Neuerscheinungen Kunst


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29.09.19
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Sebastião Salgado: Gold, Taschen, Köln 2019, ISBN: 978-3-8365-7508-9, 50 EURO (D)

Sebastião Salgado dokumentiert in diesem Bildband die weltweit größte Freiluftgoldmine in der Serra Pelada am Rande des Amazonas-Regenwalds. Nachdem 1979 in einem der Flüsse der brasilianischen Gegend Gold entdeckt wurde, wurden von diesem Umstand 50.000 Glücksritter angelockt, die dort unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten. Die Bilder  entstandenen über die privaten Schürfer entstanden 1986, die erst entstehen konnten, nachdem die Arbeiter Vertrauen in seine Arbeit gefasst hatten und ließen ihn unbehelligt fotografieren ließen. In der Mine hatte sich eine Dreiklassengesellschaft gebildet aus Claimbesitzern, Finanziers und Tagelöhnern gebildet. Für diese Arbeiten bekam der Fotograf den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der nun im Taschen Verlag erschienene Bildband enthält 86 der besten Fotos, der in deutscher, englischer und französischer Sprache gleichzeitig erscheint.

Die auf vielen Bildern gezeigten Menschenmassen bilden die reine Gier nach Gold ab, und was dies aus den Menschen macht. Eine verlockende Aussicht auf Reichtum führt zu Bildern unvorstellbarer menschlicher Abgründe. 50.000 Menschen gruben in der Mine Serra Pelada in einem 200 Meter tiefen Schlammloch nach dem Edelmetall, schleppten Säcke mit Erde aus den Tiefen an die Oberfläche. Sie suchen nach Goldkörnern, die sie in Säcken gefüllt mit Schlamm barfuß vermuten. Fast vollständig von Schlamm bedeckt sind bereits die Gesichter ausgemergelt und verkrustet und scheinen doch entrückt zu sein. Goldrausch im wahrsten Sinn des Wortes. Das Schlimmste daran ist, dass dort auch Kindergesichter zu erkennen sind. Auch die Landschaftaufnahmen zeigen eine zerstörte Welt, genauso zerstört wie die Goldsucher. 10 Jahre nach Ausbruch des Goldrausches war die Mine erschöpft und die Natur und die Arbeiter ebenfalls.

Die Absicht Salgados ist es, mit seinen sozialdokumentarischen Bildaufnahmen aufzurütteln und zu mahnen, es ist kein Labsal an apokalyptischen Zuständen. In einer erschütternden Ästhetik dokumentiert Salgado die Ausbeutung von Menschen und Natur. Die Goldsucher kamen freiwillig, wurden aber dann zu Sklaven ihrer Gier und nahmen für ein wenig Reichtum Unvorstellbares auf sich. Salgado braucht nicht viele Worte, seine Bilder haben eine eigene emotionale Sogwirkung.

 

Buch 2

Alexander Braun/Winsor McCay: Winsor McCay. The complete Little Nemo 1910-1927, Taschen Verlag, Köln 2019, ISBN: 978-3-8365-7611-6, 60 EURO (D)

Die Comicreihe Little Nemo in Slumberland wurde von Winsor Mc Cay (1871–1934) erfunden und gezeichnet Sie erschien wöchentlich zwischen dem 15. Oktober 1905 und dem 23. April 1911 in der Tageszeitung New York Herald sowie ab dem 30. April 1911 bis 1913 im New American unter dem neuen Namen In the Land of Wonderful Dreams. Einen kurzen Versuch zur Wiederbelebung des Strips gab es vom 3. August 1924 bis 9. Januar 1927 in der Herals Tribune.

Die phantastischen Abenteuer des kleinen Nemo aus den Jahren 1910- 1927 mit 329 Episoden werden in diesem voluminösen Band dargestellt. In seinen Träumen versucht Nemo nach Schlummerland, dem Reich König Morpheus, zu gelangen, um Spielgefährte der Prinzessin zu werden. Dabei gerät er meist in ausweglose oder gefährliche Situationen, aus denen er sich nicht mehr retten kann. In den Comics, die 1906 erscheinen, erreicht Nemo tatsächlich das Schlummerland, doch wird er stets von Flip zum Aufwachen gebracht. Die Figur Flip ändert sich allerdings, er entwickelt sich zu einem Gefährten Nemos und begleitet ihn auf einer Reise mit einem Luftschiff zum Mars. Dieser Band enthält sämtliche Episoden aus: den The-New-York-Herald-Jahren (1910/11, „Little Nemo in Slumberland“), den William-Randolph-Hearst-Jahren (1911–1914, „In the Land of Wonderful Dreams“) und den New-York-Herald-Tribune-Jahren (1924–1927, „Little Nemo in Slumberland“). Der Band erscheint gleichzeitig in deutscher, englischer und französischer Sprache. Er wird von dem Kunsthistoriker Alexander Braun herausgegeben, dessen Spezialgebiet Comics ist. Braun gründete 2011 die German Academy of Comic Art.

