Neuerscheinungen Antisemitismus und jüdisches Leben


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29.06.19
KulturKultur, Antifaschismus, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Christoph Markschies: Gottes Körper. Jüdische, christliche und pagane Gottesvorstellungen in der Antike, C. H. Beck, München 2016, ISBN: 978-3-406-66866-1, 48 EURO (D)

Der Kirchenhistoriker Christoph Markschies stellt in diesem Buch die Vorstellungen über den Körper Gottes in der Antike im Judentum, Christentum und bei paganen Religionen vor. Dabei geht er auf die philosophischen und theologischen Debatten der Zeit ein. Er beschäftigt sich im Folgenden mit den jüdischen und christlichen Gotteskonzepten von der frühen römischen Kaiserzeit bis in die Spätantike hatte, und geht der Frage nach wie die Konzepte sich zueinander verhielten und untereinander sowie auch mit Vorgaben aus der paganen Umwelt interagierten.

Das Buch beginnt mit einer Analyse des Körpers Gottes in der jüdisch-christlichen Bibel und bei den frühen christlichen Theologen. Anschließend beschäftigt er sich mit den Illustrationen der Götter in der paganen Alltagskultur und beleuchtet damit populäre, weithin akzeptierte Darstellungen der Götter in körperlicher Gestalt.

Danach widmet sich der kontrovers debattierten Frage nach einer Körperlichkeit der Seele, die in Verbindung mit der Diskussion um den Körper stand. Danach untersucht er jüdische Texte aus der Spätantike, besonders die „Shi‘ur Qoma“-Texte, Weiter geht es mit christlichen Autoren und Texten des 2. bis 4. Jahrhunderts (Melito von Sardes, Irenäus von Lyon, anthropomorphitischen Kontroverse) .Am Ende seiner Untersuchung wenden er sich der antiken Christologie zu.

Sein Fazit lautet: „Die Vorstellung von einem menschlichen Körper Gottes ist vielleicht die wirkmächtigste Form, in der die antike Vorstellung eines göttlichen Körpers die heftige religiöse und philosophische Kritik an diesem Gottesbild überlebt hat – und vielleicht die radikalste Form, in der die ursprünglich jüdische Idee, dass der Mensch nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen wurde, weitergedacht wurde: Der göttliche Körper ist eben der menschliche Körper – und umgekehrt.“ (S. 418)

Makschies stellt hier überzeugend die antiken Vorstellungen von Gottes Körper dar und schafft damit eine Verbindungslinie zu Forschungen über dasselbe Thema ab dem Mittelalter. Die menschlichen Vorstellungen über den Körper Gottes unterscheiden sich im Judentum, Christentum und bei heidnischen Religionen nicht sehr voneinander, eine Interaktion der Vorstellungen im Laufe der Spätantike ist wahrscheinlich. Menschliche Vorstellungen schaffen ihre Götter selbst, das kann man auch aus diesem opulenten Werk lernen.

 

Buch 2

H.H. Ben-Sasson (Hrsg.): Geschichte des jüdischen Volkes. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 6. Auflage, C. H. Beck, München 2018, ISBN: 978-3-406-72161-8, 29,95 EURO (D)

Dieses Standardwerk bietet einen Überblick über 3000 Jahre jüdischer Geschichte vom zweiten Jahrtausend v. Chr. bis zur Gründung des Staates Israel. Verschiedene namhafte Experten haben an dieser Gesamtschau der jüdischen Geschichte mitgewirkt, das in der historischen Reihe bei C.H. Beck erschienen ist. Dies ist die sechste Auflage des Gesamtwerks.

Das Buch gliedert sich in drei Teilbereiche. Zunächst werden die Anfänge der jüdischen Geschichte bis zum 7. Jahrhundert in vier Beiträgen dargestellt. Abraham Malamat beschäftigt sich im ersten mit den Ursprüngen und der Frühgeschichte. Danach geht Hayim Tadmor auf die Zeit des Ersten Tempels, die babylonische Gefangenschaft und die Restauration ein. Die Zeit des Zweiten Tempels wird von Menahem Stern vorgestellt, bevor Shmuel Safrai das Zeitalter der Mischna und des Talmud behandelt.

