Neuerscheinungen Sachbuch

19.12.20
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Thomas Reinertssen Berg: Auf einem Blatt die ganze Welt. Die Geschichte der Landkarten, Globen und ihrer Erfinder, dtv, München 2020, ISBN: 978-3-423-28246-8, 34 EURO (D)

Der Autor stellt in diesem Buch eine Geschichte der Landkarten dar und erklärt anhand von 49 Exponaten, welche Rolle Wissenschaft und Weltbild, Kunst und Technik, Macht und Ambitionen schon immer bei der Erstellung von Landkarten und Globen gespielt haben. Die jeweiligen Karten sind auch eine Geschichte der Gesellschaften ihrer Zeit und wurden immer von Wertedebatten beeinflusst.

So beginnt eine Reise durch die Geschichte mit prähistorischen Karten und der ältesten bekannten Weltkarte mit Babylon im Zentrum, eine 2600 Jahre alte Tontafel. Weiter geht es mit dem griechischen Astronom Ptolemaios und seinem epochemachenden Werk „Geographike Hyphgesis“ (Geografische Anleitung, dem „Katalanischen Weltatlas“ von 1375 oder Frau Mauros Weltkarte von 1460, die den Übergang von der mittelalterlichen biblischen Kartentradition zur modernen wissenschaftlichen Kartografie markiert. Die beiden Protagonisten der Kartierung Abraham Ortelius und Gerhard Mercator sowie Martin Waldseemüller mit seiner Weltkarte, „die erste kartografische Darstellung Amerikas als selbständiger Kontinent, sondern auch die erste, auf der der Name America auftaucht.“ (S. 111)

Ebenso lieferten Expeditionen eine Vorstellung des neu entdeckten Gebietes und auch leider für dessen Ausbeutung. Die Kartierung der Arktis von Fridtjof Nansens Fram ist auch ein Highlight. Die Karte von Marie Tharp, Bruce Heezen und Heinrich Berann des Meeresbodens 1977 und die Exponate des digitalen Zeitalters wie Google Earth und Google Earth, die für eine neue Weise der Interaktion der Nutzer stehen.

Im Anhang findet man noch die Anmerkungen, eine Bibliografie, den Bildnachweis, ein Personenregister und ein Ortsregister.

Dies ist insgesamt gesehen eine umfangreicher Einblick in die Geschichte der Kartografie mit vielen Ereignissen und Personen. Eine vollständige Geschichte der Kartografie ist schon aus Platzgründen nicht leistbar. Es hat eine zu starke skandinavische Ausprägung als Mikrokosmos: Auch wenn der Autor Norweger ist, wäre hier eine bessere Variationsbreite wünschenswert gewesen. Die Informationen über Ozeanografie sind spannend und die Illustrationen haben eine gute Qualität.

Buch 2

Michael Lang/Reinhard Wagner (Hrsg.): Das Change Management Workbook. Veränderungen im Unternehmen erfolgreich gestalten, Hanser, München 2020, ISBN: 978-3-446-46284-7, 49,99 EURO (D)

Dieses Workbook beschäftigt sich mit dem Thema Change Management oder Veränderungsmanagement in der digitalisierten Wirtschaft und Organisationen. In einer Zeit des ständigen Wandels muss die Bereitschaft, traditionelle Konzepte zu überdenken und Neues zu denken, bei Unternehmen existieren. Flexibilität und Agilität in der Führungsebene ist sozusagen Pflicht, ansonsten steigt die Gefahr des allmählichen Verschwindens vom Markt. Neben Richard Lang und Reinhard Wagner wirkten 22 weitere Experten an dieser Beschreibung der Gestaltung von notwendigen Veränderungen in Unternehmen mit.

Im ersten Kapitel geht es darum, welche äußeren Einflüsse auf Unternehmen Auslöser von Veränderungen sind, welche Entwicklungen im Unternehmen selbst Veränderungen auslösen können und wie Verantwortliche darauf reagieren können. Danach werden die Begriffe „Change“, „Transformation“ und „Change Management“ näher erläutert und die Umsetzungsfähigkeit als zentrale Führungskompetenz angemahnt. Weiter geht es mit den vier zentralen Führungsaspekten (Grundannahmen hinterfragen/Ist Zustand definieren, Analyse des aktuellen Führungsverhaltens und Veränderungsmanagement ableiten, eigene Lernziele definieren, Anforderungen und Ansprüche in Einklang bringen).

