Neuerscheinungen Sachbuch

15.01.23
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Christin Jänicke/Benjamin Paul-Siewert (Hrsg.): 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland. Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung, 5. überarbeitete und erweiterte Auflage, Westfälisches Dampfboot, Münster 2019, ISBN: 978-3-896-91102-5, 20 EURO (D)

Der Untergang der staatssozialistischen Systeme, darunter die DDR, 1989/90 war ein Grundpfeiler für die heutige Antifa-Bewegung. In Ostdeutschland entstand eine eigenständige Bewegung, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil, Ziele und Aktivitäten entwickelte.

30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR geht dieser Band, der mittlerweile schon in der fünften erweiterten und aktualisierten Auflage erscheint, nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen. Forscher*innen und damalige Aktivist*innen rekonstruieren persönliche Handlungsanlässe, Gründe und Reflexionen, sie widmen sich den kollektiven Praxen und Debatten innerhalb der Bewegung und beleuchten deren gesellschaftspolitische Rahmen- und Referenzpunkte.

Der Band ist thematisch in drei Teilbereiche mit mehreren Essays unterteilt.

Im ersten Teil werden die Anfänge der Bewegung in der DDR und den ersten Wendejahren vorgestellt. Zunächst beschäftigt sich Dietmar Wolf mit Aktionen der Antifa in der DDR, dem offiziellen Antifaschismus in der DDR und die repressiven Reaktionen des SED-Staates. Danach geht Jakob Warnecke daran anknüpfend Raumaneignungen und deren Bedeutung in Potsdam. Yves Müller untersucht anhand von internen Bewegungsdiskursen das ambivalente Verhältnis west- und ostdeutscher Antifa-Gruppen am Beispiel der AA/BO 1992-1994.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit subjektiven Perspektiven im gesellschaftspolitischen Kontext: Nils Schumacher stellt in seinem Beitrag biografische Aspekte des selbstorganisierten Antifaschismus in Ostdeutschland vor. Benjamin Paul Siewert und Christin Jänicke gehen danach auf das Erleben von rechter Gewalt und die Herausbildung subjektiver militanter Handlungsweisen ein. Der Beitrag von Thomas Bürk skizziert die Situation von nichtrechten Jugendlichen und Antifas in ostdeutschen Kleinstädten.

Im dritten Teil werden Themen- und Handlungsbereiche untersucht. Den Anfang macht der Beitrag von Christin Jänicke und Anne Hunger über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede selbstorganisierter, antifaschistischer Bildungsarbeit in mehreren Bundesländern. Alexandra Klei geht danach auf den von Nazis in den Tod getriebenen Fall Farid Guendoul in Guben 1999 ein, wobei sie die Rolle und Gestalt eines Gedenkortes fokussiert.Danach interviewt Hilde Sanft lässt danach Aktivist_innen zu Wort kommen, die über existierende wie fehlende Gleichberechtigung und über feministische Positionen sprechen. Marek Winter geht danach auf den Aufstieg und Niedergang der antideutsche Szene in der ostdeutschen Antifa ein. Benjamin Winkler behandelt weiterhin anhand von Fallbeispielen in Leipzig und Umland Chancen und Dissens von Kooperationen zwischen der lokalen Antifa und der Zivilgesellschaft.

Dem schließen sich das Nachwort zur dritten Auflage und ein Nachwort zur aktuellen fünften Auflage an. Ein Autor*innenverzeichnis rundet den Band ab.

