Thyssenkrupp: Fusion löst keine Probleme

07.09.20
WirtschaftWirtschaft, Politik, News 

 

„Ein Zusammenschluss mit der Salzgitter AG würde die Probleme von Thyssenkrupp nicht lösen, aber weiteren Stellenstreichungen Vorschub leisten. Statt Kürzungen zulasten der Beschäftigten braucht der Konzern endlich ein zukunftsfähiges Konzept für den ökologischen Umbau“, erklärt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, zu dem von Thyssenkrupp angestrebten Zusammenschluss mit dem niedersächsischen Rivalen Salzgitter AG. Ulrich weiter:

„Die Umstellung auf eine klimaschonende Stahlproduktion ist von großem strategischem Interesse. Die Konzerne müssen auf diesem Feld kooperieren. Vor allem ist aber auch der Staat gefragt, denn der Umbau wird ohne öffentliche Investitionen kaum gelingen. Staatshilfen sind jedoch mit Massenentlassungen unvereinbar. Die Konzernführung muss ein Zukunftskonzept vorlegen, das stabile Löhne und Beschäftigungsgarantien beinhaltet.“







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