Die verschiedenen Rollen des Change Managers, dessen Kernkompetenzen und die notwendige Haltung kommt danach zur Sprache. Danach werden fünf Schlüsselkonzepte für Veränderungsarbeit vorgestellt. Anschließend werden die Elemente einer integral-agilen Transformationsgestaltung skizziert, die zusammen mit den Mitarbeitern gestaltet wird. Wie Veränderungsprozesse wirksam durch Projekte umgesetzt werden können, wie sich Projekt- und Change Management gegenseitig befruchten können und welche Anforderungen das jeweils an die Beteiligten und Organisationen stellt, wird dann behandelt.

Dann geht es um die aktive Entwicklung der eigenen Unternehmenskultur und die dafür notwendigen Methoden und Veränderungen. Die Change Management Office als in der Organisation verankerter Einheit mit entsprechenden Aufgaben und Befugnissen steht dann im Mittelpunkt: Der Nutzen für das Unternehmen, die Aufgaben, Unterscheidung und Verbindungen zum Project Management Office und eine Roadmap für die Implementierung werden präsentiert. Wie ein erfolgreicher Kommunikationsplan mit Vermittlungsstrategien, Inhalten, Zeitplänen, Vorgehensweise und Verantwortlichkeiten sowie Kosten aussehen kann, wird dann gezeigt. Ein neuer Denkrahmen für die Organisation von Unternehmen, als die passfähige Lenkung des vorhandenen Potentials, wird dann thematisiert. Danach geht es um fünf zentrale Handlungsfelder der Veränderung und wie und auf welche Art Kommunikation und Dialog als zentrale Erfolgselemente von Veränderung und Anpassung wirken.

Die Rolle von Personal- und Organisationsentwicklung im Rahmen von Veränderung und deren nachhaltige Verankerung folgen anschließend. Wie moderne Strategieelemente aussehen und wie sie das Veränderungsmanagement aktiv unterstützen können, wird dann behandelt. Auslöser, Ansätze und Anwendungen zum Change Management und ein Kapitel über Key Performance Indicators und das dazugehörige Drei- Level-Modell werden dann vorgestellt. Ansätze, Herausforderungen und Prozesse einer Agilen Skalierung folgen danach. Ein Essay über Grundlagen der Psychologie von Veränderungen, die Rolle von Vertrauen für den Führungserfolg, Gruppenpsychologie, Anreize für Veränderungen und die Bedeutung von Selbstreflektion bzw. Selbstregulation rundet das Buch ab

Quer durch die einzelnen Kapitel gibt es noch zahlreiche Reflexionsfragen und am Ende noch weiterführende Literaturhinweise.

Im Anhang findet man noch einen Index und Informationen zu den Herausgebern und Autoren.

Change Management kann darüber entscheiden, ob das Unternehmen eine nachhaltige Zukunft hat oder über kurz oder lang vom Markt verschwinden wird. Das Buch zeigt, wie Chance Management aussieht, welche Vorteile es bringt und nach welchen Kriterien es angewendet werden kann. Auch der angekündigte Praxisbezug wird eingelöst. Es liefert also zahlreiche Impulse für Veränderungsprozesse und spricht mögliche Fallstricke an. Ein wichtiger Punkt für das Gelingen ist ein Mitnehmen und Überzeugen aller beteiligten Personen im Unternehmen: Change Management setzt auch eine partielle Akzeptanz der Belegschaft oder der Gewerkschaften voraus. Wenn die Organisation als ganzheitlicher Corpus, also alle Unternehmensmitglieder, gesehen wird, steigen die Chancen, dass Change Management  erfolgreich ist.

