Mehr Fachkräfte an die Schulen

31.01.18
KulturKultur, Soziales, Politik, News 

 

„Die Schüler und Fachkräfte müssen die fatalen Folgen verfehlter Personalkalkulationen ausbaden. Der sich dramatisch verschärfende Lehrkräftemangel an unseren Schulen wird eine Mammutaufgabe, die gesamtstaatlich umgehend angepackt werden muss“, erklärt Birke Bull-Bischoff mit Blick auf die aktuelle Studie "Lehrkräfte dringend gesucht - Bedarf und Angebot für die Primarstufe". Die Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Bis 2025 fehlen allein 105.000 Lehrkräfte an Grundschulen. Das sind weitaus mehr als die Anzahl der regulär bis dahin ausgebildeten Absolventen. Allein der Ausbau der Studienplätze ist zwar dringend notwendig, wird die Kuh aber nicht vom Eis holen. Nun wird in den Ländern auf jeweils unterschiedliche Art und Weise gerödelt, um mehr Personal aufzutreiben, zum Beispiel pensionierte Lehrer und Lehrerinnen aus dem Ruhestand zu holen, Seiten- und Quereinsteigerprogramme laufen auch. Bund, Länder und Kommunen müssen angesichts der eklatanten Zahlen enger zusammenarbeiten, um zügig kurz-, mittel- und langfristige Lösungen zu finden: Zum Abbau des Lehrkräftemangels ohne Qualitätsverlust, zur Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes, etwa durch die Verbesserung und Vereinheitlichung der Lehrergehälter und Verbesserungen der Lehrerbildung. Das Kooperationsverbot in der Bildung muss endlich aufgehoben und eine Gemeinschaftsaufgabe Bildung im Grundgesetz verankert werden. Wir brauchen bundesweit geltende Vereinbarungen zur Sicherung materieller und personeller Rahmenbedingungen an Schulen, zur Ausbildung, zu den Arbeitsbedingungen der Fachkräfte und zur Bildungsfinanzierung.“







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