Der Sammelband bietet durch die Mitarbeit von (ehemaligen) Aktivist_innen einen guten Einblick in das Innenleben der ostdeutschen Antifa-Bewegung. Trotz der Heterogenität und immer anderen lokalen Bedingungen werden hier Zusammenhänge sichtbar gemacht. Gleichzeitig ist es aber auch eine Bestandsaufnahme von gegenwärtigen Strukturen, Entwicklungen und möglichen neuen Ansätzen. Zentral bleibt wie im Vorwort erwähnt: „Das Schließen von Bündnissen und – damit einhergehend – das Erkämpfen sicherer Orte ist und bleibt die Grundlage für jeden Widerstand. Was bisher scheiterte, kann immer noch gelingen: Stabile Netzwerke zwischen Provinzen und Metropolen.“ (S. 8)


Buch 2

Lennart Herberhold: Zusammen! Wie Deutschland neues Wohnen ausprobiert, Büchner, Marburg 2022, ISBN: 978-3-96317-300-4, 20 EURO (D)

Die exorbitante Teuerungsrate bei Mieten, die selbst die Mittelschicht betrifft, Gentrifizierung und Segregation führt zur Suche nach Alternativen beim Bauen und Wohnen. Eine von ihnen ist das Leben in Gemeinschaft. Verschiedene Leute und Familien tun sich zusammen, um gemeinsam ein Haus zu bauen oder zu kaufen, um unabhängiger zu leben und auch neue Wohnformen auszuprobieren.

Für dieses Buch hat der Autor Menschen in der ganzen BRD besucht, die dieses Projekt angegangen sind. Dies sind insgesamt fünf Projekte, einige davon auch mehrmals.

Die Projekte sind Gegenentwürfe zu scheinbar alternativlosen Wohn- und Lebensformen. Zwei Fragen stehen bei den Porträts im Mittelpunkt: Was heißt es, eine Idee mit Leben zu füllen? Und sie in den Jahren und Jahrzehnten des Zusammenwohnens nicht zu vergessen?

Das Dorf Hitzacker in Niedersachsen wird insgesamt in zwei Kapitel vorgestellt. Es wurde von den Menschen gebaut, die dort später leben wollten. Dort geht es um Fragen der Organisation, der inneren Befindlichkeiten und der Solidarität, wenn eine Gemeinschaft ihre idealistischen Anfänge hinter sich gelassen hat.

Danach wird das Mannheimer Projekt Viertel 8 behandelt, eine klassische Hausgemeinschaft, die sich entschloss, das Haus zu kaufen, um nicht hinausgeworfen zu werden. Wie sich ein Gemeinschaft verändert, wenn sie plötzlich Besitzer statt Mieter ist, wird danach erläutert. Wie Projekte die Sache mit dem Besitzen bzw. Nichtbesitzen umgehen, wird danach am Modell Mietshäusersyndikat erörtert. Hier wird Eigentum neu definiert. Diese Syndikatshäuser können nicht verkauft werden, es gehört allen und zugleich niemandem.

Zwei Kapitel beschäftigen sich mit den Macherinnen und Bewohnerinnen des Münchener Projektes San Riemo, das als wegweisendes Experiment mit flexiblen Grundrissen und gemeinschaftlichen Flächen gilt.

Außerdem wird die seit 25 Jahren bestehende Hamburger Gemeinschaft Brot und Rosen, wo deutsche Christen und Geflüchtete zusammenleben, vorgestellt. Dort geht es um die Frage, wie Konflikte behandelt werden, die in der Gemeinschaft entstehen. Zu allen Projekten gibt es Bilder dazu oder der beteiligten Personen.

Zwischen diesen Blicken in die Praxis gibt es theoretische Kapitel. In einem Kapitel werden die Träume und Zwänge des gemeinschaftlichen Wohnens in den letzten Jahrzehnten, die Vorstellung des Modell der familiengerechten Wohnung und die Rolle von Projekten bei der Stadtentwicklung behandelt. Weiterhin geht es um den Umgang mit steigenden Preisen für Bauland und Grund und Boden als Spekulationsobjekt.

Am Ende wird noch die Frage gestellt, ob gemeinschaftliches Wohnen die Lösung für die aktuelle Wohnungskrise sein kann.

Im Anhang gibt es noch eine kurze Literatur-, Film- und Linkauswahl, die Endnoten und ein Abbildungsverzeichnis.

Gemeinschaftliches Wohnen ist noch ein Nischenphänomen, das wird deutlich, genauso wie die unterschiedlichen Ansätze und Personenspektren. Der Zusammenprall zwischen hehren Idealen und der mühseligen Wirklichkeit ist eine Konstante bei allen Projekten. Es werden sowohl die Probleme als auch die Vorteile/Chancen deutlich gemacht.

