Chinas Regierung will das “unbefugte Kassieren von Kindergartengebühren verbieten“

05.01.12
InternationalesInternationales, News 

 

von Reinhold Schramm

Oder: Chinas unharmonische “Soziale Marktwirtschaft“ internationaler Prägung.
  
»Chinas höchster Wirtschaftsplaner sagte am Mittwoch, dass die Regierung das unbefugte Kassieren von Kindergartengebühren verbieten will. Dies ist der jüngste Schritt, um die hohen Kosten für die vorschulische Erziehung zu senken.« 
  
Demnach dürften die Kindergärten künftig keine Geldzahlungen zur Voraussetzung für die Einschreibung machen, auch nicht für Patenschaften und/oder Schulsanierungsgebühren usw.. Auch sei es zukünftig verboten, im Namen von Interessengruppen, Workshops, Bildungsprogrammen oder Eltern-Schüler-Gruppen außerplanmäßige Aufschläge zu verlangen.
  
Alle Gebühren »mit Ausnahme« jener für Bildung, Kinderbetreuung und Unterkunft müssen auf »freiwilliger Basis« erhoben und regelmäßig publiziert werden. [?] (Vgl.)
  
Eltern haben sich über die hohen Gebühren beklagt, welche selbst öffentliche Kindergärten erheben. Die Nachfrage nach einer vorschulischen Erziehung wächst schneller als neue Kindergärten entstehen. Es gibt Berichte, dass Eltern oft tagelang Schlange stehen mussten, um einen Platz für ihre Kinder zu bekommen. 
  
Die lokalen Behörden wurden aufgefordert, die Überwachung der Kindergärten zu verstärken und Unregelmäßigkeiten streng zu bestrafen. (Vgl. Quelle.)

Quelle:
Xinhua / CIIC am 05.01.2012: »China plant Kampagne gegen hohe Kindergarten-Gebühren«
http://german.china.org.cn/china/2012-01/05/content_24331777.htm

Nachtrag:
 

I. Aspekte  der sozialpolitischen Selbstdarstellung:
»Fortschritte bei der Armutsbekämpfung auf dem Land in China«

http://german.china.org.cn/pressconference/2011-12/19/content_24191855.htm
  
II. Eine Annäherung an die soziale Realität:
Das Leid von 58 Millionen “zurückgelassenen Kindern“ in der Ausbeutungs- und Entfremdungsgesellschaft.
http://de.globalvoicesonline.org/2011/11/16/china-foto-zeigt-das-leid-von-58-millionen-zuruckgelassenen-kindern
  
III. Nachtrag zur Ideologie in der Klassengesellschaft

Eine Annäherung an die ideologische Volksverarschung durch die (nationalen und internationalen) Bourgeoissozialisten:
»Die meisten jungen Milliardäre haben ihr Vermögen selbst verdient« -
“44 dieser jungen Milliardäre haben ihr Geschäft aus dem Nichts begonnen.“ *
http://german.china.org.cn/china/2011-05/17/content_22583676.htm

* Merke: Den ideologischen Nonsens der bourgeoissozialistischen Antikommunisten und ihrer deutsch-europäischen klein-bürgerlichen Konvertiten nicht glauben, stets kritisch, allseitig und umfassend informieren.


VON: REINHOLD SCHRAMM






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