Stiftung ethecon: „Stoppt den Wirtschaftskrieg gegen den globalen Süden! Öffnet die Grenzen!“


Bildmontage: HF

23.03.19
InternationalesInternationales, Wirtschaft, Bewegungen 

 

Von ethecon

In einer Erklärung anlässlich einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium klagt ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie Regierungen und Konzerne an, die Menschheit zu barbarisieren, indem sie die Weltöffentlichkeit zwingen, den Massenmorden an Flüchtenden zuzusehen und zugleich Solidarität, Empathie und Hilfe für Flüchtende zu kriminalisieren. ethecon spricht sich für gesellschaftlichen Wandel weg von Profit und Egoismus hin zu Solidarität und Empathie aus und fordert die Öffnung der Grenzen und das Recht auf Flucht.

Im Frühjahr jeden Jahres treten Kuratorium und Vorstand von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie zusammen, um sich mit der Auswertung des zurückliegenden und der Planung des anstehenden Jahres zu befassen. Bekannt ist die internationale konzernkritische Stiftung mit Sitz in Berlin vor allem für die Verleihung der beiden Internationalen ethecon Awards. Der ethecon Black Planet Award ist der wohl bekannteste internationalen Schmähpreis für Konzernverbrechen, mit dem ethecon jährlich Großaktionär*innen und Manager*innen großer Konzerne für ihre herausragend schockierenden Beiträge zu Zerstörung und Ruin des Planeten persönlich benennt und an den Pranger stellt. Der ethecon Blue Planet Award hingegen ist ein einzigartiger Preis der jährlich neu herausragenden persönlichen Einsatz für Rettung und Erhalt des Planeten international ehrt.

Die Mitglieder der verantwortlichen Organe der Stiftung ethecon nutzen traditionell seit Gründung der Stiftung im Jahr 2004 diese Frühjahrssitzung, mit sich mit einer „Gemeinsamen Erklärung“ zu aktuellem Weltgeschehen von brennender Brisanz an die internationale Öffentlichkeit zu wenden.

Anlässlich der Frühjahrstagung von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie am 24. März 2019 gaben Vorstand und Kuratorium die gemeinsame Erklärung ab:

„Stoppt den Wirtschaftskrieg gegen den Globalen Süden! Öffnet die Grenzen!
Für das Recht auf Flucht vor menschenunwürdigen Verhältnissen.“

Laut ethecon ein Ergebnis europäischer Politik: Freihandelsabkommen, Landraub und Umweltzerstörung seien entscheidende Fluchtursachen. „Bezahlen müssen die Profiteur*innen und Architekt*innen von Klimachaos, Sklavenarbeit und Bürgerkrieg, also die Besitzer*innen und Manager*innen der herrschenden Konzerne!“ fordert die Berliner Stiftung.

Bei den Kurator*innen und Vorständen handelt es sich um Menschen verschiedener Generationen und politischer Haltungen. Alle eint sie das Engagement gegen Umweltzerstörung, Unterdrückung und Ausbeutung, für die sie die entgrenzte Konzernmacht und die Profitlogik des Marktes als Ursache anprangern. „Wir begreifen das spürbare Klimachaos, die immer größere Schere zwischen Arm und Reich und die immer zahlreicheren Kriege auf der Welt als Facetten einer multiplen Krise“ sagt Geschäftsführer Niklas Hoves. „Entweder wir ziehen die skrupellose Elite zur Rechenschaft, oder wir riskieren den Niedergang unserer Erde.“

Die Kurator*innen und Vorstände beraten bereits darüber, welche Konzernbosse den diesjährigen „ethecon Black Planet Award“ besonders verdient hätten Bis zum 21. September, dem internationalen Tag des Friedens, bleibt die Entscheidung jedoch unter Verschluss.







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