Eisernes Kreuz in Israel


Bildmontaqe: HF

04.12.14
InternationalesInternationales, Antifaschismus, TopNews 

 

von Reinhard Helmers

Frau Kipping, am vergangenen Samstag haben Sie im Fernsehen zum Gaza-Massaker erklärt, Israel müsse sich verteidigen, verteidigen also gegen die Bevölkerung von Gaza, gegen die Palästinier, die nicht freiwillig ihr Land den bewaffneten Landräubern übergeben, ihre Häuser sprengen und ihre Olivenbäume abhacken lassen.

Damit haben Sie sich in dieser Frage den hiesigen Neofaschisten - Freunden der NPD - angeschlossen. Wie sagte noch Willy Brandt, "Es wächst zusammen, was zusammengehört!"                     

Mit unfreundlichem Gruß,
RHe

Schwedische Gesinnungsfreunde der "Antideutschen"
Schon seit einiger Zeit gibt es in Schweden eine Partei,die ähnlich wie die "Antideutschen" heftig die Apartheid und das Gaza-Massaker der israelischen Regierung billigen. Diese Partei hat ihren Antisemitismus auf das andere semitische Volk, die Araber, konzentriert. Ihr Vorsitzender Åkesson hielt Anfang August eine Rede zum Gaza-Krieg und erklärte Hamas und den Islam verantwortlich. Israel habe das Recht, sich gegen die Gaza-Bevölkerung zu verteidigen. Diese im Reichstag vertretene,drittstärkste Partei heißt "Schweden-Demokraten"; sie wird im allgemeinen als neofaschistisch angesehen. Führend sind die Gebrüder Ted und Kent Ekeroth; letzterer ist Reichstagsabgeordneter, internationaler Sekretär der Partei und hält Reden bei rechtsextremistischen Treffen in Europa.

Ted Ekeroth ist Vorsitzender der Vereinigung "Für Israel und Demokratie im Mitleren Osten" (Fidim). Kent Ekeroth war im Vorstand der "World Zionist Organization "und empfing 2007 deren Theodor Herzl-Preis  für seine Verdienste um Israel und den Zionismus.

Zusammen mit Vertretern anderer europäischer, rechtsextremistischer Parteien war Kent Ekeroth  zu Studienreisen in Israel eingeladen. Auf Einladung einer Gruppe der Siedler trafen sie israelische Minister u.a. Avigdor Lieberman und besuchten die israelische Armee an der Grenze zu Gaza. Der Besuch galt auch mehreren Siedlungen auf geraubtem Land der Palästinier.

Nach Ekeroth sei das Land nicht palästinisch,weil es weder ein palästinisches Volk noch einen Staat gegeben hätte. Nachdem die selbsternannten "Antideutschen" und ihre Mitläufer Genossen Der Linken als Antisemiten verleumdet haben, könnten sie sich wie ihre schwedischen Gesinnungsfreunde auch um eine Einladung von Lieberman in die geraubten palästinischen Gebiete bemühen.
   
Reinhard Helmers
Universitätslektor a.D.
Thomanders väg 2 C
SE-224 65 LUND/Schweden
Tel.: Int. + 46-46 127833

Der von "Antideutschen" unterwanderte SDS billigt schweigend nicht nur das Gaza-Massaker sondern auch diese Zusammenarbeit mit Kriegsverbrechern!

http://meta.tagesschau.de/id/88437/bundeswehr-soll-in-israel-haeuser-und-tunnelkampf-lernen

Israel setzt auf deutsche Hilfe:

www.tagesschau.de/ausland/israel-gaza-127.html

Auf Liebermans Verlangen: Aufstandsbekämpfung

Eisernes Kreuz in Israel

250 deutsche Soldaten sollen ab 2015 im Urban Warfare Training Center in Tze'elim Häuserkampf und Aufstandsbekämpfung lernen.

