Der Wert des Buches liegt im Lesen

20.04.18
KulturKultur, Politik, News 

 

„DIE LINKE setzt sich für das Kulturgut Buch, ein modernes Urheberrecht und den Schutz der Schriftstellerinnen und Schriftsteller ein“, erklären Petra Sitte, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum bevorstehenden „Welttag des Buches“ der UNESCO am 23. April, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autorinnen und Autoren.

Petra Sitte weiter: „Der Wert des Buches liegt im Lesen. Auch im digitalen Zeitalter bleibt das Buch damit ein wichtiges Kulturgut. Dadurch eröffnen sich auch neue Möglichkeiten des Zugangs – dazu braucht es aber ein modernes Urheberrecht, das die Interessen von Schreibenden und Lesenden in einen gerechten Ausgleich bringt. Einige Bausteine dafür wären – wie von uns wiederholt gefordert – eine praktikable Regelung für den Umgang mit ‚verwaisten‘ Werken und die Gleichbehandlung von E-Books mit gedruckten Büchern, was die Weitergabe und insbesondere den Verleih durch Bibliotheken angeht.“

Simone Barrientos ergänzt: „Literatur bewegt. Literatur hat meinen Blick geschärft, neue Perspektiven eröffnet und mutig gemacht. Zum Welttag des Buches wünsche ich den Leserinnen und Lesern, dass sie sich von Büchern aufrütteln lassen. Aber für mich ist der Welttag des Buches auch der Tag der Schreibenden. Weltweit werden Schriftstellerinnen und Schriftsteller bedroht, eingesperrt oder gefoltert, weil sie von ihrem Recht auf das freie Wort Gebrauch gemacht haben. Diesen Schriftstellerinnen und Schriftstellern gebührt unsere Anerkennung und Aufmerksamkeit – und Schutz. Es geht um die Freiheit der Literatur und der Sprache.“







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