Neuerscheinungen aus linken Verlagen


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27.07.19
KulturKultur, Theorie, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Uwe Lehmann-Brauns: Benns letzte Lieben. Mit Originalbriefen von Gottfried Benn, Verbrecher Verlag, Berlin 2019, ISBN-13: 9783957323811, 24,00 EUR. (D)

1955 beginnt eine Liebesbeziehung zwischen der Journalistin des Berliner Tagesspiegel,s Gerda Pfau, und dem Schriftsteller Gottfried Benn. Gerda Pfau war 30 Jahre jünger als Benn, jedoch mehr als eine Gespielin seiner letzten Lebensjahre. Er schrieb ihr Briefe, Postkarten, Telegramme, benutzte Rezepte für Mitteilungen, er traf sie in seiner Stammkneipe Dreamburg, in Cafes, Restaurants und in ihrer Wohnung, in den „Blauen Stunden“, wie er sie nannte.

Manchmal gehen sie gemeinsam mit Benns Frau Ilse aus, die von der Affäre allerdings nichts weiß. Kurz vor seinem Tod endet die Beziehung, Ilse Benn und Gerda Pfau aber bleiben weiter hin freundschaftlich verbunden. Gerda Pfau war immer auf Diskretion bedacht, sie war auf die Anonymität ihrer Beziehung bedacht.

Kurz vor ihrem Tod hat Gerda Pfau die Briefe, die Benn ihr schrieb, an den Kulturpolitiker und Anwalt Uwe Lehmann-Brauns, mit dem sie befreundet war, über geben, mit der ausdrücklichen Bitte, sie zu publizieren. Diesem Willen entspricht Lehmann-Brauns und veröffentlicht Benns Briefe hiermit erstmals. Darüber hinaus beleuchtet er die Liebesbeziehungen zu Ursula Ziebarth und Astrid Claes, die Benn in seinen letzten Lebensjahren pflegte, die Ehe mit Ilse und das Verhältnis zu seiner Tochter Nele  und untersucht, wie sich die Affäre mit Gerda Pfau da hineinfügte.

Die Briefe Benns zeigen ganz gut, wie sich im Laufe der Zeit deren Beziehung verinnerlichte. Anfangs noch an „Liebes Fräulein Gerda Pfau“ adressiert, wurde aus ihr schnell „das liebe Gerdalein“. Er schickte ihr auch Fotos mit persönlicher Widmung. (S. 32)

Nicht nur die Tatsache, dass dieses Buch neue Erkenntnisse in der Benn-Forschung liefert: Diese Briefe zeigen den privaten Gottfried Benn in seinen letzten Lebensjahren, der Stil der Briefe ist eher altväterlich und für die heutige Generation gewöhnungsbedürftig. Dass Benn der Ehe kritisch gegenüberstand und stattdessen Liebe als Wert hochhielt, wird nach der Lektüre auch dem letzten klar sein.

 

Buch 2

Louis Althusser/Étienne Balibar/Roger Establet/Pierre Macherey/Jacques Ranciere: Das Kapital lesen; 2. Auflage, Westfälisches Dampfboot, Münster 2018, ISBN: 978-3-89691-952-6, 45 EURO (D)

Das Buch basierte auf einer Reihe von Seminaren an der französischen Elitehochschule Ecole Normale Superieure. Der Neulektüre des Kapitals von Marx und der Darlegung seiner philosophischen Relevanz gewidmet, stellt das Seminar von 1964–1965 eine Art Sichtung und Anwendungs-Prüfung des Erworbenen dar. Das Seminar wurde gemeinsam von Louis Althusser, Étienne Balibar, Yves Duroux und Jacques Rancière vorbereitet, Die schriftliche Ausarbeitung wurde im November 1965 in zwei Bänden in den Éditions François Maspero veröffentlicht. Sie wurde nun ins Deutsche übersetzt, die zweite Auflage und soll im „Marx-Jahr“ 2018 für eine kritische Auseinandersetzung mit Marx‘ Werk und Wirken sorgen.