 

Buch 3

Neeli Cherkovski: Das Leben des Charles Bukowski, Maro Verlag, Augsburg 2020, ISBN: 978-3-875-12494-1, 24 EURO (D)

Charles Bukowski ist einer der spannendsten und rätselhaften Figuren der Literaturgeschichte. Der kalifornischer Dichter und Kritiker Neeli Cherkovski war sein langjähriger Freund und gibt in diesem Buch detailreiche Einblicke in ihre gemeinsame Zeit. Dies ist die erweiterte und überarbeitet Neuausgabe zum hundertsten Geburtstag Bukowskis.

Seine Kindheit wird trostlos beschrieben: Sein Vater war emotional distanziert und brutal zu ihm, daher war er emotional vorbelastet, vielleicht auch traumatisiert sein Leben lang. Bei dem Tod seines Vaters verspürte er ein Gefühl der Freiheit Dennoch ist das Buch kein Psychogramm.

Cherkovski schildert hier die Erfahrungen von hunderten Abenden, wo die beiden bei ausgiebigem Alkoholkonsum über Leben und Literatur in Bukowskis Apartment in East Hollywood diskutierten und abstürzten. Ein wildes Leben wird anhand vieler Anekdoten ohne Beschönigung wiedergegeben. Er schildert mit aller Schärfe Hintergrunddetails, Jahre des Kampfes mit sich selbst und anderen, des Wachstums und des Erfolgs. Inspiration fand Bukowski am meisten bei sich selbst oft, in Form seines Alter Ego, Henry Chinaski, Protagonist der meisten seiner Geschichten und Romane. Bukowski sah es als sein Schicksal an, am Rande zu stehen, ein Außenseiter, eine geniale Stimme für die Outsider dieser Welt. Aber Cherkovski stellt auch fest: „Vieles von dem, was Bukowski der Öffentlichkeit zeigte, war reine Show.“ (S. 11)

Die dunklen Seiten von Bukowski schildert Cherkovski aber auch. Seine Alkoholabhängigkeit, die Unfähigkeit, Beziehungen oder Jobs aufrechtzuerhalten, Freunde zu missbrauchen, besitzergreifend und eifersüchtig zu sein werden unmittelbar geschildert. dass sich die Leser einbezogen fühlen. Er schrieb radikal ehrlich und war so auch in seinem Umgang: Sein Wesen ließ niemanden kalt, er konnte Emotionen freisetzen, positive wie negative.

Was wird von Bukowskis Schaffen bleiben? Für Cherkovski wird auch die Rezeption von Bukowski und seinen Werken ein Außenseiterimage haben: „Es ist gut möglich, dass Hank seinen Rang und seine Bedeutung als Außenseiter behalten wird, als Antipode, als Gegengewicht zu einer abgesicherten, festgefahrenen Literatur.“ (S. 350)

Eine aufschlussreiche Charakterstudie von einer vertrauten Person ist dieses Buch auf jeden Fall. Aber auch eine höchst subjektive, die in romantisierender Form die radikale Individualität Bukowski und ihn als rebellierenden Außenseiter feiert.

Fragen bleiben dennoch. Warum war Bukowski, einer der ein Outsider war oder sich so darstellte, bei vielen Lesern, auch beim einem eher bürgerlich-konformistischem Publikum, so erfolgreich? War es die Art und Weise des Schreibens, des rohen Ausdruckes, oder war er einfach jemand, der die dunkle Seite vom Menschen offenbarte, oder seine radikale Ehrlichkeit? Oder seine antibürgerliches Leben?

Buch 4

Thomas Reichert: Das Feuer des Drachen. Was Chinesen antreibt, wo sie dominieren und warum sie über uns lachen, dtv, München 2020, ISBN: 978-3-423-28255-0, 20 EURO (D)

Thomas Reichart leitete mehrere Jahre das ZDF-Studio in Peking. In diesem Buch gibt er eine Zusammenfassung seiner Eindrücke über die neue Supermacht eigebettet in politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge.

