Vernissage zur Ausstellung "Ein Blick Iran" am 15. Juli war ein voller Erfolg!

17.07.12
KulturKultur, Internationales, Bayern, News 

 

von Ein Blick Iran

Der Foto- und Filmkünstler Benedikt Fuhrmann war überwältigt, als er am vergangenen Sonntagabend seine Ausstellung „Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen“ in der Münchner Kirche St. Maximilian eröffnete. Sechs Jahre lang hatte er auf den Moment gewartet, endlich die Bilder und Filme zeigen zu können, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Iran aufgenommen hatte.

Seine Idee: dem „Feindbild Iran“ ein positives Bild entgegen zu setzen, das den Erfahrungen des Tölzer Filmemachers viel mehr entsprach als dasjenige, welches er aus den Medien kannte.

Die Resonanz auf Fuhrmanns Projekt war riesig, und das nicht nur im Internet, wo der Fotograf und Filmemacher mehr als 300 Sponsoren für die Realisierung der Ausstellung mobilisiert hatte. Bis auf den letzten Platz war die Kirche St. Maximilian im Münchner Glockenbachviertel zur Eröffnung der Ausstellung besetzt. Sogar in den Seitenschiffen und am Eingang drängten sich die Menschen auf zusätzlich herangeschafften Stühlen.

Über 1000 Besucher
zählte ein Bediensteter der Pfarrei bei der Vernissage, deren Programm nicht nur ein Friedensgebet der Religionen beinhaltete, sondern auch von den beiden namhaften persischen Künstlern Shahrokh Moshkin Ghalam und Hadi Alizadeh mit Darbietungen unterstützt wurde. Die Besucher waren derart begeistert, dass sie sich den Applaus und Bravo-Rufe nicht nehmen ließen.

Mit der Ausstellung „Ein Blick Iran“ appellieren Fuhrmann und die beteiligten Künstler an die Menschen zur friedvollen Völkerverständigung. Ein deutliches Signal hierzu setzte Ronny Edry, der als Begründer der Friedensinitiative „Israel loves Iran“ extra aus Tel Aviv angereist war. Ebenso die Vertreter von acht verschiedenen Religionsgemeinschaften aus der Landeshauptstadt, die unter dem Motto „Wir sind der Frieden“ beim Friedensgebet der Religionen ihre Gebete sprachen und sangen. Eine iranische Besucherin äußerte sich beeindruckt: „Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, dass ein Imam in einer katholischen Kirche den Koran rezitiert. Ein christlicher Priester, der öffentlich in einer Moschee betet, das wäre toll – wenn auch unvorstellbar.“

Während der vier Wochen, in denen die Ausstellung gezeigt wird, gibt es in der Konzertreihe „Ein Blick Iran. Live in Concert“ weitere Auftritte namhafter persischer Musiker und Musikerinnen in der Kirche St. Maximilian zu erleben.  www.einblickiran.de

 


VON: EIN BLICK IRAN






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