LINKE Südbaden fordert Abschaltung von Fessenheim

05.10.14
UmweltUmwelt, Internationales, Baden-Württemberg, News 

 

Sozialdemokratische Wahlversprechen werden nicht eingehalten

Von DIE LINKE. Südbaden

"Mit großen Sorgen haben wir die Überlegungen vernommen, Fessenheim noch länger am Netz zu lassen", so Gregor Mohlberg und Dirk Spöri, Südbadens Landesvorstandsmitglieder der LINKEN.

"Fessenheim ist ein überalteter Pannenreaktor und gehört dringend vom Netz genommen. Daß nun aufgrund der hohen Abbaukosten AKWs länger betrieben werden sollen, zeigt nur, wie unrentabel Atomkraft ist. Ein genereller Atomausstieg ist dringend nötig - sowie eine Abschaltung von Fessenheim noch in diesem Jahr", so Spöri.

Mohlberg kritisiert besonders die Sozialdemokraten in Baden-Württemberg und auch in Frankreich: "Mit der Abschaltung von Fessenheim haben die Sozialdemokraten auf beiden Seiten des Rheins Wahlkampf gemacht. Doch die Landesregierung nutzt die EnBW-Anteile weder, um Druck auf die Abschaltung von Fessenheim, noch von Philippsburg und Neckarwestheim zu machen. Der von der SPD angekündigte Atomausstieg wird nicht genügend mit konkretem Handeln unterlegt. In Sachen Fessenheim muss man sogar von einem sozialdemokratischen Wahlbetrug sprechen."







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