Besetzung des Geländes in Essen-West dauerhaft dulden!

28.07.14
WirtschaftWirtschaft, Bewegungen, NRW, News, Ruhrgebiet 

 

Von DIE LINKE. NRW

ThyssenKrupp ist seiner Verantwortung nicht gerecht geworden

Azad Tarhan, Mitglied des Landesvorstands der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen, erklärt sich solidarisch mit der Besetzung des Thyssen-Krupp-Geländes auf dem Hügel an der Frohnhauser Straße 95 in Essen und fordert eine dauerhafte Duldung der Besetzung: „Immer wieder hat die ThyssenKrupp AG beteuert, sie würde das Gelände und das leerstehende Gebäude für einen Austausch von Wissen zur Verfügung stellen und damit der Öffentlichkeit in Essen etwas Gutes tun.“ Es habe sich jedoch ein weiteres Mal gezeigt, dass die ThyssenKrupp AG ihrem eigenen Leitbild und ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, sondern „reine Augenwischerei“ betreibe. „Großkonzerne haben eben nur so lange Interesse an der freien Entfaltung von Wissen, wie dies nicht die eigene Profitmaximierung beeinträchtigt,“ so Tarhan.

„Seit Jahren tut sich folgerichtig außer dürftigen Instandhaltungsmaßnahmen daher auch absolut nichts auf dem Gelände der Thyssenkrupp AG.“ Seit heute Morgen ist das Gelände nunmehr von einer Gruppe von AktivistInnen besetzt worden. Er unterstütze diese Besetzung ausdrücklich und fordere sowohl die ThyssenKrupp AG als auch die Politik in Essen auf, das Gelände freizugeben und die Besetzung langfristig zu dulden, erklärt das LINKE-Landesvorstandsmitglied. „Essen braucht wie jede Stadt Freiräume für Kunst und Kultur, für Jugendliche und junge Menschen, wo sie sich jenseits von Ausbeutung und Leistungsdruck entfalten können.“







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