Tokios Gouverneur fordert Atomwaffen gegen China

09.03.11
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von Reinhold Schramm

Irrationalismus des japanischen Imperialismus 2011

Der Gouverneur der Hauptstadtpräfektur von Tokio, Shintaro Ishihara, sagte am Dienstag im Interview mit einer japanischen Zeitung: "Alle unsere Feinde, also zugleich die Nachbarländer China, Nordkorea und Russland, verfügen über Atomwaffen. Gibt es ein anderes Land auf der Welt wie Japan, das sich in solch einer gefährlichen Situation befindet? Die Fähigkeit, mit anderen Ländern über etwas zu verhandeln, heißt heute Atomwaffen. Alle ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats haben Atomwaffen."

Im vergangenen Jahr, so der Nationalist Inhihara, hätte die japanische Regierung unter dem Druck Chinas das festgenommene chinesische Fischerboot freigelassen. "Hätte Japan auch Atomwaffen, würde China es nicht wagen, sich zu den Senkaku-Inseln (Diaoyu-Inseln) vorzuwagen", sagte der Gouverneur der japanischen Hauptstadtpräfektur.

Shintaro Ishihara erhofft sich durch japanische Atomwaffen auch mehr Respekt aus Russland. In diesem Zusammenhang nannte Ishihara den Territoriumsstreit über die Kurilen-Inseln.

Der Gouverneur von Tokio spricht sich für die Wiederherstellung einer hegemonialen Stellung Japans in Asien aus und eine feindliche Politik gegenüber China zu verfolgen. In einem Interview mit dem "Spiegel" im Jahr 2000 forderte er dazu auf, China in mehrere Staaten zu spalten, um "die größte Bedrohung in der Region zu beseitigen". Ishihara hatte bereits mehrmals zu einen Krieg Japans gegen China aufgefordert, falls China die umstrittenen Senkaku-Inseln (Diaoyu-Inseln) besetzt.

Quelle: CIIC- german.china.org.cn - am 09.03.2011. Gouverneur von Tokio fordert Entwicklung von Atomwaffen gegen China.
http://german.china.org.cn/international/2011-03/09/content_22094559.htm




VON: REINHOLD SCHRAMM






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