Chinas superreiche Genossen von Kapital vs. Arbeit

05.10.14
InternationalesInternationales, Wirtschaft, Sozialismusdebatte 

 

von Reinhold Schramm

Im Volkskongress sitzen 31 Milliardäre und ‘Genossen’ vom BDI-BND-CIA – und von den sinisierten DKP-Genossen

Der Lohnabhängige in einer chinesischen Stadt bringt es im “Durchschnitt“ auf ein Jahreseinkommen von umgerechnet 5200 Euro (7000 US-Dollar). Da haben die reichsten Volksvertreter und philanthropischen Parteigenossen es deutlich besser getroffen. Insgesamt 83 Dollar-Milliardäre trafen im März 2013 in Beijing aufeinander, wo der Nationale Volkskongress (NVK) und die Konsultativkonferenz tagten.

Reichster ‘Genosse’ des NVK war Zong Qinghou. Mit seinem Getränkeimperium kommt der Konzernchef umgerechnet auf 9,5 Milliarden Euro. Im Durchschnitt bringen es die 83 reichsten chinesischen Politiker auf ein Pro-Kopf-Vermögen von 2,46 Milliarden Euro (insgesamt ca. 204 Mrd. Euro Privat- und Geschäftsvermögen). / Zum Vergleich: Die 83 Spitzenverdiener im US-Senat und Repräsentantenhaus haben im Durchschnitt ein Privatvermögen von 41 Millionen Euro (56,4 Millionen USD).

Die im Februar 2014 veröffentlichte “Hurun Global Rich List“, – über die weltweit reichsten Ausbeuter und staatlich-juristisch geschützten Plünderer –, gibt einen ungefähren Überblick. Einige der wohlhabendsten und ideologisch sinisierten ‘Genossen’ sind ganz vorne mit dabei, wie beispielsweise Jack Ma von der Alibaba-Konzerngruppe oder Lei Jun vom Smartphone-Konzern Xiaomi. Erstmals bringt die Technologiebranche in der VR China mehr Superreiche hervor, als die chinesische Immobilienbranche.

Angeführt wird die Hurun-Liste vom sinisierten Philanthropen Bill Gates, mit einem Vermögen von 49,8 Milliarden Euro (68 Mrd. USD). Damit liegt Bill Gates wieder vor dem mexikanischen Plünderer und staatlich-juristisch geschützten Milliardär Carlos Slim.

Auf den Plätzen zwei und drei der Liste folgen der amerikanische Investor und Philanthrop Warren Buffet und Zara-Gründer Amanico Ortega, mit einem Vermögen von 47 Milliarden Euro (64 Mrd. USD) beziehungsweise 45,5 Milliarden Euro (62 Mrd. USD).

Jack Ma, der Gründer der chinesischen Alibaba-Gruppe, kam auf der (für ihn inzwischen veralteten) Hurun-Liste noch auf 7,1 Milliarden US-Dollar. Nach dem aktuellen Börsengang hat sich sein Vermögen mehr als verdoppelt. Dies ist in der Geschichte der chinesischen Privatwirtschaft der bisher größte Erlös.

Der chinesische Internet-Milliardär Pony Ma von Tencent, schaffte es mit rund 10,2 Milliarden Euro (14 Mrd. USD) auf Platz 70 der Liste.

Zum ersten Mal auf der Hurun-Liste ist der Gründer des chinesischen Smarphone-Herstellers Xiaomi, Lei Jun. Mit seinem Privat- und Ausbeutungsvermögen von umgerechnet 3,3 Milliarden Euro wurde Lei Jun zum “schnellsten (harmonischen) Aufsteiger des Jahres“ gewählt.

Li Ka-shing ist mit seinem Vermögen von 24,2 Milliarden Euro (33 Mrd. USD) weiterhin der reichste Plünderer Asiens. Der Unternehmer hatte sich im letzten Jahr von vielen seiner Immobilien in der VR China getrennt, was unter Investoren und seinen bourgeoissozialistischen Konvergenzgenossen zu Bedenken über die Situation des chinesischen Immobilienmarktes geführt hatte.

Insgesamt führt der Hurun-Bericht 1867 USD-Milliardäre auf, von denen 51 Prozent in Asien leben. Die zweit- bzw. drittmeisten USD-Milliardäre finden sich in Nordamerika und Europa. Der Hurun-Report berichtete, dass die chinesischen Börsen zum zweiten Mal (nach 2012) mehr Milliardäre angezogen haben, als die amerikanischen Handelsplätze.

Das Durchschnittsalter der aufgelisteten Milliardäre liegt bei 64 Jahren. Zehn Prozent der reichsten Ausbeuter weltweit sind Frauen, davon mehr als die Hälfte der Milliardärinnen und bourgeoissozialistischen Genossinnen kommt aus China.

Vgl. «Chinesische Technikgurus auf Liste der weltweit reichsten Menschen», china.org.cn, 27.02.2014. China Internet Information Center (CIIC).

Neid-Info. - für die deutsch-chinesischen Konvergenzgenossen:
«Privatflugzeuge der Superreichen: Mehr Luxus geht nicht»

China Internet Information Center (CIIC)
german.china.org.cn/culture/txt/2014-03/11/content_31751361_3.htm

Info.Empfehlung:

“Wir sinisieren den Marxismus“ für die kapitalfaschistische Herrschaft der Finanz- und Monopolbourgeoisie, — insbesondere für den (harmonischen) ideologischen und theoretischen Bourgeoissozialismus deutsch-chinesischer Prägung. Siehe unter scharf-links am 03.10.2014: Maos Nationalisten und Dengs Kapitalfaschisten (spätfeudaler, postbürgerlicher und kleinbürgerlich-deutsch-europäisch-chinesischer Prägung) sinisieren den Marxismus.


VON: REINHOLD SCHRAMM






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