Homann: Der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht

24.04.17
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Von DIE LINKE. Gütersloh

1200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlieren mit dem Beschluss der Müller-Konzernführung ihren Arbeitsplatz. Das trifft nicht nur die Standorte Dissen und Bad Essen, sondern auch die Nachbargemeinden. Die Politik zeigt sich ohnmächtig. DIE LINKE wird sich auf allen Ebenen für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und demokratisches Konzept einsetzen.

Dazu Bernd Vollmer, Landtagskandidat der LINKEN im ehemaligen Kreis Halle: „Homann ist ein wunderbares Beispiel für die Funktionsweise des Kapitalismus: 1991 Übernahme durch Unilever, 1998 Verkauf an Gilde Invest, 2004 Verkauf an Henderson Europe Partners, 2007 Verkauf an International Food Retail Capital (der Brötchen-Kamps!) Das operative Geschäft wird aber von der HK Food GmbH, an der Müller-Milch 80% der Anteile hat, betrieben. Die Unternehmensgruppe Theo Müller beschäftigt weltweit etwa 21.000 Menschen. Gut die Hälfte des Umsatzes von 6,5 Milliarden Euro wird mit Molkereiprodukten erwirtschaftet. Damit gehört der Müller-Molkereikonzern zu den größten der Welt. Der Konzern ist mächtig genug, um Land gegen Land und Kommune gegen Kommune auszuspielen. Und natürlich Arbeitnehmer gegen Arbeitnehmer. Sie sind die Verlierer. Viele betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über 50 Jahre alt. Es kann sich aber kaum einer leisten, mit Abschlägen in Rente zu gehen. Die wenigsten werden ins 500 Kilometer entfernte Werk nach Sachsen wechseln können und wollen. Der neue Standort Leppersdorf gehört zur Lausitz, die als strukturschwach gilt und unter der Wende stark gelitten hat. Insoweit hilft dort jeder neue Arbeitsplatz. Allerdings sind die Löhne aufgrund anderer Tarifverträge um monatlich 400 bis 600 Euro geringer als in Dissen.

Der Konzern spart aber nicht nur Lohnkosten. Zugleich sprudeln die Subventionen! Ein großer Teil des Geldes, mit dem Müller aus der Sachsenmilch die größte und modernste Molkerei Europas machte, stammte aus öffentlichen Mitteln. Auch die Vernichtung der Arbeitsplätze in Dissen soll angeblich von der sächsischen Landesregierung mit 25 Millionen gefördert werden.

Ökologisch ist die Verlagerung des Standortes bedenklich. Wald und Ackerland fallen der Erweiterung und dem vom Land spendierten Autobahnneubau zum Opfer. Zudem sind wegen der Randlage Leppersdorf zusätzliche Transporte nötig. Klimaschutz sieht anders aus.

Ohne Demokratie in der Wirtschaft lassen sich die sozialen und ökologischen Interessen der Allgemeinheit nicht gegen die Profitinteressen weniger durchsetzen. Im Grundgesetz der Bundesrepublik heißt es „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Vielleicht sollten die Mitarbeiter an eine Lösung denken und arbeiten, die eigentlich naheliegend ist, aber überhaupt nicht mehr im Fokus aktueller Diskussionen liegt. Getreu dem Wahlkampf Motto der LINKEN: Zeig Stärke - Mensch übernehmt den Betrieb selber, zeigt dem Müller-Milch, was eine Harke ist. Ihr produziert seit Jahren erfolgreich die Produkte, ihr habt Anteil daran, das Homann-Salate einen guten Namen hat. Stellt Forderungen an die Politik, Euch bei dem Anliegen zu unterstützen. Hohmann gehört zu Dissen - und das seit mehr als 140 Jahren. Vielleicht sollten die Mitarbeiter an eine Lösung denken und arbeiten, die eigentlich naheliegend ist, aber überhaupt nicht mehr im Fokus aktueller Diskussionen liegt. Getreu dem Wahlkampf Motto der LINKEN: Zeig Stärke - Mensch übernehmt den Betrieb selber, zeigt dem Müller-Milch, was eine Harke ist. Ihr produziert seit Jahren erfolgreich die Produkte, ihr habt Anteil daran, das Homann-Salate einen guten Namen hat. Stellt Forderungen an die Politik, Euch bei dem Anliegen zu unterstützen. Hohmann gehört zu Dissen - und das seit mehr als 140 Jahren. Vielleicht sollten die Mitarbeiter an eine Lösung denken und arbeiten, die eigentlich naheliegend ist, aber überhaupt nicht mehr im Fokus aktueller Diskussionen liegt. Getreu dem Wahlkampf Motto der LINKEN: Zeig Stärke - Mensch übernehmt den Betrieb selber, zeigt dem Müller-Milch, was eine Harke ist. Ihr produziert seit Jahren erfolgreich die Produkte, ihr habt Anteil daran, das Homann-Salate einen guten Namen hat. Stellt Forderungen an die Politik, Euch bei dem Anliegen zu unterstützen. Hohmann gehört zu Dissen - und das seit mehr als 140 Jahren. Vielleicht sollten die Mitarbeiter an eine Lösung denken und arbeiten, die eigentlich naheliegend ist, aber überhaupt nicht mehr im Fokus aktueller Diskussionen liegt. Getreu dem Wahlkampf Motto der LINKEN: Zeig Stärke - Mensch übernehmt den Betrieb selber, zeigt dem Müller-Milch, was eine Harke ist. Ihr produziert seit Jahren erfolgreich die Produkte, ihr habt Anteil daran, das Homann-Salate einen guten Namen hat. Stellt Forderungen an die Politik, Euch bei dem Anliegen zu unterstützen. Hohmann gehört zu Dissen - und das seit mehr als 140 Jahren.Die betroffenen Städte, die Kreise Osnabrück und Gütersloh, aber vor allem die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind jetzt in der Pflicht. Sie sollten gemeinsam mit den Beschäftigten und deren Gewerkschaft NGG ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und demokratisches Konzept für die Weiterführung der Produktion erarbeiten. Was den Markennamen Homann betrifft ist DIE LINKE der Meinung, dass dieser denen gehören sollte, die jahrzehntelang erfolgreich die Produkte erarbeitet haben. Der Oligarch Theo Müller, der kaum Steuern zahlt aber Millionen an Subventionen absahnt, also moralischen Steuerbetrug betreibt, hat darauf kein Recht. Ohne eine starke LINKE auch im nordrhein-westfälischen Landtag wird da aber wenig passieren.“

DIE LINKE. Kreisverband Osnabrück-Land

DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh







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