Neuerscheinungen Zweiter Weltkrieg und Sachbuch

08.05.22
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Jens Wehner: „Technik können Sie von der Taktik nicht trennen.“ Die Jagdflieger der Wehrmacht, Campus, Frankfurt/Main/New York 2022, ISBN: 9783593515137, 49 EURO (D)

In der nationalsozialistischen Propaganda nahmen die Jagdpiloten eine herausragende Stellung ein und fungierten als eine Art Vorläufer heutiger Pop- und Rockstars. Obwohl Jagdflieger herausgehobene Bedeutung im militärischen, ökonomischen und kulturellen Sinne aufweisen, gibt es über ihren Einsatz oder ihre Technik keine dezidierte Forschung.

Diese Leerstelle will dieses Buch füllen. Es soll eine Militärgeschichte der Jagdflieger und ihrer Flugzeuge in der Wehrmacht erarbeitet und geschrieben werden, die eine wissenschaftliche Einordnung und Bewertung ermöglicht. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von der Gründung der Luftwaffe 1935 bis zum Kriegsende 1945. Dabei verschmelzen Methoden der Militär-, Technik- und Kulturgeschichte, wobei der Schwerpunkt auf der Militärgeschichte liegt. Dies geschieht entlang der drei Begriffe Doktrin, Technik und Taktik.

Folgende Thesen werden aufgestellt: Die deutsche Doktrin wurde von Guilio Douhet formulierte Luftkriegstheorie beherrscht, obwohl es einige Modifikationen aufgrund des technischen Wandels gab. Im Zweiten Weltkrieg zeigten sich dessen Grenzen, die Rolle der Jagdflieger wurde aufgewertet. Es wird als Fehler bezeichnet, an dieser Doktrin starr festgehalten zu haben.

Die Technik der Jagdflugzeuge wurde von der Nazi-Kommandoführung überschätzt. Die Leistungsunterschiede zwischen den besten Jagdflugzeugmustern zwischen Nazi-Deutschland, Großbritannien und den USA waren nicht sonderlich groß. Das war zu wenig, um technologische Überlegenheit für Nazi-Deutschland im kriegsentscheidenden Ausmaß zu erzeugen.

Die Taktik der Jagdflieger wurde im Spanischen Bürgerkrieg modifiziert, die 1939 als Standardlehre in der Luftwaffe eingeführt wurde. Die einzelnen Könner waren bei keiner Waffengattung so wichtig wie bei der Jagdfliegerwaffe, was die militärische Relevanz von Einzelpersonen und ihre schnellen Karrieren und Ansehen erklärten. Befehle Görings wurden von Jagdfliegerkommandeuren nicht geteilt, so dass es zu dem so genannten Aufstand der Jagdflieger 1944/45 kam. Dieser Konflikt wurde bis Kriegsende nicht gelöst.

Nach der Erfassung der inneren Entwicklungslinien der drei angesprochenen Themenfelder stellt sich die Frage nach der Relationalität der Trias. In deren Gesamtsystem war die Technik der entscheidende Faktor im Denken und Handeln der Akteure. Die zentralen Fehlleistungen der Doktrin bildeten die entscheidende Leerstellen, die zu erheblichen Widersprüchen in Technik und Taktik führten.

Der Autor resümiert: „Die Jagdfliegerwaffe der Luftwaffe scheiterte (…) weder an der Technik, der Taktik noch der Doktrin, obgleich es viele Verwerfungen gab. Solche Verwerfungen sind jedoch auch in den alliierten Nationen festzustellen. Der Hauptgrund für die Niederlage im Zweiten Weltkrieg war das fehlende strategische Potential, um im Luftkrieg gegen drei Großmächte gleichzeitig zu bestehen.“ (S. 494)

Im sehr umfangreichen Anhang finden sich ein Abkürzungsverzeichnis, ein Glossar, Maße und Umrechnungen, ein Abbildungsverzeichnis, ein Tabellenverzeichnis, Tabellen, Quellen, unveröffentlichte Literatur, Vorschriften, gedruckte Literatur und Literatur im Internet.

Die Methodik ist nachvollziehbar, die Analyse der verschiedenen Phasen des Krieges könnte zwar noch ausführlicher ausfallen, dagegen ist die Doktrin und die ausführliche Beschäftigung mit den douhetistischen Leitbildern bei der Jagdwaffe auch vor dem 2. Weltkrieg sehr gelungen.

Das Buch ist zwar trocken und wissenschaftlich geschrieben, das ist aber seiner Umsetzung der möglichst objektiven Forschung geschuldet. Es zerstört auch Mythenbildungen, verherrlichende Lesarten und Verharmlosungen von ehemaligen Piloten wie das Buch von Adolf Galland. Der überzeugte Nazi wollte eine Deutungshoheit über die Rezeption der deutschen Jagdflieger und über sich selbst schaffen; Bücher wie dies zerstören hoffentlich diese Legendenbildungen und führen zu differenzierterem Wissen.

