Perspektiven für einen Frieden in Syrien


Bildmontage: HF

28.09.13
InternationalesInternationales, Bewegungen, Berlin 

 

Vertreter der gewaltfreien syrischen Opposition und der deutschen Friedensbewegung präsentieren ihre Vorstellungen für ein Ende des Krieges und einen gerechten Frieden

Mittwoch, 16. Oktober 2013 20.00 Uhr
Urania Berlin e.V., Loft, An der Urania 17, 10787 Berlin


Der Bürgerkrieg in Syrien entwickelt sich zu einer der weltweit größten humanitären Katastrophen seit Ende des Kalten Krieges. Die Einmischung und die Gewalt von außen – zum Beispiel durch Waffenlieferungen – haben zur Eskalation des Konfliktes beigetragen. Während die westliche Staatengemeinschaft die bewaffnete syrische Opposition unterstützt, erfuhr die gewaltfreie innersyrische Opposition von Anfang an kaum Aufmerksamkeit. Wir möchten Mouna Ghanem und Louay Hussein von der gewaltfreien Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“ ein öffentliches Podium geben. Die Gruppe gehört zu den zehn Unterzeichnergruppen des Rom-Appells. Darin erklärten sie, mit einem Dialog zu beginnen und gemeinsam daran zu arbeiten, Syrien durch eine Übergangsphase in eine Demokratie zu führen. Mouna Ghanem und Louay Hussein werden über die aktuelle Situation in Syrien und ihre Arbeit berichten.

Um den Menschen in Syrien zu helfen, fordert die deutsche Friedensbewegung einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und die Aufnahme von Friedensverhandlungen. Was ist notwendig, um jene syrischen Kräfte zu stärken, die sich um eine friedliche und demokratische Umgestaltung ihres Landes bemühen?    

Über diese Frage werden diskutieren:

  • Mouna Ghanem, Ärztin, Tätigkeit für verschiedene UN-Organisationen, Mitglied der Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“ und des „Forums für Frauen und Demokratie“
  • Louay Hussein, Präsident der Bewegung „Den  Syrischen Staat aufbauen“. Hussein hat 8 Jahre im Gefängnis gesessen und war einer der Organisatoren der ersten Oppositionskonferenz im Juli 2011.
  • Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes.

Moderation: Dr. Jens-Peter Steffen, Referent für Friedenspolitik bei der deutschen Sektion der IPPNW

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), pax christi Deutsche Sektion, Bund für Soziale Verteidigung, Internationaler Versöhnungsbund, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Internationale JuristInnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA), Liga für Menschenrechte, Kooperation für den Frieden







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