Solidarität statt Strafe – DFB setzt durch Strafandrohung falsches Signal gegen Antirassismus

02.06.20
KulturKultur, Antifaschismus, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Jadon Sancho, Weston McKenny, Achraf Hakimi und Marcus Thuram ernteten für ihre Solidaritätsbekundungen nach den Bundesliga-Spielen mit dem durch Polizeigewalt in den USA ums Leben gekommenen George Floyd am Wochenende viel Lob in sozialen Medien.

Der DFB nahm sich der Situation an, allerdings in vollkommen falscher Weise, statt die Spieler zu unterstützen, gibt es nun Überlegungen gegen Hakimi und Sancho zu ermitteln. Die FIFA empfiehlt wegen der Solidaritätsbekundungen Straffreiheit für die Profis.

„Es ist ein falsches Signal, wenn der DFB-Kontrollausschuss gegen diese Spieler ermittelt. Wenn Fußballer ihre politische Haltung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Gerechtigkeit und ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen, ist dies ein richtiges Zeichen müsse dies gewürdigt werden.“, so Fotis Matentzoglou, sportpolitischer Sprecher der Linken NRW.

DIE LINKE NRW solidarisiert sich mit Spielern, die diese Werte in der Öffentlichkeit präsentieren, in einem Sport, der Millionen von Zuschauern anzieht und klare gesellschaftliche Botschaften ausstrahlen muss: Nein zu Rassismus, ja zu Toleranz!

Jules El Khatib, stellvertretender Landessprecher ergänzt: „Der Kampf gegen Rassismus ist ein Kampf, den alle Institutionen in unserer Gesellschaft mittragen müssen, auch der DFB. Wir fordern daher, dass der Kontrollausschuss seine Ermittlungen einstellt und damit ein klares Zeichen setzt. Fußball ist universell und muss daher seine antirassistischen Werte nicht nur als Lippenbekenntnis fördern.“







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