Buch 2

Viktor Schunkow: Die Waffen der Roten Armee. Flugzeuge 1939-1945, Motorbuch, Stuttgart 2022, ISBN: 9783613044654, 29,90 EURO (D)

Dies ist der dritte Band aus der Reihe „Die Waffen der Roten Armee“. Er vermittelt einen Überblick über die sowjetischen Militärflugzeuge des Zweiten Weltkriegs. Eingeschlossen sind die Entwicklung der sowjetischen Luftstreitkräfte und der Luftfahrtindustrie in den Vorkriegsjahren und während des Krieges.

Das Buch beginnt mit einer historischen Abhandlung über die Entwicklung der Luftstreitkräfte der Roten Armee. Zuerst werden die Luftstreitkräfte in den 1930er Jahren beschrieben, ihre Mitwirkung am Spanischen Bürgerkrieg und die Lehren daraus und der Umbau der sowjetischen Luftfahrtindustrie 1939.

Vor 1941 erhielten die sowjetischen Luftstreitkräfte neue Ausrüstung und eine verbesserte Organisationsstruktur. Die Gliederungsumstellung von Luftbrigaden auf Fliegerdivisionen fand Parallelen in der Reorganisation der gepanzerten und mechanisierten Truppen. Danach werden noch die Luftstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg behandelt, es gibt auch noch ein Extra zu westalliierten Hilfslieferungen.

Dabei gibt es Tabellen zur Produktion aus verschiedenen Phasen, Stärke der Luftabwehr in Grenzbezirken und Flugzeugverluste.

Danach werden die Flugzeugtypen und Modelle behandelt. Dies beginnt mit den Jagdflugzeugen, geht weiter mit den Schlachtflugzeugen und endet mit den Kampfflugzeugen.

Jedes Muster wird mit einer kurzen Entstehungsgeschichte und Beschreibung des Entwurfs und technischen Voraussetzungen, d.h. Tabellen zur Fertigung und technische Details, vorgestellt. Jedes Modell wird in einem eigenen Kapitel beschrieben.

Danach beschäftigt sich ein eigenes Kapitel mit der umfangreichen Flugzeugbewaffnung. Zuerst werden die verschiedenen Rohrwaffen, dann die Abwurfwaffen und zuletzt die Raketen behandelt.

Im gesamten Buch werden zeitgenössische Fotos, Propagandabilder vorwiegend aus russischen Archiven gezeigt, dazu gibt es zahlreiche Farbgrafiken.

Ein Anhang mit einem Literaturverzeichnis, Links und einem Register fehlt.

Die ausführliche Darstellung der Luftstreitkräfte von den 1930er Jahren bis 1945 gibt eine gute Grundlage für die Vorstellung der Flugzeugtypen und Modelle sowie der Bewaffnung. Es gibt immer eine großformatige Abbildung des jeweiligen Modells, so dass eine grobe Visualisierung möglich ist. Ob es wie im Deutschen Reich eine von der nationalsozialistischen Propaganda geschürte Verehrung von Jagdfliegern gab und damit auch eine kulturelle Dimension existierte, wird nicht ersichtlich.

 

Buch 3

Alexander Lüdeke: Schwere sowjetische Panzer 1930-1945, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2022, ISBN: 978-3-613-04451-7, 34,90 EURO (D)

Dieses Buch stellt die schweren Kampfpanzer, Sturmgeschütze und Artillerieselbstfahrtlafetten vor, die von den sowjetischen Streitkräften zwischen 1939 und 1945 eingesetzt oder erprobt wurden. Dazu werden auch einige Entwürfe präsentiert, die nur als Modelle existiert haben und nie zum Einsatz kamen.

In der Einführung gibt es eine Überblicksdarstellung. Dort wird betont, dass schwere Panzer bereits früh Teil der Planungen der Roten Armee waren. Der erste in Serie gebaute schwere Panzer war der T-35, der wegen einiger Mängel ersetzt wurde. Die nächste Generation schwerer Panzer bestand nur aus zwei Türmen. Der KW war zur Zeit seiner Einführung einzigartig auf der Welt, er wurde auch wegen seiner Panzerung der beste und leistungsfähigste weltweit. Die Konstrukteure um Josef Kotin passten den Grundentwurf im Laufe der Jahre den veränderten Erfordernissen an, verbesserten Schwachstellen und entwickelten auf der Basis des KW die Panzer der JS-Reihe.