Winsor McCay nahm mit seinen surrealistischen Zeichnungen künstlerische Entwicklungen der folgenden Jahre und Jahrzehnte vorweg. Seine Detailtreue, die Wirkung seiner Perspektiven und die Steigerung der Traumszenen bis zum harten Aufwachen von Little Nemo in der Realität machen den Reiz des Comics aus. Ein weiteres Merkmal seiner Zeit sind die detailverliebten Darstellungen von Architektur im Jugendstil, die viel Arbeit und Kenntnis erforderten. Dies alles wird in surreale Traumwelten eingebettet, die später von Dali zum künstlerischen Höhepunkt entwickelt wurden. Die Traumwelten aber zeitlos, auch heute kann man sich noch an der Phantasie und unbewusster Prozesse erfreuen.

Winsor McCays Nemo-Zeichnungen sind selten geworden: Originale sind wegen der schwierigen Form der Erhaltung fast nicht mehr vorhanden, Mikroverfilmungen taten ihr Übriges. Diese Gesamtausgabe ist daher ein Revival der Klassiker der frühen Comics mit einer guten Einführung in die Hintergründe von Alexander Braun. Der Preis ist für diesen in Leinen gearbeiteten XXL-Band erstaunlich niedrig.

 

Buch 3

Welt im Umbruch - Kunst der 20er Jahre, Hirmer Verlag, München 2019, ISBN: ISBN: 978-3-7774-3227-4, 39,90 EURO (D)

Die Ausstellung „Welt im Umbruch - Kunst der 20er Jahre“ wird im Bucerius Kunst Forum, Hamburg vom 9.2. bis 19.5.2019 und im Münchner Stadtmuseum vom Mai bis Juli 1920 ist ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“ und rückt zugleich einen Stil in den Mittelpunkt, der mit seiner sachlichen und wirklichkeitsgetreuen Wiedergabe zur führenden Kunstrichtung der Weimarer Republik wurde. Ein weiterer Schwerpunkt ist der künstlerische Dialog von Malerei und Fotografie in den 20er Jahren.

Die Ausstellung beleuchtet diese Zeit der Extreme anhand von mehr als 40 Gemälden, über 115 Fotografien und rund 20 Zeichnungen, Collagen und Druckgrafiken der Neuen Sachlichkeit bzw. des Neuen Sehens, die hier erstmals in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden.

Die Werke der 1920er Jahre spiegeln  eine Zeit geprägt von Hoffnung und Elend, Licht und Schatten wider, dort sind  bekannte Künstler wie Otto Dix, Conrad Felixmüller, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Christian Schad, Rudolf Schlichter und andere vertreten.

Die inhaltliche Brisanz der Bilder der Neuen Sachlichkeit bezieht sich auf die politische Situation der Nachkriegszeit, der 20iger Jahre bis 1933. Viele Künstler hatten vorher eine expressionistische bzw. dadaistische Phase durchlaufen. Gegen Ende der zwanziger Jahre dominiert allerdings die lineare naturalistische Malweise. Die Darstellungsweise ist betont sachlich und emotionslos, eine präzise und detaillierte Malweise vorherrschend. Anklänge an die Pittura Metafísica und Surrealismus sind zu finden. Aus diesem objektiven Ansatz der Direkten Fotografie entwickelt sich Anfang der 1920er Jahre der Wunsch, die gesellschaftlichen Umwälzungen optimistisch und dynamisch festhalten zu können. Das Neue Sehen, Resultat dieses Ansinnens, erklärt die so genannte Bauchnabelperspektive als substanzlos und interpretiert die exakte Ausleuchtung der zeitgenössischen Fotografien als reizlose und fade Darstellung der Wirklichkeit. Vor allen Dingen die jungen russischen Konstruktivisten um Rodtschenko und die zunehmende Zahl der Fotografen am Bauhaus wollen zukünftig in interessanten Blickwinkeln ihre Umgebung wahrnehmen. Ebenfalls experimentiert man mit Licht und Schatten, was im Endergebnis häufig zu großen, schattigen Bildpartien führt.

