Piraten Niedersachsen bezeichnen Entscheidung zu Flüchtlingskindern als viel zu kurz gegriffen!

08.04.20
InternationalesInternationales, Niedersachsen, Piratendebatte 

 

Von Piratenpartei Niedersachsen

Wie die Landesregierung Niedersachsen heute bekannt gab, werden die ersten 50 unbegleiteten Kinder und Jugendlichen aus den Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln zur Erstaufnahme in Niedersachsen gebracht. [1]

"Selbst wenn es im Endeffekt 1.500 Kinder und Jugendliche sein werden, die Deutschland aus dieser unmenschlichen Lage befreit, dann sind es nach dem Königsteiner Schlüssel nicht einmal 10% [2], die davon in Niedersachsen versorgt werden. Das ist viel zu kurz gegriffen. Für ein Bundesland mit über 8 Millionen Einwohnern ist die Zahl von dann 150 Kindern und Jugendlichen ein Armutszeugnis" so Bruno Adam Wolf, Politischer Geschäftsführer der Piraten Niedersachsen und Abgeordneter in der Region und Ratsherr der Stadt Hannover. "Allein im Regionsgebiet ließe sich locker die 5-fache Zahl oder mehr unterbringen. Wie viele Menschen wir landesweit versorgen können, haben wir in der Vergangenheit unter Beweis gestellt.

Dass man sich hier nicht auf eine größere Zahl einlassen will, ist nur mit der Angst vor den rechtslastigen Wählerschichten zu begründen, die schon jetzt mit Bezug auf Corona wieder Zeter und Mordio schreien. Das hat mit dem humanistischen Weltbild, das wir Piraten vertreten, so absolut gar nichts zu tun. Und das sollte auch das Leitbild der herrschenden Politik sein. Es ist beschämend, dass Spargel für wichtiger erachtet wird, als traumatisierte Kinder!"

Quellen:

[1]

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Niedersachsen-nimmt-50-gefluechtete-Kinder-auf,corona2072.html

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsteiner_Schl%C3%BCssel

 







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