Für das Buch lieferte der strukturalistische Ansatz von Roland Barthes in Bezug auf Sprache, Levi-Strauss in Bezug auf Anthropologie und Lacan in Bezug auf Freuds Analyse des Unbewussten den intellektuellen Kontext. Der politische Kontext für Marxisten war die Reaktion auf die Verurteilung Stalins durch die Sowjetische Kommunistische Partei. Während Althusser und seine wichtigsten Mitarbeiter niemals einfach nur Strukturalisten waren, trug der Strukturalismus zu ihren Versuchen bei, angesichts der Katastrophe des Stalinismus und der anhaltenden Stärke der kapitalistischen Nachkriegsökonomie den Marxismus zu erneuern.

Damals wurde die kommunistische Politik im Kalten Krieg von einer positivistischen und teleologischen Lesung von Marx beherrscht, die darauf hindeutete, dass der Kommunismus historisch unvermeidlich war. Um die Praktiken zeitgenössischer kommunistischer Parteien zu kritisieren, war es notwendig, zu Marx zurückzukehren. Der Hegelianismus wurde von Althusser als führend für eine idealistische Form marxistischer Politik angesehen, die durch die Entstehung des Humanismus verstärkt wurde, der teilweise durch die Veröffentlichung der Pariser Manuskripte von Marx aus dem Jahre 1844 inspiriert wurde.

Das Sammelwerk zeigte, dass Marx 'eigenes Werk einen scharfen Bruch zwischen seinen früheren, vom Hegelianismus und Humanismus befleckten Werken und dem wissenschaftlichen Ansatz, den er in Kapital und späteren Werken zu verfolgen versuchte, anzeigte. Althusser und seine Mitstreiter trugen mit einem Werk zu einer Kritik des vereinfachten dialektischen Materialismus bei und boten eine Art von Neuinterpretation des Denkens von Marx an, das sich durch eine Ursprünglichkeit auszeichnete.

Es stimmt, dass das Werk auch noch heute eine Bereicherung für die Marx-Interpretation ist. Allerdings müssen zwei Sachen berücksichtigt werden: der oben beschriebene Entstehungskontext und die Ziele des Werkes und die Fortsetzungsdebatten von verschiedener Seite seitdem.

 

Buch 3

Christin Jänicke/Benjamin Paul-Siewert (Hrsg.): 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland. Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung, 3. Auflage, Westfälisches Dampfboot, Münster 2019, ISBN: 978-3-896-91102-5, EURO (D)

Der Untergang der staatssozialistischen Systeme, darunter die DDR, 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. In Ostdeutschland entstand eine eigenständige Bewegung, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR geht dieser Band, der mittlerweile schon in der dritten Auflage erscheint,  nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen: „Forscher_innen und damalige Aktivist_innen rekonstruieren persönliche Handlungsanlässe, -gründe und Reflexionen, sie widmen sich den kollektiven Praxen und Debatten innerhalb der Bewegung und beleuchten deren gesellschaftspolitische Rahmungen und Referenzpunkte.“ (S. 18) Dabei wurde besonders auf das Material und die Quellen des apabiz in Berlin zurückgegriffen.

Im ersten Teil werden die Anfänge der Bewegung in der DDR und den ersten Wendejahren vorgestellt. Zunächst beschäftigt sich Dietmar Wolf mit Aktionen der Antifa in der DDR, dem offiziellen Antifaschismus in der DDR und die repressiven Reaktionen des SED-Staates. Danach geht Jakob Warnecke auf Hausbesetzungen und deren Bedeutung für die antifaschistische Praxis in Potsdam ein. Yves Müller untersucht das ambivalente Verhältnis west- und ostdeutscher Antifa-Gruppen am Beispiel der AA/BO 1992-1994.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit subjektiven Perspektiven im gesellschaftspolitischen Kontext: Nils Schumacher stellt in seinem Beitrag biografische Aspekte und Formen der Politisierung vor, bevor Benjamin Paul Siewert und Christin Jänicke auf das Erleben von rechter Gewalt und die Herausbildung subjektiver militanter Gegenwehr eingehen. Der Beitrag von Thomas Bürk skizziert die Situation von nichtrechten Jugendlichen und Antifas in ostdeutschen Kleinstädten.