Dies ist der umfangreiche Begleitkatalog zu dieser Ausstellung. Zehn kunsthistorische Essays beleuchten unterschiedliche Themen der Epoche. Abbildungen von Alltagsdingen der 20er Jahren, Selbstbildnissen der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Sehens an ausgewählten Beispielen, die Architekturfotografie der Zwischenkriegsjahre, die intensive Auseinandersetzung von Künstler mit der modernen Industriegesellschaft und deren ästhetische Reize der technischen Bauwerke, Fotomontage usw. Die einzelnen Textbeiträge sind mit den großformatigen Abbildungen der 172 Ausstellungswerke illustriert und in die Zeitgeschichte der 1920er Jahre eingebettet.

Interessant zu sehen ist, wie die Malerei der Neuen Sachlichkeit in direkter Beziehung zur Fotografie des Neuen Sehens gesetzt wird, die parallel entstand und oftmals die gleichen Bildgegenstände visualisiert. Die Künstler und Fotografen der neuen Stilrichtungen wollen eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe des Bildsujets erreichen. Die wechselseitigen Beeinflussungen sowie medienspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden gut herausgearbeitet und in Beziehung zur Kunst im Allgemeinen gesetzt.

Die Unterschiede zu Piktorialismus und Expressionismus und die Rolle des Schreckens des 1. Weltkrieges hätten noch etwas ausführlicher dargelegt werden können. George Grosz, einer der Nestoren der Neuen Sachlichkeit und der künstlerische Warner vor dem aufkommenden Nationalsozialismus, ist in der Ausstellung nicht vertreten. Vor allem sein Bild „Stützen der Gesellschaft“ würde die Extreme der Weimarer Republik symbolisch widerspiegeln.

 

Buch 4

Frank Vorpahl (Hrsg.): Georg Forster. Die Südsee in Wörlitz, Hirmer Verlag, München 2019, ISBN: 978-3-7774-3179-6, 39,90 EURO (D)

Der junge Georg Forster unternimmt seine erste längere Russlandreise zusammen mit seinem Vater. Danach steht seine Reise als 18jähriger mit der Expedition James Cooks um die Welt im Mittelpunkt. Seine Eindrücke und Beobachtungen auf der Reise fasste er in seinem Werk „Reise um die Welt“ zusammen. Dort entdeckte er 270 neue Tier- und Pflanzenarten und hielt 500 Pflanzen und Tiere in seinen Zeichnungen fest.

Kurz nach seiner Rückkehr 1775 begegnet der Welterkunder in London dem Dessauer Fürstenpaar Franz und Louise, die reich beschenkt nach Hause kehren. Bis heute zeugt davon die einmalige Wörlitzer Südsee-Sammlung, die im Mittelpunkt des Kataloges steht. Dort werden Objekte, die aus dem pazifischen Raum aus Tonga, Tahiti und Neuseeland stammen und teilweise Kultgegenstände und Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs sind, neben Logbüchern der Reise oder Möbel in speziellen Vitrinen gezeigt.

In den Essays wird sowohl auf die Geschichte der Forster-Sammlung in Wörlitz als auch auf den neuen Blick auf Forster und die Bedeutung der ersten Dauerausstellung in der BRD eingegangen. Die Artefakte werden quer durch die Essays gezeigt, die ethnologischen Stücke aus dem Tonga-Archipel werden nach einer kurzen Einleitung einzeln in Wort und Bild vorgestellt. (ab S.88) Die Rezeption der Südsee in deutschen Gebieten, die Verbundenheit von Georg Forster mit Fürst Franz von Anhalt-Dessau und die Renaissance alter Südseesammlungen sind ebenso Thema der Essays.

Forsters Biografie, seine Weltsicht und sein Wirken in der Politik werden ebenfalls vorgestellt. Seine daraus gründende Bekanntheit als Naturforscher und Reiseschriftsteller ließ ihn mit Gelehrten seiner Zeit zusammenkommen. Vor allem sein enger Austausch mit Goethe, Herder und Wieland und seine Kritik an den berühmten Philosophen Immanuel Kant, der die Menschheit in unterschiedliche Rassen nach bestimmten Hierarchien einteilte, wird deutlich Sein aufklärerisches Wirken ließ sein Interesse für Politik erwachen, er identifizierte sich früh mit der Französischen Revolution und war der Gründer der ersten deutschen Republik in Mainz, die sich dem revolutionären Frankreich angeschlossen hatte. Die Phase seiner Wahl zum Deputierten in die Pariser Nationalversammlung und die Durchsetzung aufklärerischer Ideen in die praktische Politik, sein zu früher Tod mit 40 Jahren sowie sein intellektuelles Vermächtnis kommen ebenfalls zur Sprache.

