„Bischöfe: Endlich Taten statt verschleiernder Worte!“

28.04.19
KulturKultur, Bewegungen, News 

 

Von Wir sind Kirche

 

Wir sind Kirche zur Sitzung des Ständigen Rates am 29. April 2019 in Würzburg

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche fordert die deutschen Bischöfe anlässlich der Sitzung des „Ständigen Rates“ der Deutschen Bischofskonferenz am 29. April 2019 in Würzburg auf, ihren vagen und verschleiernden Ankündigungen endlich klare und konkrete Beschlüsse und Handlungen folgen zu lassen. Dies betrifft sowohl die konkrete Aufarbeitung sexualisierter Gewalt als auch den „verbindlichen synodalen Weg“, den die Bischöfe am Ende ihrer Frühjahrsvollversammlung in Lingen angekündigt haben. Bis jetzt ist von der von den Bischöfen vollmundig selbst konstatierten Zäsur bis auf wenige und teilweise widersprüchliche Aussagen einiger Bischöfe zu einzelnen Themen noch nicht viel geschehen.

Aufarbeitung sexualisierter Gewalt – nur mit den Betroffenen ....

Synodaler Weg – nur ergebnisoffen und verbindlich....

29. April Festtag der Hl. Katharina von Siena und „Tag der Diakonin“ ....

Das Zeitfenster, in dem die Kirchenleitung ihre Glaubwürdigkeit wiedererlangen kann, schließt sich. Wenn nach dem KirchenVolksBegehren 1995 in Österreich die darin genannten Reformpunkte (geschwisterliche Kirche, Weihen für Frauen, freiwilliges Zölibat, Reform der Sexuallehre, Frohbotschaft statt Drohbotschaft) von der Kirchenleitung ernstgenommen und angegangen worden wären, wäre zumindest in den vergangenen 24 Jahren vielen Betroffenen großes Leid erspart worden. Anlass für das KirchenVolksBegehren, das damals fast 2,5 Mio. Menschen im deutschsprachigen Raum unterzeichnet hatten, waren ebenfalls die Vorwürfe schwerer sexueller Gewalt, in diesem Fall durch ehemalige Schüler des damaligen Wiener Kardinals Hans Hermann Groër.







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