Viele Beobachtungen in diesem Buch sind Momentaufnahmen und daher subjektiv gefärbt, dessen ist sich der Autor bewusst. Gut ist, dass der Autor die beteiligten Personen oft selbst zu Wort kommen lässt und nicht nur von seinen eigenen Erfahrungen berichtet.

Spannend wäre ein Fortsetzungsband, um zu erfahren, was aus den Projekten geworden ist.


Buch 3

Dagmar Berghoff/Constantin Schreiber: „Guten Abend, meine Damen und Herren“. Ein Gespräch über die Liebe, das Leben, Glück und die Nachrichten, Hoffmann und Campe 2022, ISBN: 978-3-455-01505-8, 22 EURO (D)

Dieses Buch ist aus verschiedenen Gesprächen zwischen dem Tagesschausprecher und Buchautor, Constantin Schreiber, und dessen Vorbild, der langjährigen Sprecherin Dagmar Berghoff, entstanden. Schreiber interviewt Berghoff, schaltet sich aber manchmal ein. Dabei geht es um das Leben von Berghoff, ihren langjährigen Beruf und Nachrichten als Zeitgeschichte. Die einzelnen Kapitel sind chronologisch geordnet, so dass eine Historie der Tagesschau entsteht. Zunächst gibt es immer einen Rückblick auf die jeweiligen realen Ereignisse und Fernsehserien und Kinofilme der jeweiligen Zeit.

Neben verschiedenen Anekdoten aus ihrem Berufsleben wird die private Seite von Berghoff sichtbar, die wahrscheinlich wenig bekannt ist. Wie ein Schlüsselerlebnis aus ihrer Kindheit, als sich ihre depressive und lieblose Mutter vor einen Zug warf. Ihr Sprachstudium und ihre Schauspielausbildung und ihre beruflichen Stationen in Baden-Baden und Hamburg beim NDR spielen auch eine Rolle.

Sie spricht auch über tief sitzende Vorurteile über Frauen während ihrer Tätigkeit in der Nachrichtenbranche, die sie mit besonderer Kompetenz und mehr Leistung gegenüber männlichen Kollegen begegnen musste.

So war es fast eine Revolution, dass sie als erste Frau 1976 die Tagesschau moderierte. Das gelang so gut, dass sie bald zur Chefsprecherin aufstieg und der Nachrichtensendung ein prägendes Gesicht gab.

Ein spannendes Gespräch, auch weil Dagmar Berghoff ein bewegtes Leben hatte und noch vor sich hat. Gleichzeitig ist es auch ein Gespräch der Generationen von einem der wichtigsten Nachrichtensendern der BRD.

Das Buch ist jedoch ein wenig kurz. Es gäbe bestimmt noch mehr über Dagmar Berghoff und die Nachrichtensendungen zu erzählen. Vielleicht wollte ja Berghoff nicht zu tiefe private Einblick in ihr Leben und Gefühlswelten, was ja auch verständlich wäre.


Buch 4

René Staud/Heinrich Lingner: Art of Cockpit. By René Staud, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2022, ISBN: 978-3-613-04404-3, 79 EURO (D)

Das Cockpit ist die Visitenkarte eines Automobils. Der renommierte Fotograf René Staud hat in diesem Band die Schaltzentrale genauer betrachtet. Gemeinsam mit Heinrich Lingner, Gerhard Heidbrink und Walther Wuttke unternimmt er anhand von mehr als 40 Beispielen eine Zeitreise in die Design-Geschichte des Auto-Interieurs.

Der Band erscheint gleichzeitig in deutscher und englischer Sprache.

