Scharf-links gründet eine 'Partei'


Bildmontage: HF

07.09.12
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von Dieter Braeg

Nachdem in Deutschland die Parteien leider nicht wie Pilze aus dem Boden schießen, will 'scharf-links' diesem Übel abhelfen, damit der Antikapitalismus siegt und die S. Wagenknecht die neue 'Sissi' der sozialen antikapitalistischen Marktwirtschaft wird!
Alles steckt noch in der Vorbereitung, doch der Weg ist klar.

Kommt alle in die scharf-links – Partei!

Von den Berliner Piraten haben wir mal die Programmpunkte geklaut, von den Wiener Piraten die Parteifarben. Vom Alpenverein stammt unser Motto „Der Ziel ist das Weg“ oder so ähnlich. Unser Logo ist eine original Berliner Curry Wurst, die in den revolutionär emanzipatorisch – existentialistischen - siebten Himmel schwebt.

Probleme haben wir noch mit den Parteimitgliedern und –Innen und Außen. Einige wollen nicht eintreten, austreten oder zutreten, andere sind nicht unbedingt Zugpferde. Zwar haben wir mit 40% Ur-Berliner - Anteil große Vernetzungschancen in der Hauptstadt Metropole, doch die zwei Ostfriesen machen uns Sorgen. Gerade jetzt. Den Bayern verkraften wir. Er verkauft die 'scharf-links' - Partei bereits erfolgreich in seiner Heimat - als bayerische 'Oanzwoagsuffa'-Stammtischpartei.

Bei unserem Baden-Württemberger Mitglied sind wir noch in der Aufarbeitung seiner Schweizer Vergangenheit. Nicht, dass er bei ZDFARD FrühlingSommerHerbst&Wintergesprächen demnächst auffliegt. Die Noch-Vorsitzende der CDU soll ja eine Talk-Show planen, falls sie ausgetauscht werden sollte, wenn es mit der großen CDUCSUSPDKoalition nicht klappt.

Am hinderlichsten ist der "Ausländer" in unseren Reihen. Sein Vater wurde zwar noch unter Kaiser Franz-Josef geboren und seine Mutter stammt aus Brünn, aufgewachsen ist er in Österreich, und das hört man. Eine Verheiratung würde das Problem also nicht lösen. Sogar bei den urliberalen, weltoffenen und überhaupt ganz anderen, transparenten und vorurteilsfreien Piraten gibt es Ressentiments gegen sein angepaßtes Gelaber.
Link:
https://forum.piratenpartei-wien.at/viewtopic.php?f=2&t=4595&p=37492#p37492

Wir sind aber guter Dinge, zumal unser Sorgenkind den Winter über als scharf-links-Korrespondent nach Wladiwostok geht. Wir hoffen, er kommt mit putinistischem Demokratieverständnis und entsprechendem Akzent zurück. Hoch die internationale Sachertortensolidarität!

von Dieter Braeg

der einen Text aus dem Tante Jolesch Internetmagazin* auf deutsche Verhältnisse umgestaltet hat.
*http://www.tantejolesch.at/tjtrue7.php?href1file=tajogrue&bild=tajogrue.jpg

 

 

 


VON: DIETER BRAEG






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