Skandal erst nach der Wahl

01.10.13
UmweltUmwelt, Wirtschaft, Bayern, News 

 

Flutfolgen wurden vorausgesagt!

„Die Folgen einer Flut waren seit Jahren bekannt. Es existierte sogar ein Lösungskonzept. DIE LINKE fordert eine rasche Aufklärung darüber, warum das Konzept nicht umgesetzt wurde“, meint die Landessprecherin der LINKEN. Bayern, Eva Bulling-Schröter (MdB), zum gestrigen Bericht in der Deggendorfer Zeitung. Bulling-Schröter weiter:

„Diese Schäden hätten minimiert werden können. Es muss geklärt werden, wo das Konzept zwischen dem damals von der SPD geführten Bundesverkehrsministerium und dem bayerischen Umweltministerium verschwand. Wenn Sachverständige bereits 2005 darauf hinwiesen, bleibt die Frage, warum diese Ratschläge unberücksichtigt blieben. Die Opfer der Flut haben ein Anrecht auf diese Wahrheit.

Es kann auch kein Zufall sein, dass der Skandal erst zwei Wochen nach der Wahl aufgedeckt wird. Das Bekanntwerden hätte sicherlich Auswirkungen auf die Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger Niederbayerns gehabt.

Der Hochwasserschutz wurde viel zu lange stiefmütterlich behandelt. Um die Bevölkerung vor weiteren Hochwasserschäden zu bewahren, muss nun endlich gehandelt werden. Denn auch in Zukunft bleibt die Donau ein lebendiger Fluss.“

www.die-linke-bayern.de

 







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