Im persönlichen Interview mit Heinrich Lingner berichtet Staud über die Entstehung des Bandes: „Dieser Kontrast zwischen der Vielfalt bei einem modernen Luxusauto und der Einfachheit des über 100 Jahren alten Oldmobile faszinierte mich. Das entschied ich mich, meine Erfahrung aus 50 Jahren Automobil-Fotografie ein Beispiel der Fahrerinformationssysteme in einem Buch zusammenzufassen, im Bild zu erklären.“ (S. 9)

Dies ist chronologisch geordnet. Im ersten Kapitel werden Fahrzeuge zwischen 1886 und 1943 wie der Maybach-Zeppelin DS 8 Cabriolet von 1932 oder BMW 328 Sportwagen von 1937 vorgestellt.

Danach folgen Modelle der Nachkriegszeit zwischen 1950 bis 1968 wie Mercedes Benz 300 SL von 1954 oder ein Aston Martin DB 6 von 1967.

Die Moderne zwischen 1971 und 2009 zeigt Modelle wie Ferrari 365 CTC/4 von 1971 oder Hummer H2 von 2003. Zum Schluss werden Fahrzeuge vom Start ins E-Zeitalter 2013 bis heute wie Tesla Model 3 von 2017 oder BMW i8 von 2013 porträtiert.

Zum Schluss gibt es noch die Vita von René Staud.

Immer steht die Designsprache im Vordergrund, die von Staud gewohnt ästhetisch in seiner Bildern herüberbringt. Staud besitzt ein eigenes Großraumstudio, dass mit neuesten Lichteffekten arbeitet. So schafft es Staud über die reine Dokumentation heraus zu gehen und dem leblosen Fahrzeug eine sorgsam abgestimmte Werbefotografie zu verpassen, die eine gewisse Form von Charakter verleiht.

Die Aufnahmen umfassen meist eine halbe Seite, manche auch eine ganze. Die meisten sind Studioaufnahmen, einige sind draußen in der freien Natur mit Hintergrund. Es werden verschiedene Perspektiven gewählt, wo auch die Details erkennbar werden.

Nicht umsonst ist Staud einer der besten Fotografen seiner Zunft. Seine Bildsprache ist überzeugend und setzt Maßstäbe mit seinen ausgearbeiteten Konzepten der Inszenierung. Insgesamt ein exklusiver Prachtband, der natürlich seinen Preis hat.


Buch 5

Pawel Filatjew: ZOV. Der verbotene Bericht. Ein russischer Fallschirmjäger packt aus, Hoffmann und Campe, Hamburg 2022, ISBN: 978-3-455-01614-7, 23 EURO (D)

Dies ist der erste Insiderbericht eines russischen Deserteurs, der am Überfall auf die Ukraine teilgenommen hat.

Am 24. Februar 2022 um vier Uhr morgens marschierte der russische Fallschirmjäger Pawel Filatjew mit seinem Regiment in die Ukraine ein. Er war am Angriff auf Cherson beteiligt, saß in den Schützengräben um Nikolajew.

Nach zwei Monaten an der Front wurde er verwundet, drohte aufgrund einer Augenverletzung zu erblinden; im Lazarett beschloss er, aufzuschreiben, was er gesehen und erlebt hatte: Verwüstung, Leichen, ratlose, verängstigte Befehlshaber, marodierende Truppen und Plünderer. Er erzählt alles, schreibt es sich von der Seele, berichtet über sinnlose Manöver, über Hunger, Kälte, Übergriffe, Todesangst, verrostete, nicht funktionierende Waffen. Den auf seinem Handy verfassten Bericht nennt er ZOV – eine bissige Anspielung auf die weiß gemalten Pro-Kriegs-Symbole auf Putins Panzern und gleichzeitig das russische Wort für „Appell“, „Aufruf“. Inzwischen hat Pawel Filatjew Russland verlassen. Er lebt in Frankreich, aber sein genauer Aufenthaltsort ist geheim. In seiner Heimat drohen ihm mindestens zwanzig Jahre Haft. Er wird für den Rest seines Lebens auf der Flucht sein.

Dies ist insgesamt gesehen eine scharfe Abrechnung des angeblich funktionierenden russischen Militärs und ihrer Führung, die Zustände im Krieg sind kaum vorstellbar für solche, die es nicht selbst erlebt haben.

