf, NRW, Bewegungen, News 

 

von Pressegruppe des No Boder Camps Köln / Düsseldorf 2012

Vom 13. Juli bis zum 22. Juli 2012 wird in Köln ein No Border Camp stattfinden. Es wird von einem offenen Netzwerk antirassistisch bewegter Gruppen und AktivistInnen bundesweit or­ganisiert.

Ein Fokus des Camps wird auf dem Düsseldorfer Flughafen liegen, der zu einem wichtigen Abschiebeflughafen avanciert: Fast alle Sammelabschiebungen, die von der euro­päischen Grenzschutzagentur FRONTEX organisiert werden, laufen inzwischen über "Düssel­dorf International".Anna vom Camp-Vorbereitungskreis sagt:

"Mit der aktionistischen Ausrichtung auf den Flughafen Düsseldorf wollen wir den transnationalen Protest gegen Rassismus an die Innengrenzen der EU tragen."


Abschiebungen von Flüchtlingen, Visazwang und Zwangsvorführungen (wie beispielsweise in der zentralen Ausländerbehörde in Köln), Grenzkontrollen und besonders das Ertrinkenlassen von schätzungsweise 2000 Flüchtlingen im Mittelmeer allein im letzten Jahr: All das sind aus Sicht der Campvorbereitung verschiedene Elemente und Folgen einer rassistischen Politik in Deutschland und der EU.

Deshalb werden in diesem Sommer aus ganz Deutschland und Europa Menschen zum Protest nach Köln zusammenkommmen. Diese und weitere Themen werden im Juli nicht nur theoretisch erörtert, sondern mit vielfältigen Protestformen in Köln und Düssel­dorf öffentlich gemacht. Das No Border Camp steht in der Tradition einer Reihe von Camps, die seit den 1990er Jahren Rassismus an und innerhalb von Staatsgrenzen aufzeigen.

Mit Blick auf einen geeigneten Platz für das Camp im Juli steht der Vorbereitungskreis derzeit in Verhandlungen mit der Stadt Köln und der Kölner Polizei.
Hierzu Martin:
"Wir suchen nach einem zentralen Platz für das Camp, um gut erreichbar zu sein, aber auch um in der Stadt wahrgenommen zu werden. Wir wollen mit Aktionen, aber auch mit dem Camp selbst einen Ortschaffen,andem Wissen geteilt sowieForderungengestellt,gehörtundunterstütztwerdenkönnen."

Wir wünschen uns eine anspruchsvolle Berichterstattung zum No Border Camp und seinen The­menschwerpunkten und möchten einladen, bereits im Vorfeld des Camps zu berichten. Die Pressegruppe des No Border Camps ist ansprechbar für Fragen zu InterviewpartnerInnen, Presseerklärungen und zu Foto- und Filmmöglichkeiten.

Mehr Infos zum Camp finden Sie unter
http://noborder.antira.info/de







VON: NO BODER CAMP






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