Der zweite Bereich erstreckt sich vom 7. bis zum 17. Jahrhundert, den Haim Hillel Ben-Sasson in einem opulenten Beitrag über mehr als 300 Seiten verantwortet.

Der dritte Bereich geht vom bis in die unmittelbare Gegenwart. Shmuel Ettinger skizziert die neuzeitlichen Entwicklungen seit dem 17. Jahrhundert bis zur Konsolidierung des Staates Israel. Ein kurzes Nachwort von Michael Brenner rundet das mehr als 1300 Seiten starke Buch ab.

Im Anhang findet man noch ein Verzeichnis der Karten, Literaturhinweise und ein Register.

Das Werk liefert ein tiefgreifendes Verständnis für jüdisches Leben, Religion, Moralvorstellungen und Gemeinschaft und ist von renommierten Fachleuten geschrieben. Es stellt dar, wie die Vergangenheit die Gegenwart geprägt hat und kann helfen, Vorurteile und Stereotype abzubauen. Die Geschichte seit Gründung des Staates Israel 1948 hätte etwas dicker sein können, die unmittelbare Gegenwart ist bestimmt für viele Leser sehr spannend.

 

Buch 3

Ernst Müller/Gerold Necker: Der Sohar, 4, Auflage Marix, Wiesbaden 2019, ISBN: 978-3-86539-336-4, 25 EURO (D)

Kabbala bedeutet „Tradition“ und bezeichnet mystische Überlieferungen, die seit dem Mittelalter in einer Vielzahl von Schriften, meist Bibelkommentare oder Erklärungen zum „Buch der Schöpfung“, die religiöse Welt des Judentums inspirierten. Das wichtigste Werk, das in weiten Kreisen geradezu kanonische Geltung bekam, wurde unter dem Titel „Das Buch des Glanzes (Sohar)“ gedruckt. Der Sohar ist eine Sammlung von Kommentaren zur Tora und als Führer für diejenigen Menschen gedacht, die bereits einen hohen spirituellen Grad bis zur Wurzel (Ursprung) ihrer Seelen erlangt haben.

Ernst Müller (1880-1954) übersetzte einen beachtlichen Teil des Sohar zum ersten Mal in die deutsche Sprache und ordnete die Texte in thematischen Einheiten neu. Seit 2013 ist Gerold Necker außerplanmäßiger Professor am Seminar für Judaistik/Jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Herausgeber des Buches.

Der Sohar beinhaltet alle spirituellen Zustände, die der Mensch während der Entwicklung seiner Seele erfährt. Am Ende dieses Vorganges erreicht die Seele etwas, das die Kabbalisten „das Ende der Korrektur“ nennen, den höchsten Grad an spiritueller Ganzheit.

Im 2.Jahrhundert haben sich die Kabbalisten in Idra Raba versteckt und schrieben den Sohar. Der Sohar wurde 900 Jahre lang - vom 2. bis zum 11. Jahrhundert - verborgen gehalten, weil diejenigen, die seine Weisheit besaßen, verstanden, dass die Menschen ihn nicht brauchten und seinen Inhalt missverstehen würden.Erst im 16. Jahrhundert erschien ein Kabbalist, der die Grundlagen der Kabbala erklärte - Der Heilige Ari, Rabbi Isaac Luria (1534 – 1572).  Ari legte fest, dass nun die Zeit gekommen sei, die Weisheit der Kabbala für jeden zugänglich zu machen.

