Strafanzeige gegen den Vorstand der Thyssenkrupp AG


Bildmontage: HF

25.08.17
WirtschaftWirtschaft, Arbeiterbewegung, NRW, Ruhrgebiet 

 

Von RIR

Für die ‚was tun bei Thyssenkrupp-Steel‘ hat ihr Sprecher Peter Berens bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den Vorstand der Thyssenkrupp AG und seine Mitglieder gestellt.

Seit mindestens 1 ½ Jahren verhandelt der Thyssenkrupp-Konzern mit dem indischen Konzern Tata-Group über die Fusion der Thyssenkrupp-Steel mit der Tata-Steel-Europe.

Den Aussagen führender IG Metall-Funktionäre und Betriebsräte auf einer Kundgebung am 3. Mai in Hüttenheim, auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung der TK-Steel am 11. Mai und zahllosen Äußerungen in der Presse ist zu entnehmen, dass der Betriebsrat der Thyssenkrupp-Steel Hamborn-Beeckerwerth, der Konzernbetriebsrat Thyssenkrupp und der Wirtschaftsausschuss vom Konzernvorstand um Herrn Hiesinger nur äußerst unzureichend bzw. gar nicht über die Fusionsverhandlungen mit Tata unterrichtet werden.

Damit verstoßen nach Ansicht der was tun die Dr. Hiesinger, Burkhard, Dr. Kaufmann und Kerkhoff gegen ihre gesetzliche Informationspflicht, wonach sie die Betriebsverfassungsorgane über den „Zusammenschluss mit anderen Betrieben“ „rechtzeitig und umfassend“ zu unterrichten haben bzw. über den „Zusammenschluss oder die Spaltung von Unternehmen oder Betrieben“ zu unterrichten und mit ihnen zu beraten haben.

In der fortwährenden Verweigerung der gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflicht  über die Fusionsverhandlungen sieht was tun eine Straftat gegen die genannten Betriebsverfassungsorgane und ihre Mitglieder.

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet







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