Forster war einer der frühen Kosmopoliten, begriff die Menschheit als eine große Familie mit denselben Rechten und begegnete fremden Menschen und Kultur stets mit Achtung und Respekt. Er war eine Institution der Moral im Aufklärungsdiskurs und einer der wenigen antirassistischen Intellektuellen seiner Zeit. Die Aneignung und der offene Austausch mit fremden Kulturen Ozeaniens waren aber leider nicht sinnbildlich für diese Zeit. Daher wäre ein kritisches Essay über die damals zu der Zeit herrschende Vorstellung der „edlen Wilden“ und die Wahrnehmung deren Lebensweise als bestenfalls exotisch, eher aber unzivilisiert und missionierungsbedürftig durch westliche Werte und Religion wünschenswert gewesen.

Die Wörlitzer Südseesammlung wird ausführlich präsentiert, die einzelnen Artefakte gut beschrieben und mit vielen Hintergrundinformationen untermauert. Dieses Buch macht Lust auf die Ausstellung. Es fehlen aber eine Internetadresse, eine geografische Karte der Region, die Öffnungszeiten und Eintrittspreise für Leute, die die Ausstellung sehen möchten.

 

Buch 5

Miriam Cahn. Ich als Mensch, Hirmer, München 2019, ISBN: 978-3-7774-3359-2, 39,90 EURO (D)

Die schweizerische Künstlerin Miriam Cahn zählt zu den spannendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie ist vorwiegend eine figurative Malerin, aber auch andere künstlerische Ausdrucksformen wie Kohle- und Bleistiftzeichnungen, Pastellzeichnungen, Rauminstallationen und Performances gehören zu ihrem Werk. Ihre vielen Schaffens- und Entwicklungsperioden werden in der Ausstellung „MIRIAM CAHN. Ich ALS MENSCH“ im Haus der Kunst in München vom 12.7. bis 27.10. 2019 gezeigt. Davor war die Ausstellung im Berner Kunstmuseum zu sehen. Dies ist der gleichnamige Katalog zur Ausstellung.

Cahn wurde von der Friedens- und Frauenbewegung in der Nachkriegszeit geprägt, dort war sie selbst lange Jahre involviert, was auch ihre Motive und ihre künstlerische Arbeit beeinflusste. Ob Genderthemen, feministische Gesellschaftskritik, die Entblößung von Machtkonstruktionen, Migration, Krieg und dessen Folgen oder neuerdings auch das Thema von Geflüchteten nach Europa. Ihre Basler Protestaktion unter dem Motto mein frausein ist mein öffentlicher Teil wird vielen Kunstkennern noch im Gedächtnis sein. Ihr wohl bekanntestes Werk atombombe (blutungsarbeit) aus dem Jahre 1999 ist natürlich ebenfalls zu sehen wie ihre zwei Zyklen über den Golfkrieg und dem Krieg auf dem Balkan.

Nach einem Vorwort stellt Jana Baumann die Entwicklung neuer Körperbilder im künstlerischen Werk Cahns dar, die auch gleichzeitig als neue Menschenbilder fungieren, dar. Danach folgen die Werkzyklen eingeschlossen in mich selber und mein frausein ist mein öffentlicher Teil. Anschließend stellt Adam Szymczeyk ihre Beziehung zum Judentum und dem Phänomen der Flucht dar. Danach werden filmische Werke, frühe Werke von 1978 bis 1994 und Atombomben gezeigt. Weiter geht es einem Essay von Natalia Sielewicz, die sich mit der Enthebung der Selbstbezogenheit von Cahns visuellen Werken auseinandersetzt. Tess Edmonson beschäftigt sich danach mit Sex, Macht und Gewalt in den Bildern Cahns. Es folgen die Werke zwischen 1994 und 2018. Zum Schluss kommt Miriam Cahn in einem Gespräch mit Patricia Falguieres, Elisabeth Lebovici und Natasa Petresin-Bachelez über ihr Leben, ihren intuitiven Stil und ihre Werke zu Wort.

Im Anhang findet man noch eine kurze Biografie der Künstlerin, ihre Ausstellungen, Literatur, ein Werkverzeichnis und Informationen über die Autorinnen und Autoren des Bandes.

Dies ist eine gelungene Gesamtschau des vielgestaltigen Werkes von Miriam Cahn aus fünf Jahrzehnten, das sowohl von Brüchen als auch von Kontinuitäten gekennzeichnet ist. Gleichzeitig ist es eine Würdigung ihrer Lebensleistung, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Ihre Arbeiten sind Exponate einer politischen Kunst, die dem Kunstbetrieb aber auch der Gesellschaft kritisch den Spiegel vorhält. Sie sind nicht moralisierend, aber immer emotional, besonders in ihrer Farbwahl der späteren Werke.

 

 







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