53.000 Unterschriften an spanische Regierung übergeben - Dogan Akhanli

20.09.17
KulturKultur, Internationales, NRW, Köln, News 

 

Erklärung von Kölner Schriftstellerinnen und Schriftstellern zum Fall Dogan Akhanli

Wir, die Kölner Schriftstellerinnen und Schriftsteller, waren fassungslos und entsetzt, als unser Kollege Dogan Akhanli, Kölner und deutscher Staatsbürger, am 19. August 2017 auf Betreiben eines türkischen Auslieferungsbegehrens während seines Urlaubs in Spanien festgenommen wurde und bis zu einer Entscheidung der spanischen Justiz das Land nicht verlassen darf. 

Inzwischen haben 53000 Personen aus Deutschland, Spanien und anderen Ländern unsere Petition für die Freilassung von Dogan Akhanli  unterschrieben:

53.000 Personen appellieren an die spanische Justiz und Regierung sowie an das deutsche Außenministerium, alles in ihrer Macht stehende zu tun, damit Dogan Akhanli nicht an die türkischen Behörden ausgeliefert wird, wo ihm ein juristisch unbegründeter und unfairer Prozess drohen würde.

53.000 Personen fordern, dass Spanien das türkische Auslieferungsbegehren ablehnt und alle haltlosen Vorwürfe gegen Dogan Akhanli fallengelassen werden.

Diese Petition mit allen Unterschriften und Kommentaren haben wir heute auf Deutsch und Spanisch dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, dem Justizminister Rafael Catalá Polo, der spanischen Botschafterin in Berlin sowie dem deutschen Außenministerium und der deutschen Botschaft in Madrid übermittelt. Zusammen mit den 53.000 Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen bitten und hoffen wir, dass Dogan Akhanli schnellst möglich nach Deutschland zurückkehren kann.

Köln, 18. September 2017

Petra Reategui







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