Klima-Sonderbericht ist Warnschuss für Bundesregierung

08.10.18
UmweltUmwelt, Politik, News 

 

„Der jüngste Bericht des Weltklimarates ist ein krachender Warnschuss für die Bundesregierung. Sie muss jetzt endlich aus ihrem Klimakoma aufwachen. Bei der Klimapolitik die Hände weiter in den Schoß zu legen wird nicht gut gehen. Schon eine Erderwärmung von 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau hat auch für uns in Deutschland laut Klimaforschung schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen zur Folge“, kommentiert Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE den aktuellen Sonderbericht des Weltklimarats IPCC. Beutin weiter:

„Der IPCC-Bericht mahnt noch mehr Klimaschutz an. Jedes Zehntelgrad mehr auf dem Thermometer verursacht Kosten für Mensch und Natur, wie die Zunahme von Extremwetterereignissen mit Milliardenschäden für Bürger und Versicherer, bis hin zu Toten und Verletzten. Dürren, Starkregen, Ernteausfällen, steigende Meeresspiegel, Überschwemmungen und aussterbende Arten. Flucht und Vertreibung sind Klimawandelfolgen, mit denen wir zu rechnen haben, wenn die Erderwärmung nicht aufgehalten wird.

Es ist keine Panikmache, sondern physikalische Erkenntnis: Bis Mitte des Jahrhunderts muss der weltweite CO2-Ausstoß auf Null sinken. Um katastrophale Klimawandelfolgen abzuwenden muss das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas ein Ende haben. Wer wie die AfD den Klimawandel leugnet, macht sich eines Menschheitsverbrechens schuldig. Die Bundesregierung muss schleunigst den Kohleausstieg per Gesetz einleiten, den Klimaschutz in die Verfassung aufnehmen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen sowie Sofortmaßnahmen für eine Klimawende in Verkehr, Landwirtschaft und Gebäudesektor auf den Weg bringen.“







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