Gute Arbeit muss das Maß der Dinge sein

02.11.17
WirtschaftWirtschaft, Soziales, Politik, News 

 

„Millionen Beschäftigte beziehen Niedriglöhne, stecken in der Teilzeitfalle, müssen mit Hartz IV aufstocken oder gehen mehreren Jobs nach, um über die Runden zu kommen. Die vergangenen vier Jahre haben keine Wende zu mehr guter Arbeit gebracht. Nötig ist ein grundlegender Kurswechsel: Arbeit muss wieder existenzsichernd werden. Der Mindestlohn muss auf zwölf Euro erhöht, Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen müssen verboten werden. Doch die Prekarisierung des Arbeitsmarktes schreitet voran und eine Jamaika-Koalition wird dieser Entwicklung weiteren Vorschub leisten“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

„Arm trotz Arbeit darf es nicht länger geben. Gute Arbeit muss das Maß der Dinge sein. Daran muss sich eine neue Bundesregierung messen lassen – und auch daran, wie Langzeiterwerbslose, ältere Erwerbslose und Menschen mit Behinderungen besser unterstützt werden können und nicht wie bislang am Arbeitsmarkt einfach abgeschrieben werden. Ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor mit existenzsichernden Löhnen und guten Arbeitsbedingungen könnte echte Perspektiven schaffen.“







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