Einweihung einer Gedenktafel für Burak

24.10.17
AntifaschismusAntifaschismus, Berlin, News 

 

Von Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak

Sonntag, 5. November um 14 Uhr

Gedenkort für Burak Bekta? (Rudower Straße / Möwenweg, Nähe U7 Britz-Süd)

Burak. 5 1/2 Jahre sind vergangen seit du gewaltsam aus deinem und unserem Leben gerissen wurdest. Wir wollen dich in lebendiger Erinnerung behalten und wollen endlich Gewissheit über diese schmerzliche Tat. Am Nachmittag des 5. November werden wir am Gedenkort eine Tafel einweihen.

Wir fordern Aufklärung, die uns die Behörden nicht geben. Burak, geliebter Sohn, Bruder und Freund.

Am 5. April 2012 wurde Burak ermordet und zwei weitere junge Menschen Alex und Jamal konnten nur durch Notoperationen gerettet werden. Der Mörder von Burak Bekta? ist immer noch nicht ermittelt.

Am 5. April 2017 weihten wir den Sockel für den Gedenkort Burak Bekta? ein, am 5. November wollen wir die Gedenktafel einweihen. Wir laden euch herzlich ein, am Sonntag den 5.11. um 14 Uhr an die Rudower Straße Ecke Möwenweg in Süd-Neukölln.

Am 4.11.2011 wurde das Kerntrio des „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) bekannt. Die Verstrickungen der sog. Sicherheitsorgane und der Naziszene sind nach wie vor nicht aufgeklärt. Die Mittäter des NSU-Netzwerkes sind nach wie vor nicht ermittelt.

Burak wurde ein halbes Jahr später ermordet. Ist der Mörder ein NSU-Nachfolgetäter oder ist er gar Teil des unaufgeklärten NSU-Netzwerks?

Die Berliner Ermittlungsbehörden haben auch 5 1/2 Jahre nach dem Mord an Burak keine Antworten und haben die Ermittlungen scheinbar eingestellt.

Wir haben angeregt von und gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden Buraks beschlossen, dass es wenigstens einen öffentlichen Gedenkort geben soll. Der gegenüber dem Krankenhaus Neukölln sichtbar an die unaufgeklärte Ermordung Burak Bekta? erinnert. 6 Jahre nach der Ermordung von Burak, am 5. April 2018 wird die Skulptur des Gedenkort Burak Bekta? errichtet.

Wir laden euch zur Einweihung der Gedenktafel ein, laßt uns nicht vergessen und gemeinsam Aufklärung fordern.

Für ein lebendiges Gedenken.

War Rassismus das Mordmotiv?







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