Unschuldiger Teenager hingerichtet…


George Stinney jr. - IHfL

20.12.14
InternationalesInternationales, Antifaschismus, Bewegungen 

 

von Initiative 'Hilfe für Lancelot'

Schlag ins Gesicht der Todesstrafen- beführworter

Er war das jüngste Opfer der Todesstrafe in den USA seit Beginn des 20. Jahrhunderts, und war 14 Jahre als er auf dem elektri- schen Stuhl zu Tode gefoltert wurde.

Im Frühjahr 1944 wurden die Leichen von 2 (weißen) Mädchen im Alter von 11 und 8 Jahren in South Calorina gefunden. Schon am nächsten Tag haben sie George Stinney jr. verhaftet. und einen Monat später fand die Gerichtsverhandlung gegen den 14 jährigen Afro-Amerikaner statt.

Wie so oft in den USA gab es auch hier erhebliche Verfahrensmängel. Die Jury bestand ausnahmslos aus Weißen. Drei Monate später, am 16. Juni 1944, wurde er auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.

Opfer der Justiz
Nun berichtet den 'NewYorkTimes'* darüber, dass der Fall noch einmal neu untersucht wurde. Jetzt steht fest: George Stinney jr. ist ein Opfer der US-Justiz. Er war unschul- dig. 70 Jahre danach wurde das Urteil aufgehoben und seine Schwester, die bei der Revision dabei war sagte, dass Stinneys Mutter nach der Hinrichtung ihres Sohnes nie wieder gelacht habe… Ein Schlag ins Gesicht der Todesstrafenbeführworter…

Wir berichteten im Folgenden über weitere Fehlurteile:
http://wp.me/p2X1th-8E
http://wp.me/p2X1th-hM
http://wp.me/p2X1th-dQ
http://wp.me/p2X1th-g3
http://wp.me/p2X1th-kJ

*http://takingnote.blogs.nytimes.com/2014/12/17/george-stinneys-conviction-tossed-out-70-years-after-execution

Keine Mordanklage mehr gegen Debra Milke - Unschuldig 22 Jahre in der Todeszelle

Debra Milke, geboren in Berlin, hat stets ihre Unschuld beteuert. Aber das Gericht in Arizona wollte ihr 1990 nicht glauben und verurteilte sie wegen Anstiftung zum Mord an ihrem eigenen Sohn zum Tode.

Es wurde ihr unterstellt, sie hätte zwei Männer mit der Ermordung des Kindes beauf- tragt, um 5000 Dollar aus der Lebensversicherung zu erhalten. Im März 2013 wurde das Todesurteil gegen sie aufgehoben, da es keine Beweise gab.

1990 wurde sie aufgrund eines fragwürdigen Geständnisses, dass sie abgegeben haben sollte verurteilt. Sie bestand jedoch darauf, dass sie dieses Geständnis niemals abgegeben habe. Und tatsächlich, sie hatte diese Aussage nie unterschrieben. Der Polizeiermittler Armando Saldate, der bereits wegen mehreren eidlichen Falschaus- sagen aufgefallen ist, hatte dieses Geständnis selbst verfasst, aus seiner Erinnerung wie er sagte. Dies war der einzige Grund für 22 Jahre Todestrakt.

In den ganzen Jahren hat ihr ihre Mutter Renate Janka von Deutschland aus immer beigestanden und für ihre Freilassung gekämpft. Seit September ist sie auf freiem Fuß, wobei sie eine elektronische Fußfessel tragen muss. Es gab viel Unterstützung im Kampf um ihr Leben… Die jetzige positive Entwicklung erlebte ihre Mutter leider nicht mehr, denn sie starb im August an ihrer schweren Krebserkrankung. Ihrer Tochter Debra war jedoch der Besuch der Beerdigung untersagt…

Es ist immer wieder das gleiche. Es werden Aussagen gefälscht, Beweise unterschlagen, Zeugen beeinflusst usw. Das US-Amerikanische Rechtssystem schickt Menschen auf- grund von fraglichen Beweisen in die Todeszelle. Das bedeutet für die Angeklagten oft Jahrzehnte der Folter durch schlechte Nahrung, mangelhafte Gesundheitsversorgung, Isolation in den kleinsten Zellen – der Willkür der Wärter ausgesetzt…
Siehe den Bericht von Lancelot Armstrong, der in Florida seit 1991 in der Todeszelle sitzt:
www.lancelot-armstrong.de/stf-insight.htm

Auch Lancelot Armstrong ist aufgrund von fraglichen Umständen in den Todestrakt gekommen
(siehe:www.lancelot-armstrong.de/startframe_kay_allen_aussage.htm)
und kämpft seitdem um seine Entlastung. Dabei sind seine Möglichkeiten mehr als begrenzt, er hat nur Pflichtverteidiger, die nicht viel machen können… Für private, wirklich engagierte Anwälte fehlt das Geld, denn Lancelot ist mittellos.
Wer Lancelot Armstrong unterstützen möchte findet hier viele Möglichkeiten:

Patenschaft: www.lancelot-armstrong.de/pate.htm
Soli-Shop: www.lancelot-armstrong.de/stf-sh.htm

Für die Onlinepetition werben und unterschreiben:
www.thepetitionsite.com/246/964/427/gerechtigkeit-fr-lancelot-armstrong

Unterschriften sammeln:
http://www.lancelot-armstrong.de/usfl.pdf

Mail: info@lancelot-armstrong.de
Web : www.lancelot-armstrong.de
Blog: lancelotarmstrong.wordpress.com
Facebook: www.facebook.com/lancelot.armstrong.5

Telefon: 0151 - 262 208 65

Unser Projekt wird unterstützt vom GF-Solidarität e.V. Gemeinnütziger Förderverein für Personen und Projekte

Lancelot unterstützen:

Soli-CD-bestellen: www.lancelot-armstrong.de/startframe_cd.htm
Postkarten bestellen: www.lancelot-armstrong.de/startframe_karten.htm

Spenden für Lancelot Armstrong erbitten wir auf unser Spendenkonto der Initiative 'Hilfe für Lancelot' (IHfL):

Peter Koch (IHfL)
Postbank
IBAN: DE62 1001 0010 0341 6051 12>
BIC: PBNKDEFF
Kennwort: Lancelot


VON: INITIATIVE 'HILFE FÜR LANCELOT'






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