Große Koalition regiert an den Verbrauchern vorbei

06.07.17
WirtschaftWirtschaft, Soziales, Politik, News 

 

„Die Große Koalition hat vier Jahre an den Verbrauchern vorbeiregiert. Statt eine angemessene staatliche Alterssicherung garantiert zu bekommen, werden die Menschen windigen Anlageberatern in die Arme getrieben und bekommen später oft nicht einmal ihre Einlagen zurück. Bei Online-Geschäften ist Abzocke und Datenmissbrauch für viele Verbraucher bitterer Alltag. Beim VW-Abgas-Skandal wehrt der Automobilkonzern sämtliche Ansprüche geschädigter Kunden sogar mit Unterstützung der Bundesregierung ab. Statt die Rechte der Verbraucher zu stärken, schützen CDU/CSU und SPD lieber Banken und Konzerne“, erklärt Karin Binder, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den aktuellen „Verbraucherreport 2017“. Binder weiter:

„Um die Rechte von Verbrauchern zu stärken, fordert DIE LINKE eine eigenständige und durchsetzungsfähige Verbraucherbehörde. Damit sich geschädigte Kunden wie im Abgas-Skandal wirksam wehren können, brauchen wir das Recht auf Gruppenklagen, Musterfeststellungsklagen und ein umfassendes Verbandsklagerecht. Für eine armutsfeste, bedarfsgerechte Absicherung im Alter muss die paritätische Finanzierung der gesetzlichen Rente wieder eingeführt und das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Nur so wird auch im Alter ein Leben in Würde möglich. Beim digitalen Verbraucherschutz müssen die Rechte der Netznutzer im Mittelpunkt stehen. Jeder Mensch muss selbst bestimmen können, was mit seinen Daten geschieht - ohne benachteiligt zu werden.“







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