Analyse zu Urheberrecht: Künstler verdienen deutlich mehr als vor 15 Jahren

16.03.12
KulturKultur, Wirtschaft, Soziales, News 

 

von Piratenpartei Deutschland

Das Internet ist nicht der Untergang der Kreativen, vielmehr eröffnet es neue Chancen. Dies zeigt eine Analyse der Einkommensentwicklung der in der Künstlersozialkasse versicherten Kulturschaffenden.

Christian Hufgard, Urheberrechtsexperte der Piratenpartei Deutschland und 1. Vorsitzender des Musikpiraten e. V., stellt die Ergebnisse seiner Kurzstudie am 20. März auf dem Onlineportal des Vereins[1] vor.

Laut der Analyse der Daten konnten Künstler ihr Einkommen in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um 2,6 Prozent steigern – inflationsbereinigt. Am besten steht sogar die Sparte da, deren Rechteverwerter in der Öffentlichkeit am meisten klagen: Musik.

»Auch die Daten der Künstlersozialkassen Deutschland bestätigen, was bereits anhand anderer Quellen belegt wurde: Kreativen gelingt es, ihr Einkommen trotz des Internets zu verbessern – oder sogar auch gerade deshalb«, erklärt Christian Hufgard. »Nie war es einfacher, ohne Verlage oder Labels seine Kunst zu vermarkten. Offensichtlich gelingt dies kleinen Künstlern deutlich besser als den ewig jammernden Major-Labels oder der GEMA, die auch 2011 wieder Umsatzeinbußen hatte.«

Die Piratenpartei fordert eine Reform des Urheberrechts, welche einen fairen Interessensausgleich zwischen Künstlern und Konsumenten ermöglicht. Bisher wird nach Ansicht der Piratenpartei an einem vollkommen überholten Geschäftsmodell festgehalten, von dem die Verwerter übermäßig und ungerechtfertigt profitieren.
Gerne stellen wir Ihnen den Artikel für einen Vorabdruck und zur inhaltlichen Prüfung auf Anfrage zur Verfügung.

Quellen:
[1] Webseite des Vereins Musikpiraten e. V.
http://musik.klarmachen-zum-aendern.de

 


VON: PIRATENPARTEI DEUTSCHLAND






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