Z. - Zeitschrift Marxistische Erneuerung Nr. 115 zu "Novemberrevolution"

09.09.18
KulturKultur, News 

 

Von Z-Redaktion

Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, Nr. 115 (September 2018) wird Ende August ausgeliefert und kann jetzt bestellt werden.

Im Herbst steht die Debatte um den 100. Jahrestag der Novemberrevolution an. Kaum ein Ereignis in der Geschichte des Kapitalismus in Deutschland bildet einen so tiefen Einschnitt und ist in so hohem Maße politisch-ideologisch umkämpft. Im offiziellen Ge-denken wird die Novemberrevolution als Geburtsstunde der parlamentarischen Demo-kratie gefeiert. Dass die Durchsetzung elementarer demokratischer Rechte im bürger-lichen Deutschland einer bewaffneten Massenrevolution bedurfte, wird dabei ebenso unter den Teppich gekehrt werden wie der Umstand, dass der von der herrschenden Klasse gegen die Revolution entfesselte Terror von rechts bereits den Keim legte für die Liquidierung der parlamentarische Demokratie nur anderthalb Jahrzehnte später. Wir bringen im vorliegenden Heft Beiträge zur Verlaufsgeschichte und Interpretation, aber auch zu biographischen Aspekten. Der Bogen wird gespannt von der Vorge-schichte der Novemberrevolution bis zum „Deutschen Oktober“ 1923, also dem Ende der so genannten „revolutionären Nachkriegskrise“. Auch auf der Linken ist die No-vemberrevolution in vieler Hinsicht Gegenstand von Kontroversen; sie werden hier zumindest zum Teil aufgenommen.

Von der Novemberrevolution 1918 zum „deutschen Oktober“ 1923
- Stefan Bollinger zu den Widersprüchen und Resultaten der deutschen Revolution 1918,
- Klaus Gietinger über die Kooperation von Reichswehr, Großkapital und Mehrheits sozialdemokratie
- Holger Czitrich-Stahl / Rainer Holze zur neueren Literatur zur Novemberrevolution
- Annelies Laschitza über Rosa Luxemburgs Analysen zu Imperialismus, linker Politik und Revolution im Jahr 1918,
- Gerhard Engel zu den basisdemokratischen Vorstellungen der „Internationalen Kommunisten Deutschlands“ und der Gründung der KPD
- Mirjam Sachse zum „langen Weg der proletarischen Frauen“ zur Novemberrevolution
- Harald Jentsch zur KPD zwischen Offensivtheorie und Einheitsfronttaktik
- Michael Buckmiller zum Scheitern des „Deutschen Oktober“ im „Schaltjahr 1923“
- Jörg Wollenberg über Wilhelm Dittmann als demokratischen Sozialisten.

Marx 200 / Marx-Engels-Forschung: Werner Goldschmidt zum sogenannten „Maschinenfragment“ von Marx; Ehrenfried Galander zum sechsgliedrigen Aufbauplan von Marx; Frank Deppe über Marx in Hessen und die „Marburger Schule“.

Weitere Beiträge: Andreas Fisahn „Kapitalismus und globaler Süden“ (zur Auseinandersetzung mit Markus Wissen/Uli Brand und Stefan Lessenich); Christian Fuchs zu Industrie 4.0 als „deutscher Ideologie“; Gert Meyer zu Georgi Plechanow; Goldberg/ Leisewitz/ Reusch zu Konflikten um Migration und Flüchtlingssolidarität
Zuschriften; Zeitschriftenschau/Tagungsberichte; Buchbesprechungen
Für nähere Informationen siehe Inhaltsverzeichnis und Editorial im Anhang.

Nach wie vor lieferbar als Background-Analyse zum heißen Sommer 2018:
Z 114 (Juni 2018) „Klimakrise: Industriepolitik und Kapitalinteressen“ (neben Beiträgen zum Themenschwerpunkt u.a. Streikmonitor 2017, Orientierungskrise der Lin-ken, Geschichtsschreibung der russ. Revolutionen 1917, Auseinandersetzung um Ästhetiktheorie)
Vorschau: Z 116 (Dezember 2018) „Klassen und Klassentheorie“ mit Beiträgen u.a. von Leisewitz/Lütten, N. Mayer-Ahuja, J. Böwe, H.-J. Urban, Zappino/Hassan-Belk, Chr. Stache sowie W. Goldschmidt, W. Schwarz, W. Pomrehn, H. Jentsch, D. Müller, U. Busch u.a.


Z 115 (September 2018), 240 Seiten. Einzelheftbezug (10,-Euro) oder Abonnement (35.- Euro, vier Hefte; rückwirkendes Abonnement ist möglich)
Bestellungen über
redaktion@zme-net.de oder www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de
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