Im dritten Teil werden Themen- und Handlungsbereiche untersucht. Den Anfang macht der Beitrag von Christin Jänicke und Anne Hunger über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede selbstorganisierter, antifaschistischer Bildungsarbeit in mehreren Bundesländern. Alexandra Klei geht danach auf den von Nazis in den Tod getriebenen Fall Farid Guendoul in Guben und die Erinnerungspolitik ein. Danach interviewt Hilde Sanft Aktivist_innen über Gleichberechtigung und feministische Positionen in der ostdeutschen Antifa. Marek Winter geht danach auf die antideutsche Szene in der ostdeutschen Antifa ein, bevor der Beitrag von Benjamin Winkler anhand von Fallbeispielen in Leipzig Chancen und Dissens von Kooperationen zwischen der lokalen Antifa und der Zivilgesellschaft behandelt.

Der Sammelband bietet durch die Mitarbeit von (ehemaligen) Aktivist_innen einen guten Einblick in das Innenleben der ostdeutschen Antifa-Bewegung. Trotz der Heterogenität und immer anderen lokalen Bedingungen werden hier Zusammenhänge sichtbar gemacht. Ein Beitrag über die persönlichen Folgen von der alltäglichen Bedrohung durch Nazis auch im persönlichen Umfeld bis hin zum Mord (Thorsten Lamprecht in Magdeburg u.a.) wäre auch spannend gewesen. Ebenso die Reflexion über Vernetzungsarbeit sowie der Sinn oder Unsinn von translokalen Organisationsformen.


Buch 4

Klaus Gietinger: Blaue Jungs mit Roten Fahnen. Die Volksmarinedivision 1918/19, Unrast, Münster 2019, ISBN: 978-3-89771-263-8, 18 EURO (D)

Klaus Gietinger erzählt in diesem Buch die Geschichte der Volksmarinedivision, ihrer Ziele, Leistungen und ihr blutiges Ende in den Revolutionswirren 1918/1919.

Der Kieler Matrosenaufstand der am 3. November 1918 in Kiel begann, löste die Novemberrevolution aus, die sechs Tage später zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik in Deutschland führte. Diese gingen nach Berlin, um die neue Regierung der Volksbeauftragten zu schützen und die Revolution abzusichern. Die Armee sollte demokratisiert werden, dafür waren die revolutionären Matrosen zum großen Teil verantwortlich. Die „Hamburger Punkte“ vom 18. Dezember 1918 sollten die organisatorischen Veränderungen im Militär absichern, die durch die während der Revolution entstandenen Soldatenräte faktisch bei den Heimattruppen durchgesetzt wurden. Der Rätekongress verlangte, dass die Regierung die militärische Kommandogewalt nur unter Kontrolle eines neu zu schaffenden Zentralrates der Arbeiter- und Soldatenräte ausüben könne. Symbolhaft als Kampf gegen den Militarismus wurden alle Rangabzeichen und das Waffentragen außerhalb des Dienstes abgeschafft. Die Soldaten sollten ihre Vorgesetzten zukünftig selber wählen können.

