von Belegschaft der ThyssenKrupp Nirosta
An die Outokumpu als neuer Eigentümer
An die TK AG als Mehrheitsaktionär
Die Belegschaft der ThyssenKrupp Nirosta hat mit Schmerz und Empörung das Verhandlungsergebnis zur Kenntnis genommen. Empörung vor allem deshalb, weil falsche Managemententscheidungen der letzten Jahre - vor allem in Brasilien aber auch bei der ThyssenKrupp Nirosta - uns in diese Situation geführt haben.
Die Belegschaft hat in den letzten Jahren über das normale Maß hinaus ihre Arbeit geleistet und Einsatz gezeigt.
An die Vertreter von Outokumpu sagen wir:
Man kann zwar eine Firma kaufen, aber nicht eine Belegschaft. Vertrauen und Einsatz unserer Belegschaft müssen Sie sich erst verdienen!
Wir sehen erhobenen Hauptes in die Zukunft – wir werden zusammen mit unserer Gewerkschaft, der IG Metall, über die Einhaltung der abgeschlossenen Verträge aufmerksam wachen. Wir werden unsere Chancen zum Erhalt der Flüssigphase in Bochum und zur Entwicklung der Bandgießtechnologie nutzen. Wir werden das geplante Forschungszentrum zum Innovationsführer der Edelstahlindustrie ausbauen. Wir werden die Modernisierung unserer Kaltwalzwerke vorantreiben.
Wir fordern die ThyssenKrupp AG auf, über ihren Anteil ihren Einfluss zur Erhaltung der Verträge auszuüben.
Glück auf
Für die Belegschaft
VON: BELEGSCHAFT DER THYSSENKRUPP NIROSTA