Rote Karte für KIK !

26.11.09
WirtschaftWirtschaft, Bayern, TopNews 

 

Unternehmen, die sich nur mit unfairen Methoden gegen ihre Konkurrenten behaupten können und die auf staatliche Subventionen zur Senkung ihrer Lohnkosten (Hartz IV / ALG II) angewiesen sind oder sich diese erschleichen, sind marktradikale extremistische Kapitalisten! Diese Form des Wirtschaftens und des Handels gefährdet den Wohlstand großer Teile unserer Bevölkerung.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Bayern - Hartz IV muss weg! unterstützt die Verkäuferinnen und Verkäufer von KIK, indem sie auf das Geschäftsgebahren des Unternehmens KIK hinweist und dieses auf das Schärfste verurteilt.

Sie informiert ferner, dass die Arbeitnehmer bei KIK gezwungen sind als sogenannte Aufstocker zu den Grundsicherungsstellen zu gehen, um mit dem "aufstockenden" Hartz IV überleben zu können.

"KIK Stundenlöhne sind sittenwidrig!" So entschieden vom Landesarbeitsgericht Hamm, AZ 6 SA1248/08 und 6 SA 1372/08) Der KIK Stundenlohn von 5,20 € ist für die Tätigkeit eines Verkäufers oder einer Verkäuferin im Einzelhandel SITTENWIDRIG!

Als Schwerpunkt der Aktion "Rote Karte für KIK" beginnt die LAG Arbeit und Soziales Bayern - Hartz IV muss weg! am Samstag, den 28 November, in Augsburg und Dachau mit dem Verteilen von Infoblättern, um auf die prekäre Lage der KIK-Arbeiter und auch der Sklaverei ähnlichen Zustände in den Herkunftsländern der Billigwaren aufmerksam zu machen.

An der Aktion "Rote Karte für KIK" können alle kritischen Bürger und Bürgerinnen teilnehmen.
Als regelmäßiger Aktionstag bietet sich der Samstag an. Das gepflegte Gespräch mit den Kunden und das Verteilen von Informationsblättern wird vor Ort zu einem sensibleren Bewusstsein hinsichtlich der Zusammenhänge von Kapitalismus, Ausbeutung und Zerstörung führen.
Infoblatt Download
http://www.lag-hartziv-muss-weg.de/media/PDF/Rote-Karte-f-KIK.doc

LAG Arbeit und Soziales Bayern
Hartz IV muss weg







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