WO BLEIBT DIE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE GRÜNEN? FORDERUNG NACH GLYPHOSATFREIEM NRW!

31.03.19
UmweltUmwelt, NRW, News 

 

Von Tierschutzpartei NRW

Tierschützer fordern sofortiges Glyphosatverbot

US-Gerichte: Glyphosat krebserregend - trotzdem weiterer Einsatz in BRD Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei - Landesverband NRW bekräftigt erneut ihre Forderung nach einem sofortigen Glyphosatverbot bei privater, öffentlicher wie landwirtschaftlicher Nutzung. "Während in der EU die Glyphosatnutzung weitgehend erlaubt ist, verhängen US-Gerichte inzwischen wiederholt millionenhohe Strafen gegen den Chemiekonzern Bayer nach Krebserkrankungen von US-Bürgern durch Glyphosat," erläutert Sandra Lück, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei NRW und Europakandidatin bei der anstehenden EU-Wahl am 26. Mai 2019.

Auch Greenpeace fordert Verkaufsstopp

Nachdem der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer den Glyphosat-Entwickler Monsanto übernommen hat, steht Bayer als Rechtsnachfolgerin im Focus der Maßnahmen us-amerikanischer Gerichte.

Aktuell verurteilte ein Gericht in San Francisco Bayer wegen der Krebserkrankung eines Klägers zu einer Strafe von 80 Millionen US-Dollar.

"Es ist nicht nachvollziehbar, wieso ausgerechnet in den chemiefreundlichen USA mit aller Härte und Konsequenz Klartext zur Krebserregung durch Glyphosat gesprochen wird, in der EU, insbesondere auch in NRW die Nutzung dieser Chemiekeule, eines sogenannten 'Unkraut'vernichters weiter vorangetrieben wird," rügt Martin Lück, zweiter Landesvorsitzender der Tierschutzpartei NRW in aller Schärfe.

Auch die Umweltorganisation Greenpeace fordert wie die Tierschutzpartei einen sofortigen Verkaufsstopp von Glyphosat. Kritisiert wird insbesondere, dass z.B. die Deutsche Bahn nach wie vor Glyphosat flächendeckend zur "Unkraut"bekämpfung in Gleisbetten und Bahnanlagen einsetzt. "Hier sollten thermische und mechanische Verfahren unbedingt Vorrang haben zum Schutz des Grundwassers wie der eingesetzten Arbeitskräfte," betont Sandra Lück, Tierschutzpartei NRW.  Die Tierschützer mahnen in diesem Zusammenhang auch an, dass gerade das Gebiet an Rhein und Ruhr maßgeblich zur Trinkwassergewinnung für NRW beiträgt, der Glyphosateinsatz aber direkt grundwasserbetreffend ist.

Auch ein zeitgemäßer, offener Blick dafür, was denn 'Unkraut' genau sei oder was als solches zu definieren sei, sei angebracht.

Situation in den NRW-Kommunen - keine Unterstützung durch Grüne für glyphosatfreie Zone Stadt Essen

Etliche NRW-Kommunen verzichten inzwischen 'freiwillig' auf die Nutzung von Glyphosat. "Dies war ein langer und harter Weg," beschreibt die Essener Ratsfrau Dr. Elisabeth Maria van Heesch. "Unser Vorschlag im Essener Rat, eine Resolution des Rates zu erlassen und Essen generell zur glyphosatfreien Zone zu erklären, fand keinerlei Unterstützung, nicht einmal von Seiten der Grünen Ratsfraktion." Die Stadt Essen setzt bei kommunalen Unkrautvernichtungseinsätzen nach eigenen Angaben seit 2017 kein Glyphosat mehr ein. Allerdings gibt es für das Stadtgebiet bezogen auf private wie landwirtschaftliche Nutzung nach wie vor kein generelles Verbot.

"Wir fordern die Landesregierung auf, NRW generell zur glyphosatfreien Zone zu erklären. Auch muss endlich auch aus NRW Druck auf die Bundesregierung entfaltet werden, die positive Haltung zu Glyphosat zu beenden," so engagiert NRW-Landesvorsitzende Sandra Lück, Tierschutzpartei.

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Dr. Elisabeth Maria van Heesch

 







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