Präsidentschaftswahl in Frankreich - welche Wahl hat die antikapitalistische Linke?


Bildmontage: HF

22.01.12
InternationalesInternationales, SoKo, Köln 

 

von SoKo

SoKo-Köln lädt ein: Probleme und Perspektiven der NPA - ein authentischer Bericht

Bei unseren Nachbarn in Frankreich werfen die Präsidentschaftswahlen im kommenden April ihre Schatten voraus. Sarkozy gegen den Sozialdemokraten Hollande? Oder werden am Ende wieder die Rechten, diesmal unter Marie Le Pen, die Entscheidung im Finale suchen können?

Auch die Grünen verweisen in Frankreich auf deutlich stärkerer parlamentarischen Präsens. Bei denen und unter den gemäßigt Linken der Partei Le Gauche (,Die Linke') und der KP als ,Linksfront' gibt es Ängste, weil man den Sozialdemokraten Stimmen wegnehmen und damit eventuell den Einzug ins Finale verhageln könnte, wenn es im Mai nur noch um die Wahl zwischen den zwei Bestplazierten gehen wird.

Was haben die FranzösInnen von den Präsidentschaftswahlen überhaupt zu erwarten?


Werden die Wählerinnen und Wähler endlich all die abstrafen, die ebenso wie bei uns in Deutschland am Krisenmanagement im Sinne der großen Finanzkapitalien Politik gegen die breite Masse machen? Auch in Frankreich ist es mehr oder minder herrschender Konsens unter der Politkaste von Grün bis Rot, dass Eingriffe ins soziale Netz, Personalabbau und weiterer Abbau demokratischer Rechte dem "Sachzwang" zu opfern sind.

Wenn schon parlamentarisch für den 'kleinen Mann' und die 'kleine Frau' von der Straße so recht nichts zu holen ist, wie steht es da mit den Angeboten der außerparlamentarischen Linken vor allem seitens der ,Nouveau parti antikapitaliste' (NPA) ?

Von der NPA sind von Ferne allerhand Probleme zu vernehmen: Mitmachen im Wahlkampf oder nur öffentlich propagierte ,Wahlbausteine'? Mitmachen bei der gemäßigten ,Linksfront', um dem Sozialdemokraten Hollande zu einer Chance zu verhelfen, oder genau jene Funktion als Mehrheitsbeschaffer nicht zu spielen? Wie soll die NPA die gesteigerte politische Aufmerksamkeit im Wahlkampf nutzen, um die eigene Programmatik bekannnt zu machen und neue Anhänger zu aktivieren?

Um auf diese und auf weitere Fragen Antworten zu erhalten, hat die Kölner SoKo-Gruppe Frank Jablonka (siehe neben stehendes Foto) von der NPA nach Köln eingeladen, der als Aktivist der NPA berichten und mit uns debattieren wird.

Dienstag, 07.02., 19:00 Uhr,
Köln, Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3


Es berichtet und diskutiert:
Frank Jablonka (NPA)


Die Veranstaltung findet im Rahmen der von einzelnen Gruppen, u.a der SoKo, betriebenen aktuellen Debatte um eine ,Neue Antikapitalistische Organisation' (NAO) statt. Vgl. dazu unter arschhoch.blogsport.de

www.sozialistische-kooperation.de




VON: SOKO






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