Deutsche Infanteristen üben wohl ab kommendem Jahr in Israel Aufstandsbekämpfung. Das Bild zeigt einen Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Heuberg am 22. Oktober

Das Manövergelände Schnöggersburg in Sachsen-Anhalt ist noch nicht fertiggestellt. Doch das Training für den urbanen Krieg kann nicht länger warten. Deshalb sollen Bundeswehrsoldaten in Israel für den Häuserkampf ausgebildet werden. Das geht aus einer Antwort des Presseinformationszentrum des Heeres auf eine Anfrage von junge Welt hervor. Demnach werden deutsche Soldaten ab der zweiten Jahreshälfte 2015 eine Ausbildung im südisraelischen Tze'elim, das in der Wüste Negev liegt, durchlaufen. Mit dabei: Ihr an das Eiserne Kreuz erinnernde Hoheitszeichen.

Die Militärkooperation zwischen beiden Ländern hat, ungeachtet der Millionen Toten des Holocaust, Tradition. Noch bevor der Nahoststaat die BRD in den 60er Jahren anerkannte, schossen Bundeswehrsoldaten mit israelischen Uzis.

Zuletzt im Sommer dieses Jahres lieferte Deutschland U-Boote nach Haifa, die auch atomar nachgerüstet werden können. Dass Bundeswehrsoldaten in Israel ausgebildet werden, ist jedoch ein Novum.

Entsprechende Vorhaben der Bundeswehr waren bereits im August durch den Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Bruno Kasdorf, publik geworden. Nun ist klar, dass 250 Soldaten, unter anderem Ausbildungs-, Leitungs-, und Sanitätspersonal, im Häuser- wie auch im Tunnelkampf geschult werden soll.

Profitieren wolle man vor allem von der »israelischen Erfahrung« im Häuserkampf, wenngleich man die Situation zwischen Israel und Palästina selbstverständlich »bedauere«, so Presseoffizier Frank Tuschmo. Am Urban Warfare Training Center (UWTC), 2005 mit den Erfahrungen der zweiten Intifada gebaut, sollen dafür die Voraussetzungen gegeben sein. Einsätze in Tunneln »im Sinne des Kampfes in der urbanen unterirdischen Dimension«, also etwa in Kanalsystemen, werden den Soldaten hier beigebracht.

Grund für die Soldatenverschickung nach Israel sei zudem, dass die Bundeswehr »derzeit noch keine vergleichbare eigene Ausbildungseinrichtung« besitze. »Schnöggersburg, gegen das ja auch protestiert wird, ist noch nicht fertiggestellt«, so der Sprecher des Heeres. Mit Schnöggersburg will sich die deutsche Armee eine eigene Übungsstadt schaffen, »auch mit simulierter U-Bahn und einem Armenviertel«, so der Pressesprecher weiter. Erst 2017 soll der Bau der mindestens 100 Millionen Euro verschlingenden Einrichtung gänzlich abgeschlossen sein.

Auf dem über 19 Quadratkilometer großen Areal des UWTC - die Schnöggersburg soll im Vergleich nur 3,75 Quadratkilometer umfassen - dürfte genug Platz zum Einüben der Aufstandsbekämpfung sein. Denn wie die Zeitschrift Europäische Sicherheit & Technik kürzlich berichtete, sei die Ausbildung im Häuserkampf und für urbane Operationen - im Abkürzungsjargon der Bundeswehr »UrbOp« genannt - nicht nur gegen militärisch organisierte Gegner erforderlich, sondern auch gegen »Menschenansammlungen mit Aufruhr«. »Für alle Szenarien vorbereitet sein« und »Fähigkeitslücken schließen« nennt das die Bundeswehr. Der Begriff der Aufstandsbekämpfung soll hingegen vermieden werden.

Kritik an den Bundeswehrplänen kommt von der Friedensbewegung.
»Wir lehnen Schnöggersburg ab, und auch das Training in Israel ist kritisch zu hinterfragen. Eine Vorbereitung auf den Häuserkampf darf es nicht geben«, so Peter Strutynski, Leiter der AG Friedensforschung. Statt beim Konzept der Verteidigungsarmee zu bleiben, würde die Bundeswehr nun auf Bürgerkriegssituationen vorbereitet. Von einem Kampf Armee gegen Armee sei nicht mehr auszugehen, bekräftigte Bundeswehrsprecher Tuschmo. »Es gibt ja auch ganz andere Probleme«, so der Mann weiter. »Ich sage mal: Ukraine.«


VON: REINHARD HELMERS






<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz