Unsere Antwort auf den Flüchtlingsgipfel in Versailles: erste Rettungs-Mission startet in zwei Wochen

01.09.17
InternationalesInternationales, Bewegungen, News 

 

Von Mission Lifeline

Der dieswöchige Flüchtlingsgipfel in Versailles hat die zukünftige politische Richtung der Europäischen Union in Fragen zu Flucht und Asyl auf den Tisch gepackt: Über Asylfragen wird künftig in Afrika entschieden. Somit wird das Recht auf Asyl in Europa aufgegeben, stattdessen Waffen und finanzielle Unterstützung an afrikanische Staaten versprochen und somit die Externalisierung der europäischen Außengrenzen in Stein gemeißelt.

Axel Steier, Gründer der Organisation Mission Lifeline, dazu: "Egal wie brutal die Haftlager in Libyen, egal wie menschenunwürdig die Bedingungen von Beobachtern vor Ort geschildert werden, die deutsche Bundesregierung ist taub und blind und ignoriert wissentlich das individuelle Recht auf Asyl im Rahmen der Genfer Flüchtlingskonvention.“

„Unsere Antwort auf diese völkerrechtswidrigen politischen Entwicklungen ist deutlich: wir beginnen mit unserer ersten Rettungs-Mission bereits in zwei Wochen. Solange die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union die Unterstützung bei der Seenotrettung verweigern, sind wir als Zivilgesellschaft dazu gezwungen, Rettungskapazitäten bereitzustellen und zu erhöhen, um die Zahl der Toten im Mittelmeer zu verringern.“

Mission Lifeline schließt gerade die letzten Vorbereitungen vor Ort in Malta ab, bevor es am 16. September auf die erste Mission geht.







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