Dies ist natürlich ein subjektiver Bericht, wo sich die Frage stellt, ob dies auf die gesamte russische Armee und deren Zustand zutrifft. Einiges davon gibt es aus verschiedenen Quellen immer wieder zu hören.

Dennoch zeigt es - Wahrheitsgehalt vorausgesetzt – eine deutliche Abkehr von der Kreml-Version: Zweifel am Sinn des Krieges, Inkompetenz, eine niedrige Moral bei den einfachen Soldaten und willkürliche Aktionen.

Was jedoch auffällt, sind die wenigen Sätze, die den Perspektivwechsel zu den Angegriffenen betreffen. Der Angriff auf unschuldige Menschen ist schon ein Verbrechen an sich, nicht nur die sogenannten Kriegsverbrechen, die es in jedem Krieg gibt. Was nur diese angeht, besonders an der Zivilbevölkerung, gibt es nur spärliche Informationen, die Zweifel und Interpretationsspielraum wecken.


Buch 6

Uwe Seitz (Hrsg.): Motorrad-WM 2022, ISBN: 978-3-613-04498-2, 29,90 EURO (D)

Die Zeitschrift Motorrad blickt in diesem Jahrbuch auf die Highlights der Motorrad-WM des Jahres 2022 zurück. Ein Jahr der Dramen und Wendungen, in den verschiedenen Klassen. Neben den einzelnen Rennberichten gibt es Tabellen, Ergebnislisten und Hintergründe und ca. 300 Abbildungen.

In der Königsklasse MotoGP gab es eine Neuerung: Der Rennkalender umfasst 21 Events, was die Spannung erhöhte. In der ersten Saisonhälfte war Vorjahresweltmeister Fabio Quartarano der überlegene Fahrer, aber mit einer fulminanten Aufholjagd schaffte es Francesco Bagnaia Er ist damit der erste MotoGP-Weltmeister auf Ducati seit Casey Stoner im Jahre 2007 und gleichzeitig der erste italienische MotoGP-Weltmeister seit 2009, als Valentino Rossi seinerzeit den Titel gewann. Ducati gewann auch die Konstrukteurs-Wertung.

In der Moto2-Klasse gewann Augusto Fernnandez hauchdünn den Titel. Zur Saison 2022 wechselte er zu Red Bull KTM Ajo, die im Vorjahr mit Remy Gardner und Namensvetter Raúl Fernández souverän die Fahrer- und Teamweltmeisterschaft perfekt machten. In der Saison befand sich Fernández bis zum Saisonfinale in Valencia in einem spannenden Titelkampf mit Ai Ogura und profitierte u. a. von zwei Stürzen seines Konkurrenten in den letzten beiden Rennen, wodurch in Valencia ein zweiter Platz hinter Teamkollege Acosta ausreichte, um sich den Moto2-Weltmeistertitel zu sichern.

In der Moto3 gewann der Spanier Izra Guevara den Titel. Nach einer durchaus gelungenen Debütsaison wurde Guevara im Vorfeld der Saison 2022 neben Teamkollege García und dem letztjährigen Vizeweltmeister Dennis Foggia als einer der Favoriten auf den WM-Titel auserkoren. Den Vorschusslorbeeren sollte Guevara mehr als gerecht werden, nachdem er sich mit sieben Siegen und fünf weiteren Podestplätzen bereits beim drittletzten Lauf in Australien den Titel in der kleinsten Klasse mit insgesamt 319 Punkten sicherte.

Am Ende gibt es dann noch ausführliche Interviews mit Bagnaia, Fernandez und Guevara.

Dies ist ein spannender Rückblick und eine Kommentierung des Formel 1 Jahres 2018 natürlich mit dem Schwerpunkt auf den Weltmeister. Das Buch lebt aber vor allen Dingen von den hervorragenden Bildern während und nach den Rennen. Alle Strecken und Besonderheiten werden kompetent erklärt, jedes einzelne Rennen ausführlich beschrieben und die Hauptprotagonisten kommen oft zu Wort.







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