Enge Verflechtung von Politik und Kohle-Lobby

26.03.19
UmweltUmwelt, Bewegungen, Berlin, News 

 

Von Ende Gelände

Das Bundesamt für Verfassungsschutz veranstaltet am morgigen Mittwoch eine Konferenz mit dem Titel: „Extremismus: Eine steigende Gefahr für die Sicherheit und Reputation von Unternehmen“.

Eingeladen ist unter anderem der Kohle-Konzern RWE.

Dazu Nike Mahlhaus, Pressesprecherin von Ende Gelände:

„Die enge Verflechtung von Politik und Kohle-Lobby verhindert seit Jahren den dringend notwendigen Kohleausstieg. Seit gestern räumt die Polizei wieder im Hambacher Wald – und jetzt spendiert der Verfassungsschutz RWE auch noch eine Unternehmensberatung, um Proteste gegen deren dreckiges Geschäftsmodell zu verhindern. Ein Verfassungsschutz, der Unternehmen schützt statt das Gemeinwohl, gehört abgeschafft.“

Die für heute Abend geplante Party in der Bar „Sodom und Gomorra“ ist nach angekündigten Protesten bereits abgesagt worden. Ein Bündnis aus Anwohner*innen, Klima-Aktivist*innen und Antifaschist*innen trifft sich um 18 Uhr in der Torstraße 164 und wird von dort in einer Demonstration zum Tagungsort, dem Hotel Steigenberger am Kanzleramt ziehen.







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