Das politische System eines autoritären Einparteiensystems (Staatskapitalismus) sieht er trotz der Vorkommnisse in Hongkong als gefestigt an. Vor allem die wirtschaftlichen Verbesserungen und der patriotische Stolz auf die wachsende Bedeutung in der Welt sind die Pluspunkte des Systems, das große Teile der Bevölkerung mit den autoritären Strukturen halbwegs versöhnt. Das Streben nach Erfolg, Weltgeltung und mehr materiellen Gütern seien sowohl in der Gesellschaft und Individuen die Grundpfeiler des Riesenlandes.

Er erzählt aus der reichen chinesischen Geschichte, geht auf Chinas Leitlinien der Außenpolitik, die Herrschaft von Mao und der KP und auf kulturelle Traditionen ein. Er kritisiert den Umgang mit Andersdenkenden und Minderheiten wie Tibet, Taiwan und die Uiguren in Xinjiang, zu Recht.

Chinas Ziele der „Neuen Seidenstraße“ als Landweg, als Seeweg und als Luftweg, die Projekte in den einzelnen Kontinenten sowie die Ausbreitung von Chinas Macht in der weltpolitischen Ordnung werden ebenso geschildert. Die Initiative "Neue Seidenstraße" bedeutet Investitionen von mindestens 900 Milliarden Dollar. Damit baut China Straßen, Bahngleise, Pipelines, Kraftwerke, Telekommunikationsnetze, Häfen und Flughäfen von Asien bis nach Europa und Afrika. Chinas Staatsführung feiert die "Neue Seidenstraße" als zukunftsweisend und hat das Großprojekt in der Verfassung der Kommunistischen Partei festgeschrieben. 2049 wolle man weltweit größte Industrienation sein - zum 100. Geburtstag der Volksrepublik.

Sicherlich ist China in der Durchsetzung ihrer Ziele alles andere als rücksichtsvoll und der Imperialismus mit dem anderer Staaten vergleichbar. Dieses Buch schildert China aber einseitig als Bedrohung, dabei sieht der Autor die Welt aus der westlich kapitalistischen Brille und muss sich den Vorwurf des Eurozentrismus gefallen lassen. Eine sachliche Auseinandersetzung und ein Abbau von Vorurteilen sind nicht nur geboten, sondern dringend notwendig, da das Land in der Weltpolitik eine hegemoniale Rolle spielt und diese immer weiter ausbaut. Politik ist längst kosmopolitisch und Probleme nur gemeinsam und international zu lösen. China ist aber auch ein Konstrukt, das nur differenziert gesehen werden kann. Ein riesengroßer Staat, wo die unterschiedlichsten Kulturen und Lebensweisen zu Hause sind, kann nicht mit Schlagworten oder Vereinfachungen erklärt werden.

Im Bereich der Industrie 4.0, den Technologien mit Zukunftspotential oder einzelnen Bereichen der Umweltpolitik hat China eine rasante Entwicklung genommen. Inwieweit man daraus lernen kann, ist eine spannende Frage. Eine Auseinandersetzung mit China auf Augenhöhe, eine Kooperation und gleichzeitig dabei kritisch die Problembereiche anzusprechen, wäre ein guter Ansatz.

Buch 5

Dorothea & Birgitt Wilhelm: Mein selbst genähtes Dirndl. Mit Schnittmusterbögen für 2 Dirndl von Größe 34-50, 2. Auflage, Servus, Wals bei Salzburg 2020, ISBN: 978-3-7104-0219-7, 28 EURO (D)

Die beiden Autorinnen betreiben den Blog „Dirndlschleifchen“. In diesem Buch vermitteln sie ihren großen Erfahrungsschatz speziell mit DIY-Anleitungen zum Selbernähen. und ihrer großen Erfahrung. In Schritt für Schritt-Anleitungen werden die eigene Herstellung eines maßgeschneiderten Dirndls und Einblicke in die Variationsmöglichkeiten speziell auch für Anfänger gegeben.

