Genehmigte Mahnwachen wegen Tschernobyl und Atommüllexport

24.04.20
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, News 

 

Von BBU

Mit einer genehmigten Mahnwache wird in Gronau am Samstag (25. April) an die Atomkatastrophe vor 34 Jahren in Tschernobyl erinnert (26.4.1986).

Gleichzeitig wird mit der Aktion, an der 15 Personen teinehmen dürfen, vor den Gefahren der hiesigen Atomanlagen einschließlich der Gronauer Urananreicherungsanlage sowie vor Atomtransporten gewarnt. Die Mahnwache findet von 11 bis 12 Uhr auf der Umflutbrücke (Neustraße) statt. Die Beteiligten werden 1,5 Meter Sicherheitsabstand voneinander halten.

Erwünscht ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz.

Eine weitere genehmigte Mahnwache findet am Montag (27. April) von ca. 8 bis 12 Uhr auf der Brücke vor der Urananreicherungsanlage

(Max-Planck-Straße) statt. Mit der Mahnwache soll konkret gegen einen Urantransport demonstriert werden, der vermutlich am Montag von der Urananreicherungsanlage Richtung Russland starten wird. Die Anti-Atomkraft-Bewegung hält derartige Transporte für hochgefährich und findet sie in der aktuellen Corona-Situation für völig inakzeptabel.

Auch in Enschede wird am Montag mit behördlicher Genehmigung gegen den Uranmüllexport des Urenco-Konzerns, der die Uranfabriken in Gronau und Almelo (NL) betreibt, demonstriert. Auch bei diesen Aktionen werden die Veranstalter die Auflagen zum Infektionsschutz beachten.

Rund um den Tschernobyljahrestag werden im Internet weitere Unterschriften gegen Urananreicherung, Urantransporte und Atomwaffen gesammelt. Mehr dazu unter https://ostermarsch-gronau.de

Weitere Informationen: https://www.bbu-online.de, https://sofa-ms.de, https://www.laka.org







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