Die revolutionären Matrosen wurden misstrauisch beäugt, sie waren „der Stachel im Fleisch der alten Militärs und zunehmend auch der SPD-Führung“. (S. 231) Die inszenierten Kämpfe um das Berliner Schloss waren ein trauriges Beispiel dafür. Ihre innere Zerrissenheit beim Januaraufstand 1919 und auch ihr blutiges Ende im Märzaufstand, verraten von der SPD-Regierung wird ausführlich geschildert. Sie scheiterten an mehreren Gegebenheiten: Neben ihrer inneren Zerrissenheit war die „Rache der alten Militärs, jetzt schon profaschistisch formiert“, gnadenlos und „von der Regierungs-SPD abgesegnet“. (S. 232)

Dies ist ein Buch, das sich durch eine große Zahl von untersuchten Quellen und seine lineare Art der Erzählweise auszeichnet. Die Volksmarinedivision ist, wie Gietinger richtig formuliert, ein Vorbild für eine radikale Demokratie innerhalb einer Armee, die seinesgleichen sucht. Dies hat nichts mit Heroisierung des Soldatentums zu tun, sondern mit dem damals revolutionären Versuch der Zerschlagung des preußischen Militarismus, der für den Ausbruch des 2. Weltkrieges und Millionen von Toten mitverantwortlich war. Ihre Niederschlagung durch die SPD-Regierung ist nicht nur ein trauriges Kapitel der Revolution 1918/19, sondern war auch ein Vorbote für die wachsenden Spannungen innerhalb der Arbeiterbewegung danach.

 

Buch 5

Linda von Keyserlingk-Rehbein: Nur eine „ganz kleine Clique“. Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Lukas Verlag, Berlin 2018, ISBN: 978-3-86732-303.1, 34,90 EURO (D)

Linda von Keyserlingk-Rehbein ist Kuratorin und Leiterin der Dokumentensammlung am Militärhistorischen Museum in Dresden. In diesem Buch legt von Keyserlingk-Rehbein eine systematische Untersuchung zum Netzwerk vom 20. Juli 1944. Dabei bedient sie sich der Methode der Historischen Netzwerkanalyse, die in Grafiken das komplexe Beziehungsgeflecht visualisiert. Dadurch werden die Vielzahl von Einzelinformationen zu einer bestimmten Gruppe von Akteuren und den zwischen ihnen bestehenden Kontakten anschaulich verarbeitet.

Zunächst hat sie die Erkenntnisse der NS-Ermittler der NS-Verfolger über das Netzwerk vom 20. Juli 1944 untersucht und visualisiert. Danach wurden die Angaben aus den Quellen mit drei wichtigen und umfangreichen zeitgenössischen Dokumenten der Beteiligten abgeglichen: den Briefen, die Helmuth James Graf von Moltke, Kopf des Kreisauer Kreises, ab 1938 bis 1944/45 fast täglich an seine Frau Freya geschrieben hat, sowie den Tagebüchern des Diplomaten Ulrich von Hassell von 1932-1944 und den Tagebüchern des Reserveoffiziers Hermann Kaiser aus den Jahren 1941 und 1943.

Dadurch weist sie nach, dass die NS-Ermittler zahlreiche wichtige Kontakte des Widerstandes übersehen haben. Sie beziffert die Zahl der am Umsturzversuch beteiligten Personen auf etwa 200 Personen, dagegen wurden von den NS-Ermittlern nur etwa 130 Personen haben die NS-Ermittler als Beteiligte eingestuft. Dadurch zeigt sie den eklatanten Widerspruch auf zwischen der tatsächlich vorhandenen Kenntnis der Verfolger über das große und komplexe zivil-militärische Netzwerk des Umsturzversuchs und der von der offiziellen NS-Agitation wiederholten Behauptung, es habe sich nur um eine vornehmlich militärische „kleine Clique“ gehandelt, auf.

Sie widerlegt auch die Behauptung der NS-Propaganda, dass im Zentrum des Umsturzversuches vor allem Militärs gestanden hätten. In Wahrheit waren in diesem komplexen Netzwerk so unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen umfasste wie Offiziere, Verwaltungsbeamte, Diplomaten, Juristen, Industrielle, Theologen, Gutsbesitzer, Gewerkschafter, Angehörige des Kreisauer Kreises und Sozialdemokraten vertreten. Darunter waren auch prominente Personen wie Julius Leber oder Wilhelm Leuschner.

Weiterhin zeigt sie mit Hilfe von Filterprozessen in reduzierten Grafiken gezeigt werden, wie bspw. das Kontaktnetz einer einzelnen Person aussah oder wie sich der allmähliche Aufbau des Netzwerks gestaltete. Dabei werden die Funktion der einzelnen Personen sowie die Beziehungen untereinander dargestellt.

Die Autorin zeigt auch auf, dass die Reserveoffiziere sehr häufig als Schnittstelle und damit als Vermittler zwischen dem zivilen und dem militärischen Bereich des Netzwerks fungiert haben.

Die Autorin räumt in diesem Buch ausdrücklich mit Mythen zum Umsturzversuch des 20. Juli 1944 auf, die von der NS-Agitation verbreitet und lange genug in weiten Teilen geglaubt wurden. Die Grafiken wirken auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, zeigen aber das komplexe Beziehungsgeflecht, das heute noch nachvollzogen werden kann, auf und stellen die Erkenntnisse über eine Form des Widerstandes gegen Hitler auf eine neue, breitere Grundlage. Durch diese Forschungsarbeit können vor allem auch Biographien über die einzelnen Attentäter profitieren.

 

Buch 6

Dietrich Krauss (Hrsg.): Die Rache des Mainstreams an sich selbst. 5 Jahre »Die Anstalt« - mit Max Uthoff, Claus von Wagner, Mely Kiyak, Norbert Blüm, HG Butzko, Gabriele Krone-Schmalz und vielen anderen, Westend Verlag, Frankfurt/Main 2019, ISBN: 9783864892479, 20 EURO (D)

Die Sendung „Die Anstalt feiert in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag und hat sich inzwischen als eine satirische Institution im deutschen Fernsehen und der Medienwelt insgesamt etabliert. Scharfer Humor bis an die Grenze und nach Meinung mancher Kritiker darüber hinaus über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen wird dabei transportiert. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Satiresendungen im deutschen Fernsehen und ist die Nachfolgeproduktion von „Neues aus der Anstalt“. Dem dreiköpfigen Autorenteam gehört neben Max Uthoff und Claus von Wagner der Journalist und Kabarettredakteur Dietrich Krauß an, der das Buch herausgibt.

Neben ihren Machern Max Uthoff und Claus von Wagner selbst schreiben Kollegen, Kritiker, Medienwissenschaftler, Kolumnisten und Politiker über das Phänomen, Ziele und Höhepunkte der Sendung: „Zum Jubiläum öffnet auch diese Anstalt ihre Tore und gewährt Einblicke in ihre Arbeit, in die Debatten und Begegnungen rund um die Sendung: Künstlerkollegen berichten von der Arbeit im Anstaltsensemble, Gäste erzählen die ganze Geschichte zu besonderen Anstaltsmomenten, wie dem Auftritt des Flüchtlingschors oder dem Besuch aus Griechenland. Wissenschaftler erläutern die Anstaltsthemen, wie transatlantische Lobbys und wie sie satirisch verarbeitet wurden. KritikerInnen reflektieren über das Verhältnis von Journalismus und Satire im Allgemeinen und der Anstalt im Besonderen. Und auch die Macher unternehmen den Versuch, zur Abwechslung mal in eigener Sache aufzuklären.“ (Vorwort)

Dies alles geschieht in eigenen Beiträgen. Am Ende des Buches findet man noch eine Chronologie der Sendung in Kurzform.

Das Jubiläum wird genutzt, um einen bisweilen kritischen Rückblick über die Sendung zu diskutieren. Fans erfahren Hintergründiges zur Sendung und auch mehr über die darstellenden und planenden Personen. Der Zustand des Journalismus in der BRD wird hier zu kritisch betrachtet, er ist oft besser als sein Ruf, wenn der Boulevard und der Springer-Verlag aus der Bewertung ausgenommen werden.

 







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