Am Anfang werden die beliebtesten Möglichkeiten zur Personalisierung des Dirndls mit Variationen am Mieder, am Rock und an der Schürze zusammengestellt. Es folgen Informationen zur Stoffauswahl, Gewebe, zum Zusammenspiel von Farben und Stoffen. Etwas Trachtenkunde, Dirndl zu bestimmten Anlässen, die Grundlagen für ein selbst genähtes Dirndl und Informationen zu notwendigem Material, Stoffverbrauch und Nähzubehör rundet diesen allgemeinen Teil ab. 

Das enthält zwei Schnittmusterbogen von Dirndl-Schnitte: Ein Schnittmuster für ein Balkonette-Mieder und ein Schnittmuster für ein hochgeschlossenes Mieder. Die Schnitte sind in Größe 34-50 enthalten. Die Anleitungen für Herstellung dieser beiden mit den notwendigen Anproben ist Gegenstand der nächsten Kapitel. Danach wird nach demselben Muster vorgestellt, wie ein Dirndl-Rock genäht wird. Die Herstellung einer Dirndlschürze mit Alternativen für die Schürzenbänder wird dann präsentiert.

Wie man Dirndl ändern, weiten, enger näher und kürzen kann, wird in den nächsten Kapiteln kurz behandelt. Zusätzliche Verzierungen wie mit einer Froschgoscherlborte, Rüschenvarianten oder Samtbänder folgen dann. Die Rubrik Das kleine Einmaleins des Dirndls gibt Hilfestellung für passende Accessoires, die richtige Wäsche unterm Dirndl und erklärt, was die Schleife über den Beziehungsstatus der Trägerin verrät.

Im Anhang findet man noch ein Glossar zu Trachten- und Nähbegriffen und Informationen über die beiden Autorinnen.

Dies sind Schritt-für Schritt-Anleitungen in Wort und Bild, die mit allgemeinen Nähkenntnissen umgesetzt werden können. Dank des Glossars ist der Text verständlich, auch wenn natürlich viel mit Visualisierungen gearbeitet wird. Es wird viel Wert auf individuelle Gestaltungsfreiheit gelegt, wobei die Warenkunde hätte ausführlicher ausfallen können.

Buch 6

Cathy Hummels: Mein Umweg zum Glück, Benevento, Wals bei Salzburg 2020, ISBN: 978-3-7109-0113-3, 18 EURO (D)

Cathy Hummels beschreibt in ihrem Buch ihren bisherigen Lebensweg mit vielen Höhen und Tiefen. Dabei rücken vor allem die persönlichen Tiefen in den Vordergrund, die Schwierigkeiten, die sich durch die ersten Schritte in der Medienbranche auftaten, die Shitstorms von Usern mit Auszügen aus den sozialen Medien und kritischen Medien, den Umgang mit Social Media und auch über Depressionen, die sie eine Zeit lang begleitet haben.

Sie erzählt von ihren eigenen Überwindungsstrategien und versucht den Lesern, aus ihrer eigenen Erfahrung Tipps zu geben. Diese sind jedoch nur Allgemeinfloskeln und werden in anderen Ratgebern empathischer, prägnanter und besser auf den Punkt gebracht.

Sonst kann der Leser auch nicht viel aus diesem Buch mitnehmen, es ist oberflächlich geschrieben und erzählt Situationen aus ihrem Lebensweg, die jeder schon mal mitgemacht hat. Viele persönliche Anekdoten vor allem aus ihrer Kindheit und Jugend werden zwar preisgegeben, der Schreibstil ist schlicht und nicht besonders spannend gehalten.

Viele ihrer Probleme haben auch nicht viel mit der Lebenswirklichkeit vieler Menschen zu tun. Sie hat eine privilegierte Stellung im Leben, scheint dieses aber wenig schätzen zu wissen.

Ihre Ansichten über Glück, Lebenssinn und Selbstverwirklichung sind auch nicht gerade sehr aussagekräftig und oberflächlich. Es erinnert ein wenig an Storytellling aus dem Marketingbereich.

Es gibt viele andere Prominente, deren Lebensweg gewinnbringender für den Leser ist und auch mehr Persönlichkeit ausstrahlt: Peter Maffay, Hubert Messner, Alicia Keys, Hannes Jaenicke oder Iris Berben.

 

 

 

 

 

 

 







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