Warum ein Publikumsrat nötig ist

27.01.14
KulturKultur, Wirtschaft, News 

 

von Publikumsrat

Die Petition gegen das Gebaren von Markus Lanz hat binnen kürzester Zeit eine beachtliche Anzahl an Unterschriften erbracht. Die Kampagne ist Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit des Publikums mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die sich mittels der Initiative nun Bahn bricht. Nur selten erhalten Zuschauerreaktionen auf einzelne Sendungen vergleichbare Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Wir halten deshalb die Einrichtung eines Publikumsrats für notwendig, wie ihn auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Österreich und der Schweiz seit langem betreiben.

Er sollte Zuschauern und Zuschauerinnen kontinuierlich und nachhaltig die Möglichkeit bieten, mit den Rundfunkanstalten in Dialog zu treten. Wie dieser Publikumsrat genau gestaltet und grundgesetzkonform implementiert werden kann, wie er besetzt und mit welchen Befugnissen er ausgestattet sein müsste, und viele weitere Fragen, sollten in einer öffentlichen Debatte geklärt werden.

Mit unserem Vorschlag möchten wir diese Debatte über Demokratie und Mediendemokratie anstoßen sowie Informationen zum Thema sammeln, auswerten und auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung für die Realisierung des Projektes. Ab sofort können Sie Ihre Vorschläge über das Kontaktformular der z.T. noch im Aufbau befindlichen Website www.publikumsrat.de posten. Wir freuen uns auf rege Beteiligung!

Freundliche Grüße

Dr. Christine Horz, Frankfurt
Dr. Sabine Schiffer, (IMV) Erlangen/Berlin

info@publikumsrat.de

Mit freundlicher Unterstützung: Förderkreis des Instituts für Medienverantwortung (IMV)

www.medienverantwortung-foerderkreis.de
Spenden zur Unterstützung der Kampagne sind ebenfalls willkommen, bitte vermerken Sie „Publikumsrat“)

Dr. Christine Horz promovierte zur Programmgestaltung von Migranten und Migrantinnen in Offenen Kanälen an der Universität Erfurt und ist Mitherausgeberin des Global Media Journal.

Dr. Sabine Schiffer leitet das von ihr gegründete Institut für Medienverantwortung, das sich mit seinen Analysen und Debattenbeiträgen an Medienmachende und Mediennutzende gleichermaßen richtet. Kürzlich erschien ihr neuestes Buch mit dem Titel „Bildung und Medien“.


VON: PUBLIKUMSRAT






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