Kampagnenziel: 500.000 Unterschriften bis August 2014

20.09.13
UmweltUmwelt, Kultur, Bewegungen, TopNews 

 

von PETA

Über 100.000 Tierfreunde beteiligen sich an PETA-Online-Petition zum Verbot von Wildtieren im Zirkus

Erfolgreicher Kampagnenstart: Innerhalb von nur knapp vier Wochen beteiligten sich über 100.000 Tierfreunde aus aller Welt an einer von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. initiierten Unterschriftenaktion für ein deutschlandweites Verbot von Wildtieren im Zirkus.

In Kooperation mit der Hamburger Werbeagentur Grabarz & Partner entwickelte PETA einen 12-minütigen Dokumentarfilm über die Elefantendame Tyke. Fast 20 Jahre ist es her, dass Tyke auf Hawaii die Schläge und Demütigungen ihrer Trainer nicht mehr aushielt, während der Vorstellung den Dompteur tötete und nach einem Amoklauf durch die Stadt erschossen wurde.

Seit dem tragischen Vorfall hat sich die Situation für Wildtiere im Zirkus noch immer nicht verbessert. 500.000 unterzeichnete Online-Petitionen werden zum 20. Todestag von Tyke im August 2014 benötigt, um der Bundesregierung den eindeutigen Willen der Bevölkerung gegen die systembedingte Tierquälerei im Zirkus zu demonstrieren.

„100.000 Unterschriften in nur vier Wochen sind ein riesiger Erfolg“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. „Wir bedanken uns bei den bisherigen Unterzeichnern und appellieren an alle Tierfreunde, die Petition breit zu teilen, damit wir endlich gemeinsam das Ziel – ein Wildtierverbot im Zirkus –  erreichen.“

In der PETA-Dokumentation erinnern sich ein Affe, ein Tiger und ein Zebra an ihre ehemalige Zirkus-Weggefährtin Tyke. Die fiktiven Tiere sind 3-D-animiert und realitätsgetreu echten Wildtieren nachempfunden. Gesprochen werden sie von den prominenten PETA-Unterstützern Sky du Mont, Schorsch Kamerun und Irm Hermann. Nova Meierhenrich und Kaya Yanar unterstützen den Aufruf in einem kurzen Einspieler.

Der Trailer des Films läuft aktuell in allen deutschen Cinemaxx-Kinos. Die vollständige Dokumentation ist auf myvideo.de sowie unter Tyke2014.de zu sehen.

Grabarz & Partner Produktions-Fakten: Insgesamt stecken über 2.000 Stunden Arbeit in der Dokumentation; es wurden 1,5 Terabite Rohmaterial gedreht, gesichtet und bearbeitet. Das Rendern der aufwändigen 3-D-Grafiken hat auf 11 Hochleistungsrechnern ca. 50 Stunden gedauert. Die sprechenden Tiere sind aus 200.000 Einzelbildern in 16.000 Frames entstanden. Vier Experten haben in 16 Wochen mehr als 1.000 Stunden am Computer verbracht, um den Film zu realisieren.

Das Projekt wurde durch die Unterstützung dieser Partner ermöglicht: Slaughterhouse Visual Manufacturing, dec3, Supreme Music, Studio Funk, Greensky Films, Anke Wiesenthal (Schnitt Dokumentation), Marcus Langer (Illustrationen). Medienpartner ist MyVideo.

Neben PETA spricht sich mittlerweile auch die Bundestierärztekammer für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Drei repräsentativen Umfragen von 2010 und 2011 zufolge finden rund zwei Drittel der Befragten Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß. 2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Die Bundesregierung hat die Entschließungen bis heute nicht umgesetzt – im Gegensatz zu 16 anderen europäischen Ländern, die bereits sämtliche oder bestimmte Wildtierarten im Zirkus verboten haben.

Zum 20. Todestag der Elefantendame Tyke hat sich PETA ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Das Wildtierverbot im Zirkus bis 2014.

PETA Deutschland e.V.
Hobrechstr. 65        
12047 Berlin   
www.peta.de
www.facebook.com/petadeutschland  
Stoppt Tierquälerei!

 


VON: PETA






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