Kommentare zu den Werken des Ari und zum Sohar erschienen erst im 20. Jahrhundert. In dieser Periode tauchte eine einzigartige Seele auf - die von Rabbi Yehuda Ashlag (Baal HaSulam). Baal HaSulam erklärte die Weisheit der Kabbala auf eine der heutigen Generation verständlichen Art und Weise. Darüber hinaus war Baal HaSulam der einzige Kabbalist im 20. Jahrhundert, der Kommentare zum Sohar und zu den Werken des Ari schrieb Er enthält die Beschreibungen des Rabbiner Shimon Bar Yochai (Rashbi), der alle 125 Stufen der spirituellen Leiter erklommen hatte. Rashbi brachte den gesamten spirituellen Weg zum Ausdruck und nannte ihn Sohar (hebr. „Glanz“).

Hier wird ein bedeutender Beitrag zur jüdischen Kultur auf Deutsch einer breiten Öffentlichkeit systematisiert und mit Erläuterungen versehen zugänglich gemacht. Neben Mystik werden Gebote, Gebete, Meditationen, Seelenwanderungen und zeitgenössische religiöse Vorstellungen sichtbar. Der Sohar ist auf solche Weise gestaltet, dass nur diejenigen, die einen gewissen spirituellen Grad erreicht haben, beim Lesen Nutzen daraus ziehen können. Bevor man den Sohar studiert, muss man sich zunächst mit anderen Texten befassen, die lehren, wie man den Sohar richtig versteht. Eine weiterführende Literaturempfehlung fehlt hier in diesem Buch allerdings.

 

Buch 4

René Nyberg: Der letzte Zug nach Moskau. Zwei Freundinnen, zwei Schicksale, eine jüdische Familiengeschichte, dtv, München 2019, ISBN: 978-3-423-28173-7, 22 EURO (D)

In diesem Buch erzählt der finnische Diplomat und Autor René Nyberg die außergewöhnliche Geschichte seiner Familie im 20. Jahrhundert. Er rekonstruiert seine Familiengeschichte, die ihn von Riga über Moskau und Berlin bis nach Helsinki und Israel führt. Er forschte in Archiven, befragte Zeitzeugen, sammelte verstreute Familiendokumente und studierte die einschlägige historische Literatur.

In seiner Familiengeschichte spielen zwei Frauen eine Hauptrolle: Einerseits seine Mutter Fanny, die von ihrer jüdischen Familie verstoßen und sogar für tot erklärt worden war, als sie 1937 den nichtjüdischen Finnen Bruno Nyberg heiratete und zum lutheranischen Glauben konvertierte. Von da an gab es über viele Jahre keinen Kontakt, obwohl alle Familienmitglieder in Helsinki lebten. Sie überlebten den 2. Weltkrieg, da die Juden in Finnland vor der Verfolgung verschont blieben.

Die andere ist die im lettischen Riga lebende Mascha mit ihrem Mann Josef und ihrer Familie. Fanny und Mascha hatten vor dem Krieg viel vergnügte Zeit miteinander verbracht und waren Freundinnen. Kurz vor der Eroberung Rigas durch deutsche Truppen bestiegen Masha und ihr Mann mit zwei Koffern den letzten Zug, der noch in Richtung Moskau fuhr. Eltern und Geschwister blieben in Riga und wurden alle ermordet. Sie lebten während des 2. Weltkrieges in der Sowjetunion und kehrten nach Kriegsende wieder ins stark zerstörte Riga zurück. Ihre Tochter Lena wurde dort als erstes jüdisches Kind nach dem Krieg geboren. Die Familie wanderte schließlich nach Israel aus, ging aber von dort in das Land der Täter und wohnte in Berlin.

Das jüdische Leben in der Sowjetunion wird ebenso geschildert wie der Umgang mit dem Holocaust in Israel sowie die Geschichte Finnland vor, während und nach dem 2. Weltkrieg.

Neben der spannenden Familiensaga lernt man die Ermordung von Juden, Kriegsgefangenen und Widerstandskämpfern in Nordosteuropa näher kennen, vor allem in Riga. Im Zuge des Angriffs auf die Sowjetunion ab dem 22. Juni 1941 eroberten deutsche Truppen Riga. In der Zeit der deutschen Besetzung von 1941 bis 1944 wurde die jüdische Bevölkerung, rund 44.000 Menschen, ab Juli 1941 im Rigaer Ghetto interniert. Hinzu kamen deportierte Juden mit Zügen aus dem Reichsgebiet (Berlin, Hannover, Köln und Wien) und aus der deutsch besetzten Tschechoslowakei (Theresienstadt). Weitere Gefangene gab es später im Arbeits- und Erziehungslager Salaspils, dem Rigaer Kriegsgefangenen-Stammlager 350 und dessen Zweiglager Stalag 350/Z, dem KZ Riga-Kaiserwald, im ehemaligen Villenvorort Mežaparks-Kaiserwald und dessen Außenlagern sowie dem KZ Jungfernhof. Von 1941 bis 1944 wurden im Wald von Bi?ernieki bei mehreren Massakern etwa 20.000 Juden, 10.000 Kriegsgefangene und 5000 Widerstandskämpfer ermordet. Vom 30. November bis zum 9. Dezember 1941 wurden im Wald von Rumbula etwa 27.500 Juden ermordet. Riga wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört.

Das Buch und die Schicksale berühren und eröffnen einen Blick auf das jüdische Leben in Nord- und Osteuropa im 20. Jahrhundert. Es ist gut recherchiert, enthält Bilder aus dem Familienalbum und zeitgenössische Dokumente und schildert auch die jeweiligen politischen, historischen und gesellschaftlichen Hintergründe.

 

Buch 5

Theorie des Geschichtsunterrichts, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2018, ISBN: 978-3-7344-0617-1, 32,90 EURO (D)

Die vorliegende Monografie legt eine in sich geschlossene empirische Theorie des Geschichtsunterrichts vor und bezieht sich auf die Systemtheorie Luhmanns.

In diesem komplexen Zusammenhang kommt den Dimensionen des historischen Denkens, den Emotionen, der Kommunikation, den Medien und der Sprache eine besondere Bedeutung zu. Der Band integriert unterrichts- und geschichtsspezifische Theoreme zu einer systemtheoretisch inspirierten Theorie des Geschichtsunterrichts.

Geschichtsunterricht wird hier als soziales System modelliert das über kommunikative Prozesse die Entwicklung des Geschichtsbewusstseins der Schüler erreichen möchte: "Geschichtsunterricht ist ein soziales System, welches in seiner Pädagogizität darauf ausgerichtet ist, dass Schüler*innen mittels Quellen und Darstellungen historisches Denken lernen. Geschichtsunterricht realisiert sich in Kommunikation, ist überwiegend sprachgebunden und erzeugt über strukturelle Kopplungen mit dem Geschichtsbewusstsein der Akteure kognitiv-emotionale Effekte. Geschichtsunterricht emergiert aus dem Spannungsverhältnis von Kontingenz und dem Versuch ihrer Bewältigung" (S. 59). Nach einer Vorstellung geschichtsdidaktischer Theorien des Geschichtsunterrichts folgt noch eine Theorie des Geschichtsunterrichts in systemtheoretischer Perspektive. Wie man historisches Denken lernt, wird im nächsten Kapitel ausgeführt:

Dabei werden geschichtsdidaktische Traditionslinien und Modelle historischen Denkens und anschließend das HISTOGRAPH-Modell historischen Denkens behandelt. Emotionen und Kommunikation im sozialen System Geschichtsunterricht werden in den folgenden Kapiteln vorgestellt. Medien im Geschichtsunterricht aus systemtheoretischer Perspektive und symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien kommen danach zur Sprache.

Die Sprache im System Geschichtsunterricht folgt danach, wobei dabei zwischen zwei Dimensionen unterschieden wird. Die erste ist das sprachliche Register, das Alltagssprache, Bildungssprache und Fachsprache(n) sowie die pädagogische Sprache umfasst. Die zweite Dimension sind die Sprachen des Geschichtsunterrichts (Unterrichtsgegenstände, Quellen. historischer Darstellungen, Sprachen des Unterrichtsdiskurses, Sprache der Schüler und der Lehrer). In einem Fazit werden noch die Perspektiven und Potenziale einer kontingenzgewärtigen Theorie des Geschichtsunterrichts ausgebreitet. Im Anhang findet man noch ein Literatur- und Autorenverzeichnis sowie ein Stichwortverzeichnis.

 

Die Beiträge sind fachlich sehr fundiert und beginnen immer mit einer Einleitung und Fazit. Der Bereich der Emotionen und Kommunikation sind ein wenig zu ausführlich geraten, ein einzelner Bereich des virtuellen Lernens oder der Einsatz neuer Medien fehlt ganz. Die Einschätzung des Buches steht und fällt mit dem Ansatz: Anhänger der Systemtheorie finden hier einen Steinbruch voller Möglichkeiten gebündelt in einem systematischen Band, Gegner werden höchstens von den Beitrag über geschichtsdidaktische Traditionslinien und Modelle historischen Denkens profitieren.

 

Buch 6

Michiko Kakutani: Der Tod der Wahrheit. Gedanken zur Kultur der Lüge, Klett-Cotta, Stuttgart 2019, ISBN: 978-3-608-96403-5, 20 EURO (D)

Die Literaturkritikerin und Autorin der New York Times, Michiko Kakutani, beschäftigt sich in einer Gegenwartsanalyse mit den Lügen und Halbwahrheiten der US-amerikanischen Gesellschaft und besonders mit dem Phänomen Trump, aber auch systematischen Lügen der Neuen Rechten. Laut einer Berechnung der Washington Post hat Trump im ersten Jahr seiner Amtszeit 2140 falsche oder irreführende Behauptungen aufgestellt, fast 5,9 pro Tag.

Sie will untersuchen, wie die „Missachtung von Tatsachen, die Verdrängung der Vernunft durch das Gefühl und die Aushöhlung der Sprache durch den Wert der Wahrheit als solcher vermindern und was das für Amerika und die gesamte Welt bedeutet.“ (S. 10) Außerdem beschäftigt sie sich mit der Lüge in der Wissenschaft, Holocaust-Leugnern und Followern und Likes in den sozialen Netzwerken durch Bots. Außerdem spricht sie über falsche Behauptungen der Brexit-Anhänger in Großbritannien und die Desinformationskampagne Russlands im Vorfeld der Wahlen in den USA, Frankreich, der BRD, den Niederlanden und anderen Staaten. In diesem Zusammenhang stellt sie Wladislaw Surkow, der „Meister derzeitige russische Meister der Propaganda“ und seine Desinformationskampagnen zum Vorteil des Präsidenten Putins vor.

Kakutani warnt vor den Folgen von Fake News für den öffentlichen Diskurs und die Demokratie insgesamt: „Einfache Gegenmittel gibt es nicht, entscheidend ist aber, dass die Bürger sich gegen den Zynismus und die Resignation wehren, auf die Autokraten und machthungrige Politiker angewiesen sind, um den Widerstand zu untergraben.“ (S. 162)

Das wichtigste Gegenmittel seien Bildung, Kontrolle von Informationen und eine freie, unabhängige Presse. Holocaust-Leugnung müsse auch mit repressiven Mitteln entgegengewirkt werden.

Der Präventions- und Maßnahmenkatalog Kakutanis gegen Trump und seine internationalen Lügengenossen ist etwas dürftig. Medienkompetenz, die eigene Meinungsbildung aus mehreren Quellen und der Leitsatz Sapere aude sind nur einige Schlagworte in dieser Diskussion. Sonst stellt sie gekonnt Hintergründe zu Fake News und Halbwahrheiten vor und benennt deren immensen Schaden für die Glaubwürdigkeit von Politik. Die Auseinandersetzung mit Geschichtsrevisionisten oder Holocaust-Leugnern stellt sicher eine andere Qualität und andere Maßnahmen dar.







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