Kampf im Eismeer


Bildmontage: HF

04.06.17
AntifaschismusAntifaschismus, Internationales 

 

Der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion und der Kriegsverlauf 1941-45

Von Karl Wild

VI. Kampf im Eismeer

Ausgangslage

An der norwegisch/finnisch-russischen "Eismeerfront" hatte sich der mit begrenzten Spezialtruppen unter dem von Hitler hoffierten General Dietl 1941 begonnene Vorstoß auf den eisfreien Hafen Murmansk nach starken Verlusten schnell festgefahren. Warm dieser sinnlose Krieg in der Tundra?

Hitler wollte Stalin daran hindern, über die Barentssee eiinen Kontakt mit GB und den USA herzustellen. Denn umittelbar nach dem Überfall auf die Sowjtunin begannen militärische Hilfslieferungen über drei Routen – die pazifische über Wladiwostok, die südliche über den Iran und der nördliche Seeweg am dem von den Deutschen besetzten Norwegen vorbei. Letzterer genoss von allen Seiten höchste propagantistische Aufmerksamkeit als Symbol der alliierten Waffenbrüderschaft..Insgesamt wurden von 1941 bis 45 von Einzelfahrern und durch 40 Geleitzüge 811 Schifsladungen auf die weite Seereise gen Norden von den Alliierten geschickt. 5.000 Panzer, 7.000 Flugzeuge und 4 Millionen Tonnen Güter kamen an. Der Preis war hoch. 87 Handelsschiffe versenkten die Deutschee. Ferner gingen 13 britische Kriegsschiffe und auf deutsher Seite 2 Schlachtschiffe, drei Zerstörer und 43 U-Boote in zahllosen Gefechten unter. Von diesem "Nebenkriegsschauplatz", der zugleich in Europa die längste zusammengehörige See-Luftsschlacht der Geschichte sah, lernen bis heute die Strategen des modernen Krieges (Sicherung von Seewgen des globalen Welthandels).

14. Exemplarisch - Geleitzugschlacht PQ 17

Ende Juni 1942, wo zeitgleich im Atlantik umnd im Mittelmeer große Geleitzugschlachten die Briten in höchste Nöte brachten, sammelten sich in Reykjavik/Island 35 Handelsschiffe zum bisher größten Konvoi mit der Kennung PQ17, um die bedrängte Sowjtunion nennenwert mit militärischem Material zu versorgen und u Stalin und die Sowjetvölker moralisch zu stützen. Die starke dt. Noregenstreitmacht (2 Schlachtschiffe, über 20 U-Boote etc.) und mehr als 300 Kampfbomber und Seeaufklärer standen bereit mit dem Befehl, den Konvoi vollständig zu vernichten und damit die Ostfront zu entlasten.

Nach schweren rollenden Luftangiffen u.a. mit alten (He 115) und neuen (He 111) Torpedoflugzeugen und Ju 88 Sturzkampfbombern löste der kommandierende britische Admiral angesichts der Meldung über das Auslaufen der deutschen Flotte den Konvoi auf, um diese abzufangen. Die Frachter waren so ihrem Schicksal überlassen und sollten sich einzeln nach Murmansk durchschlagen. Die wehrlosen Handelsschiffe wurden so leichte Beute der gnadenlos angreifenden U-Boote (15 Versenkungen mit übr 100.000 BRT) und Flugzeuge (8 Schiffe mit 40.000 BRT). Einige - teils beschädigt - schleppten sich unter den Schutz der Russen in die Kolabucht, wo zwei weitere Schiffe nach Bombardement sanken..Mit den Frachtern gehen u.a.:3.350 Kraftfahrzeuge, 430 Panzer, 210 Flugzeuge und 100.000 ts sonstige Fracht unter...

Ausblick

Das Reich, aud dem Höhepunkt der Macht, feierte seine Helden und nach schweren Kämpfen am nachfolgenden PQ18 sandte England nur mehr Einzelfahrer gen Norden. Erst als 1943 Flugzeugträger eintrafen, war die dt. Offensive gebrochen. Nach Stalingrad konnte die Rote Armee ihre Bestände durch die effektiven amerikanischen Rüstungsgüter ausweiten und so 1943 die materielle Überlegenheit gewinnen.

Quellen:

de.wikipedia.org: Rohwer/Hümmelchen, Chronik des Seekrieges 1939-1945, Stuttgart 2007-2017

Fortsetzung VII "Stalingrad" Sept. 2017


https://projekt3kw.wordpress.com/2017/02/25/unternehmen-barbarossa-4/







<< Zurck
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz