Das Kapitalinteresse – Orwell im 21. Jahrhundert?


Bildmontage: HF

14.05.18
UmweltUmwelt, Debatte, Ökologiedebatte, TopNews 

 

Die gen-biologische Transformation des Menschen im 21. Jahrhundert?

Von Reinhold Schramm

»Alle großen Wissenschaftsakademien befürworten Gentechnik in der Pflanzenzucht [und Menschenzucht - R.S.]. Sie wird seit über 20 Jahren eingesetzt - in Indien, in China und in Amerika. Hunderte Millionen Menschen haben die Pflanzen in dieser Zeit gegessen und es gibt keine einzige Studie, die einen Schaden belegt. Man muss es ganz klar sagen: Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen [und Menschen] sind ungewöhnlich sicher.« –  Vgl. Spiegel-Online *

Kommentar

Heute, SPON Nr.80.

Die gen-biologische Transformation des Menschen?

Das Kapitalinteresse – Orwell im 21. Jahrhundert?

O-Sprech: »Wenn genomeditierte Pflanzen in Europa wie jedes andere Getreide, Obst und Gemüse angebaut und gegessen werden, und die Menschen dann merken, dass das nicht so schlimm ist, könnten sie offener gegenüber anderen Gentechnikanwendungen werden.«

Weil es zur biochemischen Praxis in USA, China und Indien gehört?

Der Kapitalismus chinesischer Prägung, ebenso wie der Bourgeoissozialismus nordamerikanischer und europäischer Prägung, setzt auf biochemisch veränderte und erzeugte Natur und Nahrungsmittel. So auch flächendeckend in der Pflanzen- und Tierwelt. Das gehört sowohl zum festen Bestandteil der Tier- und Fleischproduktion, ebenso, wie bei ungezählten bioschemischen Milchprodukten und biologisch neu-pflanzlichen Nahrungsmitteln. Gleichzeitig werden damit, ungeachtet der steigenden Lebenserwartung, auch die Dividendengesellschaften der Pharmaindustrie -nachhaltig- mit immer neuen einträglichen Entwicklungen für die Bewältigung von menschlichen physischen und psychischen Leiden versorgt. Die Lebenserwartung steigt und die psychische Entwicklung muss das unbefragt verkraften. Die privaten Anteilseigner und Aktionäre sind dieser biogenetischen und -chemischen Entwicklungspolitik -und vor allem deren kapitalgesteuerten gesellschaftspolitischen Administration- zum anhaltenden und fortwährendem profitablen Dank verpflichtet. Die allgemeine gesellschaftliche Korruption -auf allen Ebenen- füllt sich die bereits übervollen Taschen und spekulativen Börsen.

 

* Vgl. Spiegel-Online am 12.05.2018:  Deutscher Max-Planck-Forscher. Warum dieser Biologe nichts gegen genveränderte Pflanzen hat. Genveränderte Pflanzen machen vielen Verbrauchern Angst. Eine ganz andere Position vertritt der Forscher Detlef Weigel. Er sagt: "Bio" kann die Welt nicht retten, und Europa wird bald in großem Stil Gentechnikpflanzen anbauen. Ein Interview von Julia Merlot. –

 

»Alle großen Wissenschaftsakademien befürworten Gentechnik in der Pflanzenzucht. Sie wird seit über 20 Jahren eingesetzt - in Indien, in China und in Amerika. Hunderte Millionen Menschen haben die Pflanzen in dieser Zeit gegessen und es gibt keine einzige Studie, die einen Schaden belegt.« Vgl.

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnisch-veraenderte-lebensmittel-herr-weigel-fuehrt-die-gruenen-vor-a-1205755.html

 

12.05.2018, R.S.







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