Auf den Spuren von NS-Tätern in Trier

25.09.17
AntifaschismusAntifaschismus, Rheinland-Pfalz, News 

 

Von Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier

Rundgang am 16.10.2017 um 17:00 Uhr

Am 16.10.1941 wurden die ersten jüdischen Triererinnen und Trierer „in den Osten“ verschleppt. Am Jahrestag dieses Verbrechens beleuchtet die Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. eine Seite des Nationalsozialismus in Trier, die bislang vielfach zu kurz kam: die Täterinnen und Täter.

Dass Klaus Barbie zeitweise ein „Trierer Jung“ war, ehe er zum „Schlächter von Lyon“ mutierte, ist manchen bekannt. Und dass der ehemalige Kreisleiter der NSDAP, Paul Wipper, viel später ein Mitglied der AG Frieden (AGF) wurde, kann man im Buch „StattFührer. Trier im Nationalsozialismus“ nachlesen. Aber welche Täter gab es noch in Trier? Waren es nur Männer oder gehörten auch Frauen zur Kategorie der Nazi-Täter? Wer war überhaupt „Täter“?

Diese und andere spannende Fragen sind Thema des Stadtrund­gangs am Montag, dem 16.10.2017, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises „Trier im Nationalsozialismus“ der AGF erarbeitet haben. Mit diesem Rundgang will die AGF landläufigen Vorstellungen entgegenwirken, z.B. dass es „so richtige“ NS-Täter gar nicht in Trier gab und wenn doch, dass es Sadisten und Psychopathen gewesen sein mussten.

Wer sich auf die Spurensuche nach „NS-Täter/innen von nebenan“ begeben will, ist herzlich eingeladen. Der Rundgang beginnt um 17:00 Uhr und dauert ca. 90 Minuten. Ausgangspunkt der Führung ist das Stadttheater am Augustinerhof.







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