20 Personen bei Fukushima-Mahnwache in Gronau / Sonntag (18. März) Kundgebung in Ahaus


Foto: BBU

11.03.18
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW 

 

Von BBU

In Gronau haben am Samstag (10. März 2018) rund 20 Personen mit einer Mahnwache an den Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) vor sieben Jahren erinnert (11. März 2011). Gleichzeitig wurde mit der Aktion besonders der Forderung nach sofortiger Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) Nachdruck verliehen. Am Wochenende fanden bundesweit in vielen Städten Gedenk- und Protestveranstaltungen statt, bei denen die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen gefordert wurde.

Dabei wurde auch verstärkt die Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen gefordert, für die es bisher keine Laufzeitbegrenzung gibt. Beide Anlagen produzieren Nuklearmaterial, das den Betrieb zahlreicher Atomkraftwerke in aller Welt ermöglicht. Die zukünftige Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist jetzt in der Pflicht, kurzfristig einen Stilllegungsfahrplan für die beiden umstrittenen Uranfabriken vorzulegen.

Schon am nächsten Sonntag, am 18. März, findet in Ahaus die nächste größere Münsterländer Anti-Atomkraft-Protestaktion statt. Um 14 Uhr beginnt dann vor der Ahauser Stadthalle eine Kundgebung, mit der an Fukushima, aber auch an den großen Castortransport von 1998 nach Ahaus (mit Brennelementen aus den Atomkraftwerken Gundremmingen und Neckarwestheim) erinnert wird. Die Kundgebung findet vor der Stadthalle in Ahaus statt, ursprünglich sollte sie am „Mahner“ durchgeführt werden.

Organisiert wird die Kundgebung von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus. Zur Teilnahme rufen auch der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf. Informatione

http://www.bi-ahaus.de

 

 







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