Dies alles war mit kriegsentscheidend: „ Als Speerspitze der Roten Armee trugen die schweren Panzer und Sturmgeschütze der KW- und JS-Reihe erheblich zum Sieg der UdSSR über das Deutsche Reich bei und sind so in die Geschichte eingegangen.“ (S. 7)

Danach werden die schweren Kampfpanzer, Sturmgeschütze und Artillerieselbstfahrtlafetten einzeln vorgestellt. Dies geschieht in einem beschreibenden Text, der sich in Technik und Aufbau, Organisation, Ausführungen und Einsatz unterteilt. Dazu gibt es mehrere Fotografien aus verschiedenen Perspektiven, 2 Seiten-Ansichten, Prototypen, Entwürfe, Zeichnungen, Tabellen zur Produktion und Munitionssorten. Immer findet man eine Tabelle mit zahlreichen technischen Daten.

Zwischendurch gibt es Exkurse wie zum Beispiel zur Organisation der sowjetischen Panzertruppe.

Im Anhang gibt es noch eine Bibliografie.

Dieser Band vermittelt einen umfassenden Überblick über die sowjetischen schweren Panzer des Zweiten Weltkriegs, die ihren Anteil an dem Sieg über den Nationalsozialismus hatten. Eingeschlossen wird die Entwicklung der sowjetischen Entwicklung und Produktion von Kampfpanzer, Sturmgeschütze und Artillerieselbstfahrtlafetten in den Vorkriegsjahren und während des Krieges.

Die Fotografien sind aufgrund ihres Alters oder den Umständen ihrer Entstehung nicht immer von besten Qualität, darauf wird extra hingewiesen. Allerdings gibt es auch einige Farbaufnahmen neueren Datums aus Museen und detaillierte Skizzen. Gut ist, dass die jeweiligen Modelle sowohl von außen aus verschiedenen Perspektiven als auch von innen zu sehen sind.


Buch 4

Katja Suding: Reißleine. Wie ich mich selbst verlor – und wiederfand

Herder, 2022, ISBN: 978-3-451-39283-2 22 EURO (D)

Katja Suding hat eine steile politische Karriere gemacht. Sie war von 2011 bis 2017 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und dort Vorsitzende der FDP-Fraktion. Suding war von 2014 bis 2021 Landesvorsitzende der FDP Hamburg und von 2015 bis 2021 stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei. Von 2017 bis 2021 war sie Mitglied des Bundestages.

Dann trat sie überraschend von allen Posten zurück und kehrte der Politik den Rücken. In diesem Buch schildert sie ausführlich ihre Beweggründe und gibt dabei einen tiefen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Bald belasten Katja Suding der permanente Druck und die dauerhafte mediale Aufmerksamkeit. Es quälen sie Selbstzweifel, sie fürchtet sich vor Enttäuschungen und leidet unter der ständigen Beobachtung. Ihre politischen Aufgaben nahmen eine immer mehr zentrale Rolle in ihrem Leben ein, auf Kosten des Privatlebens und Auszeiten.
Die Erwartungen an sich selbst, ihrer Partei und die der Wähler konnte sie auf Dauer nicht durchhalten. Dies bringt Katja Suding als Mensch an den Rand des Zusammenbruchs, ein Burnout drohte. So beschließt sie einen radikalen Neuanfang und beendet ihre politische Karriere. Seit März 2022 ist sie Beraterin im Berliner Büro des skandinavischen PR-Unternehmens Rud Pedersen Public Affairs.

Dies ist keine Anklage an den manchmal knallharten Politikbetrieb, obwohl manche unappetitliche Seiten davon gezeigt werden. Sie wägt Gutes und Schlechtes ab. Das Buch hat etwas den Charakter einer persönlichen Aufarbeitung und ein Erklärungsversuch ihres Rückzuges.

Dies ist ein mutiges Buch, das sehr persönlich geschrieben ist. Andere Personen beschreiben ähnliches, auch über Konkurrenz in der eigenen Partei und Grabenkämpfe mit unlauteren Mitteln. Oder die Anklagen von Helmut Kohl Sohn, dass die Partei immer über der Familie stand. Selbstüberforderung, Überbelastung und Burnout ist jedoch kein Merkmal, das sich auf Spitzenpolitiker bezieht, sondern auch um jede Person, die in einer hohen Position steht und sich viel in der Öffentlichkeit bewegt. Ganz gleich, was sie als Politikerin für Ansichten vertreten hat: Der Vorteil ist, dass sie nicht Schuld auf andere schiebt, sondern eine ehrliche und differenzierte Selbstreflexion betreibt.


Buch 5

Erwan Rambourg: Die Zukunft des Luxus. Neue Kunden, neue Werte – eine Branche vor Veränderungen, Plassen, Kulmbach, ISBN: 978-3-864-70805-3, 24,90 EURO (D)

Erwan Rambourg, der jahrelang Manager in Luxusbranche war, zeigt in diesem Buch die wichtigsten Trends, die die Luxusindustrie in den nächsten 10 Jahren umgestalten und prägen werden.

Er sieht eine gute Zukunft für die Luxusbranche. Die Umsatzeinbrüche in der Branche aufgrund der weltweiten Pandemie sieht Rambourg als vorübergehendes Phänomen. Die bedeutendsten langfristigen Ausprägungen habe der Virus auf das Bewusstsein der Verbraucher und ihrer Werte.

Die Ausweitung des chinesischen Konsums und der Anstieg der Kaufkraft von Frauen auf der ganzen Welt werden die Branche weiter wachsen lassen. Grundlegende Veränderungen sind von der jüngeren Käuferschicht zu erwarten. Damit Marken bei ihnen Anklang finden, müssen Hersteller über Produkt und Logo hinaus auch Themen wie Nachhaltigkeit und ethische Produktion ernst nehmen.

Dies wird in drei Teilbereichen veranschaulicht: Die Sichtweise der Käufer, die der Verkäufer und die Trends, was Luxus eigentlich bedeutet und wie sich der Markt und auch das Anlageverhalten entwickeln wird. Dies fasst er in 21 Prognosen zusammen, die kurz erläutert werden. Diese werden im Anhang nochmals zusammengefasst. Außerdem werden dort einige ausgewählte Luxus-Unternehmen vorgestellt.

Vorher gibt es noch zwei Interviews mit Marie Claire Daveu von Kering und Miroslava Duma von Future Tech Lab über die Umbrüche im Luxusbereich, Nachhaltigkeit und über Herausforderungen des Sektors.

Das Buch ist eine gute Einführung in die Zukunft des Sektors und zu einem Leitfaden für Manager und Investoren, um wichtige Trends zu antizipieren.

Die Vorhersagen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern stützen sich auf der Auswertung von Zukunftstrends, Zusammenstellungen von validen Daten und Interviews mit führenden Vertreterinnen der Branche. Sie basieren auf dem, was die Verbraucher Wert legen wie Nachhaltigkeit, ethische Standards oder umweltbewusstere Herstellung.


Buch 6

Sarah Desai: Du bist mehr als genug. Erkenne und nutze deinen Selbstwert, Knaur Balance, München 2022, ISBN: 978-3-426-67617-2, 18 EURO (D)

Die Coachin und Podcasterin Sarah Desai erläutert in diesem Ratgeber, wie wir eine gesunde und liebevolle Beziehung zu uns aufbauen können, dabei achtsam und wertschätzend mit uns umzugehen und negative Glaubenssätze und Erfahrungen mit der Zeit abzulegen.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Das Erkennen des Selbstwertes mit all den eigenen Stärken und Schwächen, ohne sich anders haben zu wollen. Zweitens Selbstliebe leben, sich selbst fürsorglich, liebevoll und mit Respekt zu begegnen. Und drittens das Entwickeln von Selbstvertrauen.

Dazu gibt es in allen drei Bereichen Geschichten, die Mut machen, passende Illustrationen und Checklisten. Ein wesentlicher Bestandteil sind verschiedene Methoden, die so gestaltet sind, dass sie im Alltag angewendet werden können. Sie erfordern jedoch etwas Zeit und stetiges Üben.

Übungen sollen helfen, neue Impulse zu geben und neue Entscheidungen zu treffen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Gezielte Affirmationen sollen helfen, neue und heilsame Denkstrukturen zu bilden. Die Arbeit mit etwa 10minütigen Visualisierungen, wo die Vorstellungskraft mithilfe von inneren Bildern dienlich sein können.

Außerdem gibt es Meditationen, die ca. 10 Minuten dauern, Atemübungen im Alltag von ca. 2-3 Minuten und Mantren, also Wiederholungen, die auf der energetischen Ebene wirken.

Das Buch betont, dass man inneren Gefühlen oder Lebenssituationen hilflos ausgeliefert ist, sondern es in der Hand hat, Dinge selbst zu erkennen und zu verändern. Viele Dankanstöße und Mittel zur Veränderung von Glaubenssätzen werden gegeben. Dabei wird immer darauf geachtet, dass sich dies in den Alltag integrieren lässt.

Es fehlt wohl der Raum für eigene Notizen, auch ein Literaturverzeichnis zum Weiterlesen wäre gut gewesen.

Dies ist eines der besseren Bücher über Lebenshilfe und Selbstakzeptanz. Es ist relativ verständlich geschrieben, so dass auch Laien damit etwas anfangen können.







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